Aktuelles von der Katastrophen Abwehr  2015

Auszug Jahresbericht 2015                                                 Archiv   2010   2011   2012   2013  2014  2015  2016  2017  2018

Dezember 2015

Erholsame Weihnachtstage und ein gutes Neues Jahr

Liebe Tierfreunde,
ein erfolgreiches Jahr, in dessen Verlauf wir wieder vielen Tieren durch Ihre Spenden und Unterstützung helfen konnten, geht nun zu Ende.

Deshalb ein herzliches Dankeschön für die kooperative und konstruktive Zusammenarbeit mit unseren Partnervereinen.
Ein herzliches Dankeschön an unsere Spender und Sponsoren, die unsere manchmal schwierige und gefährliche Arbeit seit Jahren unterstützen.
Ein herzlicher Dank für das Engagement unserer vielen ehrenamtliche Helfer an den Futterstellen für freilebende Katzen.
Ein herzliches Dankeschön an unsere Vereinsmitglieder, die sich wieder selbstlos und  aufopferungsvoll für notleidende Tiere eingesetzt haben.

Wir Wünschen Ihnen allen erholsame Weihnachtstage und ein erfolgreiches 2016.

Ihr Naturtierheim-Ostsee e.V. Mecklenburg-Vorpommern

Der Vorstand

14.Dezember 2015

Futterspenden für die Tafeln in Anklam und Demmin

Immer mehr Menschen - auch in Mecklenburg-Vorpommern - sind durch Arbeitslosigkeit oder niedrigen Renten auf  Lebensmittelhilfe durch die Tafeln angewiesen. Viele haben sich aus der Gesellschaft weitgehend isoliert und zurück gezogen. Besonders Ältere sind sozial vereinsamt. Für viele von ihnen sind ihr Hund oder ihre Katze zum letzten liebevollen Kontakt geworden. 
Wie in den letzten Jahren haben wir auch 2015 vor Weihnachten wieder Tafeln besucht und jeweils  Katzen- und Hundefutter gespendet. Die Tafeln Anklam und der Hansestadt Demmin waren über die Futterspende sehr erfreut. Die Mitarbeiter werden das Futter vor Weihnachten an ihnen bekannte bedürftige Tierhalter kostenlos abgeben.

Der   "PEENE BLITZ am SONNTAG"  berichtete darüber unter dem Titel "Hilfe für den besten Freund des Menschen", Tierschutzverein über- 
gibt Futtermittelspenden für bedürftige Tierhalter.

                                                Lesen Sie den Artikel aus dem Anklamer Blitz ...

4.Dezember 2015

Immer mehr Ordnungswidrigkeiten im Agrarbereich

Im Jahre 2015 sind mehr als 300 Verfahren gegen Bauern anhängig
davon

31 Verstöße gegen das Dünge- und Grünlandgesetz
62 Verstöße gegen den Landes Pflanzenschutz

Hier zwei spektakuläre Fälle aus dem Bereich Tierschutz:

150 vergiftete Wildgänse
Der Tod von 150 Wildgänsen auf dem Salzhaff bei Rerik im Kreis Rostock wurde eindeutig durch eine Vergiftung mit dem Mäusegift Zinkphosfid verursacht. Ein Agrarunternehmen hatte die Giftköder unsachgemäß ausgebracht.


Mehr als 50 abgeschossene Schwäne
In der Nähe von Stralsund haben am ersten Advent sechs Jäger mehr als 50 Schwäne auf einem Rapsfeld nahe des Nationalparks  abgeschossen.  Die Jäger waren fünf Stunden im Einsatz und haben einen blutigen Anblick  hinterlassen.

Nach Meinung des Kreisjägermeisters „ist das nicht verwerflich, weil Schwäne „großflächig  Pflanzen herunter trampeln. Es wurden keine gesetzlichen Vorgaben verletzt.“
Der Agrarminister  Till Backhaus kritisierte im Landtag die Art und Weise der Jagd und appellierte an die „ethnische und moralische Verantwortung“ der Jäger. Schwäne dürften zwar zur Vermeidung von Wildschäden in Mecklenburg-Vorpommern gejagt werden, er akzeptiere das Vorgehen
aber nicht.

PETA Deutschland e.V., die größte Tierrechtsorganisation Deutschlands, hat Anzeige erstattet.

                                                                                                                                                                                                          Lesen Sie mehr ...

20.November 2015

WWF: Bauern düngen die Ostsee

Ein Großteil der Nährstoffe im Meer kommt vom Acker. 
In diesen Tagen berieten Experten auf einer Fachtagung der Umweltstiftung WWF in Stralsund den Einfluss der Landwirtschaft auf den Zustand der Ostsee. Landwirte, Wissenschaftler, Politiker und Naturschützer aus allen Ostseeländern wollen Lösungen für einen besseren Meeresschutz entwickeln. Ähnliche Konferenzen fanden schon in Schweden, Finnland und Polen statt.
Auch an deutschen Küsten haben wir ein Problem mit der Überdüngung. Überdüngung  führt zu Sauerstoffmangel und Todeszonen in der Ostsee. Bis zu 90 % der Stickstoffeinträge und 60 bis 90 % der Phosphate, die über Flüsse und Bäche ins Meer gelangen stammen aus der Landwirtschaft stellt WWF fest. Besonders die Viehhaltung trägt durch übermäßiges ausbringen von Gülle zum Ammoniakeintrag bei.
Um Lösungen für das Problem zu finden müssen Bauern und Umweltschützer besser zusammen arbeiten.

