Aktuelles von der Katastrophen Abwehr   2013

Auszug Jahresbericht 2013                                                Archiv   2010   2011   2012   2013  2014  2015  2016  2017  2018

10.Dezember 2013

Hilfe für die Tafeln - Aktion des NDR1 Radio MV „Hand in Hand für Norddeutschland“
Auch in diesem Jahr unterstützen wir die Tiere von bedürftigen Bürgern mit Futterspenden über die Tafeln.
Leider nimmt die Anzahl derer, die sich Lebensmittel von den Tafeln holen müssen immer mehr zu. Viele dieser Menschen haben Tiere, die ihnen Halt und Liebe geben, weil ihnen immer öfter der Kontakt zu anderen Menschen verloren geht.
Wir stellen diesen Tierfreunden im Rahmen der Aktion                    „Hand in Hand für Norddeutschland“
Tierfutter bereit, das durch die Tafeln an Bedürftige verteilt werden soll.
Mit unserer Futterspende wollen wir in diesem Jahr die Tafeln in Stralsund, Bad Sülze mit Ribnitz-Damgarten, Grimmen und Barth unterstützen.

Vor Ostern erhielt die Tafel in Demmin eine Futterspende.
In den vergangenen Jahren hatten wir in einigen Städten in der Vorweihnachtszeit eigene Stände, an denen  sich bedürftige Tierhalter Futter direkt bei uns abholen konnten.
Tafel in Barth

             Futterübergabe vor der Tafel in Barth       weiter ...

08.Dezember 2013

Ein Kater eingeschlossen in einem Wohnwagen

Was wir hier vorgefunden haben hat selbst uns geschockt. Es ist entsetzlich, wie manche Menschen leben, leben wollen oder müssen.   

Von Gemeindemitarbeitern wurden wir zu einem abgelegenen     Wohnwagen gerufen, dessen Bewohner im Krankenhaus liegen soll. Wir wurden gebeten nach einer möglicherweise im Wohnwagen eingeschlossenen Katze zu suchen und diese vorübergehend zu versorgen.
Kater in der Falle
Wir konnten den Kater mit einer Falle einfangen.

Er ist auf den ersten Blick in einem guten Zustand. 
In unserer Notaufnahme hat er vorerst ein Zuhause gefunden. Wir werden ihn tierärztlich untersuchen und kastrieren lassen. 

   Für viele Menschen ist ein Tier eben manchmal der letzte Halt.

07.Dezember 2013

Besuch der Kitas im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte


In den Monaten November und Dezember haben wir im Rahmen unseres Projektes „Tierliebe und Tierfreundschaft“ 8o Kitas im „Landkreis Mecklenburgische Seenplatte“ besucht und mit Vogelfutterhäusern und Nistkästen ausgestattet.

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist der größte Landkreis in Mecklenburg-Vorpommern, etwa doppelt so groß wie das Saarland, hat auch dreimal so viele Einwohner und ist eineinhalb Autostunden von unserem Vereinssitz Ribnitz-Damgarten entfernt.

Die Anzahl der Kitas in diesem Landkreis ist enorm groß. Hier gibt es viele Kinder.

Wie immer wurden wir von den Kindern erwartet und freudig begrüßt. Wir waren überrascht, wie gut viele Vorschulkinder unsere einheimischen Vögel kannten. Die Erzieherinnen hatten unsere Besuche gut vorbereitet.

Wenn das Wetter es zulässt werden wir unsere Aktion im Januar im Landkreis Ludwigslust-Parchim fortsetzen.
06.Dezember 2013

Katze im Müllsack ausgesetzt
Diese Katze hatte Glück!
Die Katze wurde in einem zugebundenen schwarzen Müllsack am Waldrand hinter einer Schutzhütte gefunden.
Sie hat überlebt.

An der gleichen Stelle wurde bereits am Vortag eine ausgesetzte Katze gefunden, die sich offenbar aus ihrem Müllsack selbst befreien konnte. Diese hat der Finder dankenswerterweise zu sich genommen.
Die andere Katze haben wir in unserer Notaufnahme aufgepäppelt. Wir  werden beide kastrieren lassen.


05.Dezember 2013

Soko "Weide" der Jenaer Polizei fasste den Armbrustschützen
14 Monate Haft ohne Bewährung erhielt ein 31-jähriger Jenaer, der über mehrere Jahre mit einer Armbrust in der Umgebung von Jena auf Pferde, Rinder und einen Hund geschossen hatte. Dabei kamen ein Pferd, ein Schottisches Hochlandrind und der Labrador einer Nachbarin ums Leben. Dem Hund schoss er in den Schulterbereich. Da der Hund aber noch nicht tot war, erschlug er ihn mit einer Machete, packte ihn in einen Müllsack und entsorgte das Tier in einer Ruine.
Insgesamt 18 Pferde und Rinder beschoss der seit 2007 in einem Schützenverein organisierte Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes mit Armbrustbolzen und verletzte die Tiere dabei schwer. Nach den Worten seines Anwalts „war es aber offenbar nicht der Hass auf Tiere sondern eher ein Kick“ und was zunächst mit Ballerspielen am Computer begann und sich mit dem Schießen auf Scheiben im Schützenverein fortsetzte, mündete schließlich in der mehr oder minder planlosen Jagd auf Weidetiere.

27.November 2013

Freilebende Katzen an der polnischen Ostseeküste

Während unseres Besuches an der polnischen Ostseeküste haben wir in den Kurorten viele gut ernährte und gesund aussehende freilebende Katzen vorgefunden.
Wie zu DDR-Zeiten rund um unsere früheren Ferienheime werden hier die freilebenden Katzen geduldet und von Katzenfreunden aus der Nachbarschaft an Futterplätzen liebevoll versorgt. Die meisten Tiere sind handzahm und an Menschen gewöhnt. Ob sie kastriert sind konnten wir nicht erfahren.

Wir haben uns inmitten der Katzen wie zu Hause gefühlt.
Katzenfütterung in Polen Katzenfutterstelle
Das steht ganz im Gegensatz zu der schon sooft verurteilten "Massenproduktion" von polnischen Hunden, die leider auch nach Deutschland eingeschleust und von skrupellosen Händlern vermarktet werden.

21.November 2013

Unser Projekt Tierliebe und Tierfreundschaft

Vögel
In unserem Projekt haben wir uns seit 2009 das Ziel gestellt alle Kindergärten in Mecklenburg-Vorpommern mit Nistkästen und Vogelfutterhäusern kostenlos auszustatten. Damit wollen wir den Kindern die Liebe zu Tieren und den Tierschutz nahe bringen sowie  die pädagogische Arbeit der Erzieherinnen durch Informationsmaterial unterstützen.
Vor Beginn des kommenden Winters sind wir dabei die Kindergärten in den Kreisen Mecklenburgische Seenplatte, Ludwigslust- Parchim und im Landkreis Rostock zu besuchen.
 
Kita Besuch
Von den 1080 Einrichtungen in unserem Bundesland haben wir bereits weit über die Hälfte ausgestattet. In vielen Kitas werden wir von den Kindern mit Liedern und selbst gebastelten Geschenken freudig begrüßt.
                                                                                                                                                                                   Siehe auch: Tierschutz in Kitas

20.November 2013

Tine und Stine

Tine und Stine Katzenbabies
Wir sind „Tine“ und „Stine“, zwei ganz liebe und bildschöne kleine Kätzchen. Wir sind Waisenkinder und wurden noch viel zu klein im Alter von etwa zwei Wochen ohne Mutti gefunden. Wir wurden bei Naturtierheim „Ostsee“ abgegeben und hier aufopferungs- und liebevoll mit der Flasche aufgezogen. Inzwischen  sind wir acht Wochen alt geworden. Wir sind gesund, tierärztlich untersucht, geimpft, entwurmt und natürlich stubenrein und spielen ganz lieb miteinander.
Jetzt haben auch wir ein liebevolles Zuhause gefunden, in dem wir zusammen bleiben und viel Freude bereiten werden.

1.November 2013

Kastrationspflicht für Freigängerkatzen in Mecklenburg-Vorpommern geplant

Am 23.Mai 2013 trat die Verordnung über Kastrationspflicht und Mikrochip-Identifizierung von Freigängerkatzen für die Hansestadt Rostock in Kraft.
Siehe „Aktuelles“ vom 28.05.2013

Nun plant der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz von M-V Dr.Till Backhaus eine Verordnung  für ganz Mecklenburg-Vorpommern.
Die OSTSEE-ZEITUNG berichtet am 22.Oktober 2013.
                                                                                                                                                                                                           Lesen Sie mehr …


30.Oktober 2013

Keine Gefahr von Windenergie-Anlagen auf See

Windenergie-Anlagen auf See gehen nicht mit wesentlichen Gefahren für die Meeresumwelt einher. Zu diesem Ergebnis kommt ein fünfjähriges ökologisches Forschungsvorhaben über den ersten deutschen Nordsee-Windpark „Alpha Ventus“, 45 Kilometer vor der Insel Borkum.
Siehe auch "Aktuelles" vom 30.September 2011 - "Schalltests in der Ostsee"

                                                                                                                                                                                                            Lesen Sie mehr ...

25.Oktober 2013

Der größte Hund der Welt  ist tot
"Giant George", einst größter Hund der Welt, ist gestorben. Die Tierwelt ist um einen Riesen ärmer. Er wäre nächsten Monat acht Jahre alt geworden.
Giant George wurde von anderen Hundebesitzern aus Parks geekelt. Sie hatten Angst, der Riesenhund würde ihren Welpen etwas tun. Von Pfote bis zur Schulter maß Giant George rund 110 Zentimeter, von Schnauze bis Schwanzspitze 2,20 Meter.
Sein monatlicher Futterbedarf lag bei 50 Kilogramm. Er brachte rund 111 Kilogramm auf die Waage.
Gegensatz:
Die Chihuahua-Dame Miracle Milly aus Puerto Rico misst von der Schulter bis zur Fußsohle gerade einmal 9,65 Zentimeter.

Größter Hund der Welt
                                      Foto: dpa  Jeffery R. Werner

10.Oktober 2013

Kraniche auf Futtersuche - 
Idylle pur!
Kranich FutterplatzUnzählige Vögel des Glücks bevölkern die Äcker neben den Straßen. Hunderte Kraniche auf Futtersuche. In Keilformation fliegen sie vom Bodden auch über unseren Heimatort Saal und setzen auf den abgeernteten Feldern elegant zur Landung an.
Mit Ferngläsern und Kameras verfolgen die Touristen dieses wunderbare Schauspiel, denn die Urlauber aus dem Süden müssen das natürlich fotografieren, um es zu Hause  stolz zu zeigen.

Also scharf rechts ran, Tür auf, Stativ und Kamera rausgeholt. Das Autos eben nur ´mal schnell  abgestellt.
Leider ignorieren viele bei der Suche nach den Vögeln des Glücks alle Verkehrsregeln.


09.Oktober 2013

Amtstierärztlich aus einer verwahrlosten Wohnung geholte Katzen

beschlagnahmte Katzen
Diese vier Katzen, eine Katzenmutti mit ihren drei bildschönen Katzenkindern, wurden heute voller Flöhe und Würmer amtstierärztlich aus einer verwahrlosten Wohnung herausgeholt, weil der Katzenhalter nicht in der Lage war seine Tiere artgerecht zu versorgen.
Nach ihrer Ankunft in unserer Notaufnahme wurden alle vier erst einmal gegen Flöhe und Würmer behandelt und gefüttert. Jetzt müssen sie ein paar Tage in Quarantäne bleiben, bis sie zu den anderen Katzen in unsere Notaufnahme umziehen können.
Dort müssen sie geduldig, wie die anderen, auf eine Vermittlung in ein neues schönes Zuhause warten.

19.September 2013

Rückflug der Kraniche in ihre Winterquartiere
Seit Mitte September sammeln sich in unserer Vorpommerschen Boddenlandschaft wieder zehntausende Kraniche, die im Frühjahr in ihre Brutgebiete nach Skandinavien geflogen sind, für ihren Rückflug in ihre Winterquartiere.
Kranich RastgebietVor ihnen liegt eine 3500 km lange Reise nach Andalusien, im Süden Spaniens zu ihren Überwinterungsgebieten.
Nach dem Flug über die Ostsee rasten sie aber erst einmal auf unseren abgeernteten Feldern. Hier fressen sie sich
vor ihrem weiten Flug die erforderlichen Energiereserven an.
Die Region zwischen Ribnitz-Damgarten und der Insel Rügen zählt seit vielen Jahren zu den bedeutendsten Kranichrastplätzen in Europa.
Auch in diesem Jahr wird die Ankunft zehntausender  Kraniche erwartet. Sie machen durch ihr lautes Trompeten und ihre keilförmige Flugformation auf sich aufmerksam. Abends versammeln sie sich im flachen Wasser unserer Boddenregionen zum Schlafen. Morgens fliegen sie zur Futtersuche auf die umliegenden Felder.
Tausende Urlauber beobachten in jedem Jahr dieses Ereignis und fotografieren die großen scheuen Vögel.