WWF, der World Wide Fund For Nature, zu deutsch: Weltweite Stiftung für Naturschutz, ist eine der größten internationalen Naturschutzorganisationen der Welt. Sie wurde 1961 als World Wildlife Fund in der Schweiz gegründet.


20.November 2015

Nochmals riesiger Salzwasserzustrom in die Ostsee
SkagerakMehrere kurz aufeinander folgende orkanartige Herbststürme haben in diesem Jahr riesige Mengen frisches sauerstoffreiches Nordsee- Salz- wasser über das Skagerak in die Ostsee gedrückt. Skagerak ist ein Teil der Nordsee zwischen der Nordküste Dänemarks (Jütlands), der Südküste von Norwegen und der Südwestküste Schwedens.
Der Zugang von der Nordsee zur  Ostsee verläuft über das Kattegat, den Großen und Kleinen Belt sowie den Öresund in die westliche Ostsee. 

Ende November schwappten etwa 76 Kubikkilometer frisches Salzwasser mit einem Salzgehalt von etwa 1,4 Milliarden Tonnen in die Ostsee.  Das war der dritte Zustrom in diesen Jahr. Er hat für die  Regeneration der Ostssee, die nicht zuletzt durch Schadstoffeinleitung als das größte Brackwassermeer der Welt gilt, äußerst positive Effekte nicht nur für die Fischerei gebracht. Siehe auch "Aktuelles" vom 20.Januar 2015  
Karte: Google Maps                                                                   

15.November 2015

Wie aus einer Hauskatze eine Fundsache wird
Katzen und Kater als Fundtiere
Wenn  Ihnen eine Katze oder ein Kater zugelaufen ist oder Sie eine Katze gefunden haben, deren Halter Sie nicht feststellen können, kann es sich um eine entlaufene oder ausgesetzte Katze handeln. Bei solchen streunenden, oft scheuen Katzen, handelt es sich um Haustiere und nicht, um „Wildkatzen“, wie manchmal behauptet wird.

Gefundene oder zugelaufene Katzen müssen nach den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches unverzüglich dem zuständigen Fundbüro der Stadt oder Gemeinde gemeldet werden.

                                                                                                                               Lesen Sie mehr ...

7.November 2015

Blutohr bei einer Französischen Bulldogge
Kürzlich wurden wir von einem jungen Hundehalter um Hilfe gebeten, dessen Französische Bulldogge plötzlich ein sehr dick angeschwollenes Ohr bekommen hatte und die ihren Kopf immer schief hielt und schüttelte. Die Diagnose einer Tierärztin, der er den Hund vorgestellt hatte, hat ihn wegen zu erwartenden hoher Kosten so überfordert, dass er sich entschlossen hat den Hund abzugeben.
Daraufhin haben wir uns das Tier angesehen und einem anderen Tierarzt vorgestellt. Dieser diagnostizierte ein Blutohr. Das ist ein (Othämatom), ein  Bluterguss am Ohr, wie er bei Hunden und Katzen vorkommt. Der häufigste Auslöser ist eine Ohrenentzündung ( Otitis externa) oder ein Parasitenbefall. Der damit einhergehende Juckreiz  veranlasst das Tier zu häufigem Kopfschütteln oder vermehrtem Kratzen. Dadurch kann eine Ohrvene platzen, ein Bluterguss entsteht. Am Ohr befindet sich kaum Unterhaut- oder Bindegewebe, welches die Blutung stoppen könnte. Das Blut sucht sich daher einen Weg zwischen Ohrknorpel und Haut. So entsteht eine blutgefüllte Schwellung in der Ohrmuschel.
Der Tierarzt hat den Bluterguss am Ohr durch einen Einschnitt eröffnet, das Blut abgesaugt und  eine Antibiose durchgeführt und einen komprimierenden Verband am Ohr angelegt.
Inzwischen geht es Amy wieder gut. Wir haben sie in einer Pflegestelle untergebracht. Sie kann  bald in ein neues Zuhause vermittelt werden..