17.September 2013

Sunny, unser Sonnenschein

Ich bin Sunny, ein Waisenkind, aber ein richtiger kleiner Sonnenschein.
Sunny Sunny
Ich wurde bei Abbrucharbeiten am ehemaligen Faserplattenwerk in Ribnitz gefunden und am 24.August bei Naturtierheim „Ostsee“ abgegeben. Damals war ich etwa drei Wochen alt. Wo meine Katzenmama und meine Geschwister sind weiß ich nicht. Meine neue „Mama“ hat mich mehrmals am Tag mit der Nuckelflasche gefüttert. Nun bin ich schon ganz schön selbständig und immer auf Entdeckungsreisen.

14.September 2013

Hochgradig infektiöses Hauskaninchen vorsätzlich im Wald ausgesetzt
Myxomatose Wir wurden von einer Einwohnerin aus Beiershagen gerufen, die am Waldrand auf dem Weg nach Pütnitz ein krankes Hauskaninchen gefunden hat.
Bei unserer Ankunft lag das große Tier, vermutlich Rasse  „Deutscher Riese“, schwer krank im Gras. Unsere Diagnose: weit fortgeschrittene Myxomatose.
In die Praxis Dr.Wiedemann wurde das bestätigt. Für das Tier kam jede Hilfe zu spät, es musste euthanisiert werden.


Da das hochgradig infektiöse Tier vorsätzlich im Wald ausgesetzt wurde ist zu prüfen, ob ein Verstoß gegen das Tierseuchengesetz vorliegt. Der zuständige Amtstierarzt wurde informiert.


24..August 2013

Bildhübsche Kätzchen und Kater suchen ein neues Zuhause
Alles neu macht der Mai und das gilt auch für Katzen. Nach dem langen Winter hier in Mecklenburg-Vorpommern haben wohl auch die Katzen Vorsorge getroffen um einem  Aussterben ihrer Population entgegen zu wirken. Viele Fundtiere, meistens ausgesetzte Katzen, haben wir aufgenommen. Viele konnten wir schon in gute Hände vermitteln. Aber unsere Notaufnahmekapazität ist inzwischen ausgeschöpft und immer noch suchen bildschöne, gesunde, verschmuste und liebebedürftige Katzen und Kater ein neues Zuhause.
Wenn Sie sich nach einem dankbaren lieben Wesen sehnen, dann könnte Ihnen eine schmusige Katze ganz sicher ein liebenswerterr Freund sein.

Rufen Sie einfach bei Frau Schinkowsky unter 0171 6425905 an  
Sunny und Felix
 Für unsere Freunde bitte auf das Bild klicken

19..August 2013

Grausiger Fund - Laube voller Tierkadaver entdeckt

Feuerwehrleute entsorgten verweste Hunde und Katzen in Rostock
Wie die Ostsee Zeitung berichtet haben Polizeibeamte und Feuerwehrleute in einer Gartenlaube in Rostock 150 kg stark verweste Tierkörper, die kaum noch als Hunde und Katzen zu erkennen waren, in Müllsäcken verpackt gefunden. Feuerwehrleute in Schutzanzügen entfernten die Kadaver aus dem Haus.
Nachbarn hatten wegen des strengen Geruchs die Polizei informiert. Nach deren Aussage wurde der Gartenbesitzer seit über zwei Jahren nicht mehr gesehen.
Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

15..August 2013

Eine glückliche Familienzusammenführung

Es war eine riesige Freude, als die Familie unseres Fundkaters Leo ihren lange vermissten weißen Kater nach Wochen über das Internet wiedergefunden hat. 
Leo, so haben wir ihn genannt, war wahrscheinlich als blinder Passagier in einem fremden Auto mitgefahren. Von besorgten Anwohnern wurde er uns als Fundtier gemeldet. Unsere Recherchen im Fundort und Umgebung waren erfolglos. Deshalb hatten wir ihn vorübergehend in unserer Notaufnahme untergebracht und schließlich zur Vermittlung in liebe Hände ins Internet gestellt. (Siehe „Aktuelles“ vom 9.Juli 2013) 
Jetzt ist er wieder glücklich zu Hause.
 

Kater Leo

08..August 2013

Wieder ein grausiger Fund, eine Katze wurde Opfer eines Tellereisens

Diese bildschöne Katze wurde in der Nähe von Barth an den Vorderbeinen schwer verletzt. Nach Ansicht des behandelnden Tierarztes ist sie in eine Schlagfalle (Tellereisen) getreten. Die Verletzungen waren so schlimm, dass sie eingeschläfert werden musste.

Durch Tellereisen verletzte Katze Tellereisen
Tellereisen
Ein Tellereisen ist eine aus Stahl gefertigte Falle zum Fangen von Raubtieren. Seine Verwendung ist in der EU seit dem 01.Januar 1995 durch die Tellereisenverordnung VO (EWG) Nr. 3254/91 verboten.
Das Tellereisen wird mit Hilfe eines Tellers gespannt, der zwischen zwei geöffneten runden oder viereckigen Bügeln eingespannt wird. Tritt ein Tier auf den Teller, um an den Köder zu gelangen, wird die Arretierung gelöst und die Bügel schlagen zusammen.Bei älteren Modellen sind die Bügel meist noch gezahnt und der Teller ist im Verhältnis zur Falle sehr groß; dadurch kann es passieren, dass ein Tier beim Auslösen der Falle mit mit den Füßen in der Falle gefangen ist. Das Tier versucht sich panisch zu befreien und zieht sich dabei schwerste Verletzungen zu, die meist zum Tod führen.

02.August 2013

Kater als Bürgermeister

Der Kater „Stubbs“ ist seit sechszehn Jahren ehrenamtlicher Bürgermeister der kleinen Ortschaft Talkeetna im US-Staat Alaska. Er wurde 1997 zum Scherz in das Amt gewählt, nachdem die Bewohner alle menschlichen Kandidaten abgelehnt hatten. Er gehört zur Rasse der schwanzlosen Manx-Katzen; daher auch sein Name Stubbs – zu deutsch: Stummel.


31.Juli 2013

Junge Katze auf einer Weide von Unbekannten erschossen

Auf einer Weide in Viereck, im Kreis Vorpommern-Greifswald, haben Unbekannte eine junge Katze erschossen und das Tier danach von einem Jagdhund apportieren lassen. Die beiden Männer flüchteten in einem Transporter. Dabei wurden sie von Anwohnern beobachtet. Polizisten fanden auf der Pferdekoppel später eine Patronenhülse. Die Polizei ermittelt nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und das Tierschutzgesetz.

22.Juli 2013

Hitzefalle - Auto

Haustiere dürfen bei sommerlichen Temperaturen, wie wir sie gerade wieder erleben, niemals allein im Auto gelassen werden. In jedem Sommer sterben Hunde, die z.B. beim Einkaufen bedenkenlos im Auto zurückgelassen wurden, einen tragischen Hitzetod. Ein spaltbreit geöffnetes Fenster oder ein Platz im Schatten sind kein ausreichender Schutz. Auch bei geöffneten Fenstern kann sich heiße Luft im Wagen stauen. Mancher vermeintliche Schattenplatz kann schon nach kurzer Zeit für Ihren Hund zur Hitzefalle werden und den Kreislauf Ihres Hundes extrem belasten. Denken Sie auch daran, auf längeren Fahrten oder Urlaubsreisen, unbedingt ausreichend Trinkwasser für Ihr Tier mitzunehmen.


17.Juli 2013

Tipps für den Badespaß, auch ihr Hund leidet unter sommerlicher Hitze

Badender HundIhr Hund ist eine Wasserratte und liebt ein Bad im Meer, in einem See, oder in einem Fluss? Dann gönnen Sie ihm diese Freude an heißen Sommertagen. Achten Sie aber darauf, dass er nur solche Gewässer aufsucht, die keine starke Strömung haben und die nicht brackig oder verschmutzt sind.
Wichtig sind flache Uferbereiche, über die Ihr Hund problemlos ins Wasser und wieder heraus kommt.

Beachten Sie auch, dass manche Zecken– oder Flohmittel bei häufigem Baden an Wirkung verlieren und der Schutz gegebenenfalls aufgefrischt werden muss.


12.Juli 2013

Auch Putzi und Susi suchen eine Familie

Trotz vieler Kastrationen werden immer wieder kleine herrenlose Kätzchen gefunden und zu uns gebracht. Auch Putzi und Susi, beides weibliche Kätzchen, wurden tierärztlich untersucht, behandelt und bei uns aufgepäppelt.

Putzi Susi
"Putzi" ist neun Wochen alt und entwurmt. Sie ist sehr lebhaft, verspielt, neugierig und stubenrein. "Susi" ist ebenfalls neun Wochen alt, entwurmt und auch stubenrein. Sie ist etwas ruhiger und verträunt.

10.Juli 2013

Hunde und Katzen als Blutspender

Bluttransfusion

Nach starkem Blutverlust, z.B. nach einem Unfall oder einer Operation, kann auch bei Hunden oder Katzen eine Bluttransfusion lebensrettend sein. Tiere haben, wie Menschen, auch  unterschiedliche Blutgruppen. Oft ist es schwer im Notfall einen passenden Spender zu finden. Deshalb gibt es in Deutschland Tierkliniken, die eine Blutbank für Hunde und Katzen unterhalten.

Doch nicht jeder  Hund oder jede  Katze kann spenden. Wichtig ist bei Hunden, dass sie zwischen einem und neun Jahren alt sind und mindestens 20 Kilogramm wiegen. Bei Katzen liegt das Alter bei unter acht Jahren. Das Gewicht sollte zwischen vier und fünf Kilogramm liegen.
Listen der Tierärzte, die eine Blutabnahme durchführen, sind im Internet zu finden.

09.Juli 2013

Leo, Pitti und Feli suchen ein liebevolles Zuhause

Auch wir drei sind Fundtiere. Wir wurden nach ärztlicher Untersuchung und Behandlung im "Naturtierheim-Ostsee" zu bildschönen Tieren gesundgepflegt. Wir sind entwurmt, kastriert und stubenrein.
Kater Leo Kater Pitti Katze Feli
 Ich bin "Leo", ein sehr verschmuster,  etwa 3 Jahre alter Kater. Ich freue    mich auf viele Streicheleinheiten. Ich bin "Pitti", ein sehr ruhiger zurückhaltender Kater, etwa  3 bis 4 Jahre alt. Ich habe viel Schlimmes erlebt und bekomme langsam wieder Vertrauen zu den Menschen. Ich bin "Feli", eine noch etwas scheue Katze. Ich bin etwa 2 Jahre alt. In Hof und Garten würde ich mich wohlfühlen.

29.Juni 2013

Unser Kater „Poldi“ hat ein neues Zuhause gefunden

Poldi wurde von uns im Januar bei bitterer Kälte krank, schwer verletzt und halb verhungert gefunden.
(Siehe Aktuelles vom 16.Januar 2013)
verletzter Poldi Poldi heute

Nach langer aufwendiger und liebevoller Pflege ist aus ihm ein prächtiger Schmusekater geworden. Seine Verletzungen sind verheilt und sein Fell ist wunderbar nachgewachsen. Er hat uns von Tag zu Tag spüren lassen, dass gerade ältere kranke und verletzte Tiere dankbar für die erwiesene Hilfe sind. 

Jetzt hat auch Poldi ein liebevolles neues Zuhause gefunden.


16.Juni 2013

Verletzte Dohle in Ribnitz gefunden

Diese junge Dohle wurde im Zentrum von Ribnitz-DamgartenDohle von einem Tierfreund flugunfähig gefunden und gerettet. Danke!
Wir haben das verletzte Tier übernommen und anhand seiner Beringung festgestellt, dass es von der Vogelwarte Hiddensee stammt. Die Beringungszentrale  hat ihren Sitz in Stralsund. Deshalb wurde das Tier vom dortigen Tierpark aufgenommen.
Die Beringungszentrale Hiddensee ist eine staatliche Einrichtung, die im Auftrag des Landesamtes für Umwelt und Natur des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Abt. Naturschutz für die Beringung von Vögeln im östlichen Ostseeraum, Nordostdeutschland und Ostdeutschland zuständig ist.
Die Vogelberingung hilft das Leben wildlebender Vögel zu untersuchen. Dazu werden individuell nummerierte oder farbkodierte Metall- oder Plastikringe an den Füßen oder Flügeln angebracht. So markiert kann das Verhalten von einzelnen Vögeln über einen großen Zeitraum verfolgt werden. Das erlaubt Rückschlüsse unter anderem auf Vogelzug, Lebensdauer, Sterblichkeit, Ernährung und Fortpflanzung wildlebender Vögel. Wieder eingefangene oder tot aufgefundene Vögel können auf diese Weise identifiziert werden.


14.Juni 2013

Daisy „wie neu geboren“

DaisyUnter „Aktuelles“ vom 2. und 20. April d.J. berichteten wir von der Rettung der kleinen Hündin Daisy aus einem völlig verwahrlosten Haushalt in Barth.
Vor ein paar Tagen haben wir Daisy in ihrer Pflegestelle besucht und eine hübsche gut erholte Hündin vorgefunden. Dank guter Pflege und tierärztlicher Behandlung ist ihr Fell weitgehend nachgewachsen, aber für Augen und Ohren benötigt sie weiterhin   Medikamente. Bei unserem Besuch kam sie freudig auf uns zugerannt.
Dank unserer Spender und Sponoren konnten wir ihre tierärztliche Behandlung, die schon viel Geld gekostet hat, übernehmen.
Wir glauben, dass es Daisy nach langen qualvollen Jahren endlich verdient hat
ihren Lebensabend glücklich zu genießen und  wünschen ihr, dass sie bald ein liebevolles Zuhause findet.

28.Mai 2013

Kastrationspflicht und Mikrochip für Katzen in Rostock

Die Stadt Rostock hat eine Kastrationspflicht für Katzen eingeführt. Die Verordnung gilt ab sofort für alle männlichen und weiblichen Tiere ab dem 6. Lebensmonat, die sich außerhalb der Wohnung ihrer Halter bewegen.
Laut Schätzungen des Rostocker Veterinäramts streunen in Rostock auch rund 5.000 herrenlose Katzen herum.

Die Amtstierärzte hoffen, diese Zahl reduzieren zu können. Daher müssen privat gehaltene Katzen, die nicht nur in der Stube sind, sondern auch draußen im Freien herumlaufen, von einem Tierarzt kastriert werden.
Nach Auskunft von Tierschützern kostet der Eingriff zwischen 70 und 100 Euro. Die Tierärzte sollen zusätzlich einen Mikrochip oder Transponder zur Kennzeichnung implantieren.
Auch freilebende Katzen sind betroffen.
                                                                                                                                                   Die Verordnung vom 23.Mai 2013

                                                                                                                                                   Bericht aus der OSTSEE-ZEITUNG vom 04.Juni 2013

22.Mai 2013

Brutalität gegen Tiere nimmt kein Ende

Ein 23-Jähriger aus Ribnitz-Damgarten bricht zusammen mit einem Freund seinem gesunden Spitz das Genick, weil er das Tier nicht mehr haben wollte.
Der Staatsanwalt wollte -  laut Ostsee-Zeitung -
das Verfahren mit der Begründung: „Ich bin kein großer Katzen- und Hundefan“ einstellen, aber der Richter verhängte eine Geldstrafe.

  §17 TierSchG (Deutsches Tierschutzgesetz) lautet:
  Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
  1. ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder
  2. einem Wirbeltier
      a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder
      b) länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt.

                                                                                                                                                             Lesen Sie den Bericht aus der Ostsee-Zeitung

15.Mai 2013

Kastration der Katzen des Wolgaster Obdachlosenheims

In Wolgast unterstützen wir neben den freilebenden Stadtkatzen, die von ehrenamtlichen Helfern gefüttert werden, auch die Katzen des Obdachlosenheims mit Futter. 
Die acht Heimkatzen werden von den Bewohnern liebevoll betreut. Um eine weitere Vermehrung dieser Tiere zu verhindern, haben wir die fünf Katzen und drei Kater kastrieren lassen. 

In einem Schreiben hat sich der Geschäftsführer der Einrichtung herzlich bedankt.

                                                                                                                                                                                      Dankschreiben des OHZ Wolgast

20.April 2013

Pflegefamilie für Daisy gesucht

Unter "Aktuelles" berichteten wir am 2.April 2013 über die aus einer verwahrlosten Wohnung befreiten alten Hündin Daisy. Sie hat inzwischen sehr gute Genesungsfortschritte gemacht. Sie ist sehr lieb und sehr dankbar für die Hilfe. Jetzt suchen wir für sie eine liebe Pflegefamilie.
                                                                                                                                                                                                           Lesen Sie mehr

15.April 2013

Geschützte Vogelarten zum Abschuss freigegeben

Geschützte Vogelarten wie Kolkraben, Nebelkrähen, Rabenkrähen, Elstern und Graureiher dürfen künftig in Mecklenburg-Vorpommern gejagt werden.

Das Schweriner Landwirtschaftsministerium hat diese  geschützten Vogelarten „in Ausnahmefällen“ zum Abschuss freigegeben. Dadurch könnten erhebliche land-, forst-  und fischereiwirtschaftliche Schäden abgewendet werden.

Vogelfreunde sind empört. Tierschützer und die Umweltverbände NABU und BUND sowie der ökologische Jagdverband (ÖJV)  in Mecklenburg-Vorpommern fordern die Rücknahme der Erlaubnis, weil die wirtschaftlichen Schäden durch die Vögel allenfalls als sehr gering einzustufen seien und eine solche Vorschrift keinesfalls rechtfertigen können.                                                                                
                                                                                                                                                               Foto: Ostsee-Zeitung vom 15.April 2013

10.April 2013

Welche Bestien tun das den armen Tieren an?

Die Gewalt gegen Tiere im Land eskaliert weiter. Eine riesige Welle von Abscheu und Mitgefühl hat der grausame Tod der Tiere in Mecklenburg-Vorpommern ausgelöst. Viele Tierfreunde hoffen, dass die Täter bald gefasst und hart bestraft werden.
Shar Pai
Das weiße Kätzchen (Bild links) wurde mit einer eingewachsenen Drahtschlinge um den Hals tot in Demmin gefunden.
An Schnauze, sowie an Vorder- und Hinterläufen mit Kabelbindern gefesselt wurde dieser Hund (Bild Mitte) in einem Wäldchen bei Anklam  qualvoll verendet gefunden.
Auf der Insel Usedom wurde ebenfalls durch Gewalteinwirkung dieser verendete Hund (Bild rechts) der Hunderasse Shar-Pei, gefunden. Shar-Pei ist eine sehr seltene Rasse, die wegen der rassetypischen Hautfalten auch Faltenhund genannt wird und von der es weltweit nur noch wenige Tiere gibt.

04.April 2013

Weggelaufen oder ausgesetzt ?

Fundkatze

Diese schmusige Katze hat in einer technischen Anlage südlich von Löbnitz bei eisiger Kälte Unterschlupf gesucht. Sie ist gesund, sehr lieb und sucht den Kontakt zu Menschen. 

Ist sie aus Löbnitz weggelaufen oder wurde sie ausgesetzt? 

Ein Anlagentechniker hat sich ihrer angenommen, über unsere Internetseite mit uns Kontakt aufgenommen und hat sie als Fundkatze beim  Ordnungsamt Barth gemeldet. Wir haben sie vorübergehend in unserer Notaufnahme untergebracht.


03.April 2013

Futterspende für freilebende Katzen in Grimmen

Das Ordnungsamt Grimmen kümmert sich seit Jahren vorbildlich um die freilebenden Katzen der Stadt. Die Stadt übernimmt die Kosten für die Kastration der Tiere und stellt den freiwilligen Helfern auch etwas Futter zur Verfügung.
Das ist leider in vielen anderen Städten in Mecklenburg-Vorpommern nicht der Fall.
Als Anerkennung haben wir der Stadt am 27.Februar 2013 für die Futterstellen eine größere Futterspende übergeben.


                                                                                                                                                                                                        Lesen Sie weiter

02.April 2013

Verwahrloste Hündin gerettet
verwahrloste Hündin
Noch vor Ostern konnten wir diese hübsche kleine etwa 13 Jahre alte Hündin aus einer total verwahrlosten Wohnung in Barth retten.
Das Zimmer, in dem wir sie fanden, war voller Dreck und Kot; so schmutzig war auch das Tier.
Das Fell ist am Bauch durch Parasiten ausgegangen und das linke Auge ist entzündet.

Sie war allein in diesem Zimmer eingesperrt und ist offensichtlich  nur selten herausgekommen.

Wir haben sie unverzüglich tierärztlich behandeln lassen.
Siehe Foto.

Jetzt ist sie bis zur Vermittlung in einer Pflegestelle untergebracht.Sie  ist sehr anhänglich, lieb und macht bereits gute Genesungsfortschritte.


28.März 2013

Schwan auf dem Teller

Am 28.Februar 2013 berichteten wir unter "Aktuelles" empört, dass ein Nobelrestaurant auf der Insel Rügen neben Gänsestopfleber auch Schwangerichte auf der Speisekarte anbietet. Am 28.März schreibt die Ostsee Zeitung auf ihrer Titelseite unter der Schlagzeile „Schwan auf dem Teller: Rügener Restaurant sorgt für Empörung“ über den Vorfall. 

                                                                                                                                              Lesen Sie den Bericht

24.März 2013

Spende für die Bedürftigen der Demminer Tafel

Nach Information der Mitarbeiter der Demminer Tafel nimmt die Anzahl der Bedürftigen, die sich dort Lebensmittel oder Dinge des täglichen Bedarfs abholen ständig zu. Viele dieser Menschen haben auch Haustiere an denen sie sehr hängen. Um zu verhindern, dass sie sich aus Futtergründen von den Tieren trennen müssen, haben wir wieder einmal eine Futterladung für Katzen und Hunde, sowie Vogelfutterhäuser der Tafel zur Verteilung übergeben.

Die Spende wurde wieder dankbar angenommen, wie uns der Leiter der Tafel in einem Dankschreiben mitgeteilt hat.  

Foto: Mitarbeiter der Tafel entladen unsere Spende
Demminer Tafel
23.März 2013

Baumschädling wird mit Biozid bekämpft

Siehe „Aktuelles“ von 23.April 2012
Gefährlicher Eichenprozessionsspinner breitet sich in MV aus

Der auch für Menschen gefährliche Eichenprozessionsspinner Eichenprozessionsspinnerwird in Mecklenburg-Vorpommern im kommenden Monat chemisch bekämpft. Dazu werden Alleen von Mitte bis Ende April mit einem zugelassenen Biozid aus Hubschraubern gesprüht. In Innenstädten sollen auch mechanische Maßnahmen ergriffen werden.
Seit  2007 verbreitet sich der Eichenprozessionsspinner vor allem im Landkreis Ludwigslust-Parchim.

Der Kontakt mit den Härchen des Tieres kann bei Menschen zu Hautentzündungen, Augenreizungen und Atembeschwerden führen

22.März 2013

BGH Urteil:  Mieter dürfen Haustiere halten

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat am 21.03.2013 entschieden, dass Mieter Haustiere halten dürfen.
(
Az.: VIII ZR 168/12) Tiny
Vermieter dürfen demnach das Halten von Hunden und Katzen in Mietwohnungen nicht generell verbieten, sondern nur nach einer individuellen Einzelfallprüfung, wenn „Störfaktoren“ überwiegen.


Klauseln in Mietverträgen, wonach prinzipiell „keine Hunde und Katzen zu halten“ seien, benachteiligen Mieter unangemessen.
Nach Aussage  von Christian Rudolph vom Deutschen Mieterbund (DMB) in Rostock, werden Klauseln in den bestehenden Mietverträgen ungültig. Neue Mietverträge zu vereinbaren sei nicht nötig. Bei Streitfällen sollten Mieter und Vermieter versuchen, einen Kompromiss zu finden.

21.März 2013

35 cm Neuschnee zum Frühlingsanfang
Winter

In Mecklenburg-Vorpommern hat der Frühling in diesem Jahr mit einem Schneerekord begonnen. 

Auf der Insel Rügen fielen innerhalb von Stunden 35 cm Neuschnee, südlich von Rostock 27 cm und das bei eisigem Ostwind! In vielen Ortschaften kam der Verkehr durch Schneeverwehungen völlig zum Erliegen.

Auch die Vorhut der in ihre Brutgebiete zurück kommenden Kraniche wurde vom erneuten Wintereinbruch überrascht. 
Auf den Feldern, wo sie sonst Kartoffel-, Mais- oder Rübenreste finden, liegt hoher Schnee.


13.März 2013

Feuerwehr befreite eingefrorene Schwäne

Zwei Schwäne waren nach dem erneuten Kälteeinbruch im Eis eines Teiches in  Gadebusch (Landkreis Nordwest- mecklenburg) festgefroren. Fünf Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr konnten die Tiere unverletzt retten und wieder in die Freiheit entlassen.


12.März 2013

Ich bin wieder gesund - verletzter Kater von "Aktuelles" vom 16.Januar 2013
verletzte Kate gesundgepflegte Katze

Ich wurde Mitte Januar total ausgehungert, verwahrlost, schwer verletzt, todkrank bei der Kontrolle einer Hundehaltung zufällig entdeckt. Eine große Fischgräte hatte in meinem Maul eine tiefe Wunde verursacht. 
Mein rechtes Auge war verletzt und stark angeschwollen. Mein Fell war völlig verdreckt, voller Haarlinge und musste geschoren werden.

Und das bin ich heute, ein hübscher alter Kater, nach zwei Monaten Pflege in der Notaufnahme im Naturtierheim „Ostsee“. Gesund, gut genährt, mein Fell wächst wieder, ich liebe Streicheleinheiten und suche nun ein liebes neues Zuhause.

28.Februar 2013

Pferdefleisch in der Lassagne  - Gänsestopfleber und Schwan auf der Speisekarte
Im Nobelrestaurant eines Gutshauses auf der Insel Rügen werden Gänsestopfleber und Schwan als Delikatessen auf der Speisekarte angeboten. SpeisekarteTierschützer und Tierfreunde sind empört. Gänsestopflebern, französisch  "Foie Gras" (fette Leber), werden durch brutale Zwangsfütterung der zu mästenden Tiere erzeugt. Die Gänse, auch Enten, werden dazu mehrmals täglich maschinell mit Druckluft über eine Metallröhre, die bis in den Magen geschoben wird, zwangsweise mit Futter gestopft. Diese, jeglichem Tierschutz widersprechende qualvolle und schmerzhafte Prozedur, wird so lange wiederholt, bis die Lebern der Tiere, durch  krankhafte veränderte Verfettung in nur wenigen Wochen, auf ein Gewicht von 1.000 Gramm, was dem zehnfachen des Normalgewicht entspricht  anschwillt. In vielen Ländern, auch in Deutschland, ist das Stopfen verboten.

... und Schwan als Delikatesse

Seit Jahren helfen wir gerade auf der Insel Rügen in Notzeiten, während strenger Winter, den Schwänen durch Futterbereitstellung zu überleben.  Wir sind entsetzt, das die durch menschliche Hilfe überlebenden Tiere dann den Jägern zum Opfer fallen und als „Angebot der Region und Saison ...  á la minute zubereitet“ auf den Tellern auserlesener Gäste landen.
Laut Wikipedia haben „Schwäne die in Mitteleuropa beheimatet sind und sich bevorzugt auf Seen, Park- und Fischteichen, in seichten Meeresbuchten und im Winter auch auf offenen Flussläufen aufhalten nur wenige Fressfeinde“.
Leider gehören Höckerschwäne aber in Deutschland zu den jagdbaren Tierarten.
So werden in Deutschland in jedem Jahr zwischen dem 1.November und dem 20. Februar des Folgejahres mehrere tausend Schwäne vor Beginn der Brutzeit im März geschossen.
Da unsere Region ein bedeutsames Rastgebiet für Singschwan und Zwergschwan ist, soll ein irrtümlicher Abschuss dieser Schwanarten ausgeschlossen werden.  Um Verwechselungen  mit Singschwan und Zwergschwan auszuschließen fordert der Naturschutz in Mitteleuropa einen Jagdverzicht auf den Höckerschwan.


25.Februar 2013

Kastrationsaktion in Ribnitz wurde sabotiert

Wie am 13.Februar berichtet, sollten am 23.Februar 2013 im Neubaugebiet von Ribnitz-Damgarten freilebende Katzen, die sich in den letzten Jahren stark vermehrt hatten, kastriert und danach an ihren angestammten Plätzen wieder ausgesetzt werden.
Leider wurden die dafür aufgestellten 17 Fallen von Unbekannten sabotiert und in ein Gebüsch geworfen. Die Aktion musste unverrichtet abgebrochen werden.


13.Februar 2013

Katzenplage in Ribnitzer Neubaugebiet
Freilebende streunende unkastrierte Katzen werden im  Ribnitzer Neubaugebiet zur Plage. Neben der weiteren explosionsartigen Vermehrung der Katzen  besteht die Gefahr, dass durch Futterreste auch Ratten angelockt werden.
Die allgemeine Gefahrenabwehr ist bundesweit eine der wichtigstenFreilebende Katzen Aufgaben der Ordnungsämter. Sie sind als Ordnungsbehörden grundsätzlich für Sicherheit und Ordnung der Einwohner in einer Stadt oder in einer Gemeinde verantwortlich.

Wenn es um Katzen und die mit ihnen verbundenen Probleme geht, stößt man bei vielen Ordnungsämtern leider auf taube Ohren.
Am 23.Februar 2013 wollen die Tierschutzvereine
„Vorpommersche Boddenlandschaft e.V.“ gemeinsam mit „Naturtierheim „Ostsee e.V.“ und Unterstützung durch die  Gebäudewirtschaft  Ribnitz eine Kastrationsaktion durchführen.

Um 5 Uhr morgens sollen 17 Katzenfallen aufgestellt werden. Die Anwohner werden gebeten die freilebenden Katzen am Vortag nicht zu füttern.
Die Kastration wird von einem erfahrenem Tierarzt in seiner mobilen Tierarztpraxis vor Ort durchgeführt.
Die kastrierten Tiere werden nach der Aktion wieder an ihre Plätze zurückgesetzt. 
So verhindern sie selbst das Eindringen fremder Tiere in ihr Revier und damit eine weitere Vermehrung des Bestandes.

04.Februar 2013

Neues vom Gemeinschaftsprojekt "Tierliebe und Tierfreundschaft"

Bis zum Jahresende 2012 haben wir 519 von 1080 Kitas in Mecklenburg-Vorpommern besucht und mit Vogelfutterhäusern und Nistkästen im Rahmen unseres Projektes ausgestattet.
Unser Projekt wurde von den Kindern und Erzieherinnen begeistert angenommen.                           Lesen Sie mehr

s 03.Februar 2013

Dank an unsere Sponsoren und Spender

Liebe Sponsoren, liebe Spender, liebe Tierfreunde!
Ein arbeitsintensives erfolgreiches Jahr 2012 liegt hinter uns. Neben unserer unmittelbaren Tierschutzarbeit haben wir auch in unserem Projekt "Tierliebe und Tierfreundschaft" bei unseren Kleinsten, in den Kindereinrichtungen, viel für das Verständnis für Tiere beitragen können. Unsere Arbeit hat uns einerseits viel Freude gemacht, aber auch wieder viel Kraft und Zeit gekostet.
Wir freuen uns auch über die Novellierung des Tierschutzgesetzes im vergangenen Jahr, wenngleich viele wichtige Verbesserungen für das Wohl der Tiere erst in den nächsten Jahren wirksam werden.
                                                                                 Siehe "Aktuelles" vom 2.Januar 2013

Wir möchten allen Sponsoren und Spendern für die Unterstützung unserer Arbeit herzlich danken. Einen kurzen Jahrestätigkeitsbericht aus dem Jahr 2012 finden Sie hier.

Spendendose

28.Januar 2013

Unser Einsatzgebiet - Mecklenburg-Vorpommern
Karte MVPUnser Heimatland Mecklenburg-Vorpommern liegt im nordöstlichsten Teil Deutschlands an der Ostseeküste.
Mecklenburg-Vorpommern wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges aus dem ehemaligen Land Mecklenburg und dem westlich der Oder-Neiße-Grenze liegenden Teil der ehemalig preußischen Provinz Pommern  gebildet. Es hat ca.1.6  Millionen Einwohner, eine Fläche von 23.180 km² und 2000 km Küstenlänge, wovon ein Großteil auf die Vorpommersche Bodden- und Haffküste fällt. Die Ostseeküste selbst ist etwa 350 km lang.

Zu Mecklenburg-Vorpommern gehören auch die größten deutschen Inseln Rügen und  Usedom, die Inseln Poel vor Wismar, Ummanz und Hiddensee sowie die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst.

Die größten Städte sind die Landeshauptstadt Schwerin, die Hansestädte Rostock, Wismar, Stralsund, Greifswald und die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg.
Nach 1989 kam es als Folge von Westabwanderung und dramatischem Einbruch bei den Geburtenzahlen zu erheblichem Bevölkerungsverlust. Die Bevölkerungsdichte ist mit 71 Einwohnern pro km² sehr niedrig, die niedrigste in Deutschland
Unser Vereinssitz ist Ribnitz-Damgarten, etwa 30 km nordöstlich von Rostock, am Saaler Bodden.  

19.Januar 2013

"Aktion-Tierwohl" verbesserte Haltungsbedingungen für Nutztiere

Die Firma WestfalenLand Fleischwaren GmbH hat ein Programm zur Verbesserung der Lebensbedingungen und des Wohlbefindens von Nutztieren unter der Bezeichnung "Aktion Tierwohl" gestartet. Verbesserte Aufzuchtbedingungen sind nicht nur für die Tiere gut, sondern auch für die Qualität der Produkte.
Damit bietet Sie Konsumenten, die etwas für das Wohl der Tiere tun wollen, ohne auf Fleisch oder Wurst zu verzichten eine Alternative. 
famila hat diese Produkte ins Sortiment aufgenommen. Der etwas höhere Preis kommt wesentlich den beteiligten Landwirten, die sich für die Mitarbeit an diesem Projekt qualifiziert haben, zugute.
Nähere Informationen zum Projekt unter www.Aktion-Tierwohl.de
Label Tierwohl

17.Januar 2013

Schüler der Europaschule  Rövershagen spendeten 600 € für den Tierschutz

Verbundene Regionale Schule und Gymnasium
an der Rostocker Heide Rövershagen
Europaschule

Sehr geehrte Frau Schinkowsky,
sehr geehter Herr Kai,

mittlerweile zum 4. Male haben Schüler unserer Schule einen "Sozialen Tag" durchgeführt. Dabei halfen wir in unterschiedlichen Unternehmen unserer Umgebung für ein kleines Entgeld. Das erarbeitete Geld soll für gute Zwecke gespendet werden.
Die Entscheidung der Schülervertreter fiel dabei auf zwei gemeinnützige regionale Projekte.
Hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, dass Ihr gemeinnütziger Verein einen Großteil/Teil unserer Spende erhalten soll.
                                                                  Lesen Sie weiter
Spendenscheck
Wir möchten uns bei den Schülern der Europaschule nochmals ganz herzlich für die Spende bedanken. Ganz besonders haben wir uns gefreut, dass dieses Geld von Schülern anlässlich eines „Sozialen Tages“ erarbeitet und uns für Tierschutzarbeit überreicht wurde.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  Dank an die Schülerinnen und Schüler             

                                                                                                                                                                             
16.Januar 2013

Verwahrloste kranke Katze aufgefunden

Bei der Kontrolle einer Hundehaltung in Zusammenarbeit mit dem Amtstierarzt wurde auf dem betreffenden Grundstück auch dieser verwahrloste kranke Kater gefunden. Sein Fell war völlig verdreckt und voller Haarlinge. Die rechte Kopfseite war verletzt und angeschwollen. 
Das Tier wurde sofort dem Tierarzt vorgestellt. Dabei wurde festgestellt, das im Zahn des Tieres eine große Fischgräte steckte, die eine tiefe Wunde verursacht hatte und sein rechtes Auge war angeschwollen . Die Wunde wurde versorgt  und das verfilzte Fell geschoren.
Jetzt ist der Kater zur weiteren Pflege bei uns untergebracht Nach seiner Genesung werden wir ihn in liebe Hände vermitteln.


verletzte Katze


15.Januar 2013

Neues Tierschutzsiegel soll beim Fleischkauf helfen

Verbraucher können ab sofort bei verschiedenen Handelsketten Schweine- und Hähnchenfleisch mit dem Gütesiegel des Deutschen Tierschutzbunds kaufen. Das Siegel bekommen Produkte von Tieren, die z.B. mehr Platz und mehr Beschäftigung als in der Massentierhaltung haben.
                                                                 

Tierschutzlabel Einstieg
Siehe auch "Aktuelles" vom 24.Oktober 2012

07.Januar 2013

Biosprit kann künftig zu mehr schädlichem Ozon führen


Rapsfeld

Britische Forscher  der Universität Lancaster verweisen nun auch noch auf mögliche Gesundheitsschäden.

Die EU-Staaten haben sich verpflichtet, bis zum Jahr 2020 zehn Prozent der Energie 
im Verkehrssektor aus erneuerbaren Energien zu gewinnen.
Für den hohen künftigen Bedarf an Biosprit in Europa sollen schnellwachsende Bäume wie Pappeln, Weiden und Eukalyptus für Biosprit auf einer Fläche angebaut werden, die etwa zweimal so groß wie Deutschland ist und die nach Angaben des Forscherteams Isopren, ungesättigte Kohlenwasserstoffe, ausdünsten.
In einer im Fachjournal "Nature Climate Change" veröffentlichten  Studie zeigen sie auf, wie sich der massive Anbau von Biosprit-Bäumen auf die Umwelt auswirken könnte.
Das Gas führe zusammen mit Stickoxiden zur Bildung von bodennahem Ozon, das die Atemwege reizt.
Durch den vermehrten Anbau von Biosprit-Bäumen würde es zu einem deutlichen Anstieg der bodennahen Ozonwerte kommen, worunter Menschen, am Boden lebende Tiere  und selbst einige Getreidearten leiden würden.

06.Januar 2013

Wölfe vor den Toren Berlins - Brandenburgs Pläne

WolfWölfe sollen in Deutschland wieder heimisch werden. Der Wolf soll in unserem Nachbarbundesland Brandenburg dauerhaft heimisch werden.
Einzelne Wölfe wurden kürzlich 25 Kilometer vor Berlin gesehen.

In nicht zu ferner Zukunft könnten in der Region 1.000 Tiere leben, berichtete die "B.Z." unter Berufung auf einen Plan des Potsdamer Umweltministeriums.
Brandenburgs Umweltministerin Anita Tack (Linke) wird den Plan im Januar in Potsdam vorstellen. Das Vorhaben war Mitte Dezember 2012 auf einer Fachtagung mit großer Mehrheit gebilligt worden und soll bis 2017 gelten.

Nach Schätzungen des Ministeriums leben derzeit in der Mark Brandenburg
75 bis 90 Wölfe. Sie sind streng geschützt.


02.Januar 2013

Änderungen des deutschen Tierschutzgesetzes durch Gesetznovellierung

Am 13.12.2012 hat der Bundestag eine Änderung des Tierschutzgesetzes beschlossen. Der Bundesrat wird sich voraussichtlich im Januar 2013 mit dem Gesetz befassen.
Deutschland nimmt beim Tierschutz international eine Führungsrolle ein. Bereits vor zehn Jahren wurde der Tierschutz als Staatsziel ins Grundgesetz aufgenommen.
Die Bundesregierung verfolgt beim Thema Tierschutz eine umfassende Strategie. Dazu gehört auch diese Gesetznovellierung des deutschen Tierschutzgesetzes, mit der die nationalen Tierschutz-Standards weiter erhöht werden sollen.

                                                                                                                                                        Lesen Sie weiter