6.November 2015

Ordnungsamt Ahrenshoop:
Wir haben keine Probleme mit freilebenden Katzen ...
Von Bürgern der Gemeinde Ahrenshoop wurden wir kürzlich auf  eine Gruppe von fünf freilebenden Katzen aufmerksam gemacht, die aus einer Mutterkatze mit vier Kleinen, drei Kätzchen und einem Kater, vom Frühjahr diesen Jahres bestand.
In der Ferienzeit sind diese niedlichen Tiere nicht nur bei Kindern sehr beliebt. Deshalb werden sie von den Urlaubern oft und gern gefüttert.
Aber was ist im Winter?
Auf der Futtersuche streunen sie umher, verwildern möglicherweise und werden sich bereits im nächsten Frühjahr zu  einer Gruppe von sicherlich zwanzig Tieren vermehrt haben.
Um das zu verhindern haben wir die Gruppe eingefangen und kastrieren lassen. Dabei stellte sich heraus, dass die Mutterkatze schon wieder tragend war.
Bei der Meldung an das Ordnungsamt, mit der bitte um anteilige  finanzielle Beteiligung an den  Kastrationskosten, erhielten wir die Antwort: „Wir haben keine Probleme mit freilebenden Katzen...“
Die kastrierten Tiere wurden an ihren gewohnten Platz zurück gebracht und werden künftig  im Winter von Anwohnern versorgt.
Lesen Sie mehr unter "Freilebende Katzen"
                                                                          Foto: Die Mutterkatze in der Falle


3.November 2015

Mit Luftgewehr auf tragende Katze geschossen
Eine offensichtlich an Atemnot leidende ganz liebe freilebende Katzenmutti hat in unserer Notaufnahme vier gesunde kleine Kätzchen geboren und auch noch unsere beiden Findelkinder aus dem Saaler Glockenturm als Amme angenommen.
Bei der Kastration - nach dem Absetzen der Kleinen - wurde bei ihr ein eingewachsener Diabolo aus einer Luftdruckwaffe in Höhe der Lunge entdeckt. Ein Lungenflügel wurde durch das Projektil durchschlagen. Deshalb leidet sie unter einem Pneumothorax, einem Kollaps des betroffenen Lungenflügels. Sie hat überlebt und kommt damit auch in Zukunft klar.

Ein ähnlicher Fall aus Bayern,
Katze in die Augen geschossen.
Hier konnte der Täter ermittelt werden.
Röntgenaufnahmen brachten Gewissheit darüber, was der kleinen roten Katze Pebbles aus Landshut zugestoßen war. Im Kopf der Katze steckten zwei Projektile. Der Nachbar, ein Frührentner, hatte ihr mitten in die Augen geschossen. Mit einer Spritze erlöste eine Tierärztin die Qualen der Katze. Das Amtsgericht Landshut verurteilte den Tierquäler und unerlaubten Waffenbesitzer Carl S. zu sieben Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung.

31.Oktober 2015

Tierhalter zahlt Unterbringungskosten
Tierhalter, die entgegen den Regeln und Normen im Tierschutzgesetz ihre Tiere erheblich vernachlässigen und nicht artgerecht halten, müssen stets damit rechnen, dass die veterinärrechtliche Aufsichtsbehörde dem Halter die Tiere fortnimmt, um sie sodann anderweitig in Pflege unterzubringen.
Die anfallenden Unterbringungskosten hat dann gemäß § 16 a Satz 2 Nr. 2 Tierschutzgesetz der Tierhalter zu tragen.

Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Az.: 25 CS 05.295 - (107/05)

15.Oktober 2015

Erfolgreiche Umsetzung einer Futterstelle für freilebende Katzen
Seit vielen Jahren betreuen wir ca. 35 Futterstellen mit etwa 850 freilebenden Katzen in den Landkreisen VR, VG,  LRO und in Rostock. Wir stellen einen Teil des Futters bereit, das durch ehrenamtliche Helfer verfüttert wird. Zur Abwendung der weiteren Vermehrung dieser Tierbestände und zur Verhinderung der Verbreitung von Krankheiten sorgen wir auch für notwendige tiermedizinische Behandlungen und die Kastration der dort lebenden Tiere.  neue Futterstelle für freilebende KatzenLetzteres ist besonders notwen- dig, weil immer wieder unkastrierte Tiere von Bürgern an diesen Futterstellen ausgesetzt werden. An einer solchen Futterstelle in Elmenhorst bei Richtenberg haben wir im letzten Jahr eine umfangreiche Kastrationsaktion mit Verlagerung der Futterstelle auf ein benachbartes Grundstück durchgeführt. (Siehe "Aktuelles" vom 3.März 2014.)
Durch Eigentümerwechsel und geplanter Baumaßnahmen stand in diesem Jahr ein nochmaliger Umzug des Futterplatzes an. Gemeinsam mit dem Bürgermeister und dem Ordnungsamt wurde ein neuer, etwas abgelegener   Futterplatz auf gemeindeeigenem  Grund gefunden. Neben dem von uns im vergangenen Jahr bereitgestellten Schlafhaus mit 8 Boxen wurden zwei alte Schuppen für die Katzen hergerichtet. Nachdem anfangs einige Katzen an die weit entfernte alte Futterstelle zurück gelaufen waren, haben sie die neue Futterstelle angenommen. Neu hinzugekommene Katzen wurden kastriert.

13.Oktober 2015

Rattenplage auf der Insel Usedom
Falsch entsorgter Müll ist der Grund für das massenhafte Auftreten von Ratten in den Kaiserbädern auf der Insel Usedom. Nachts plündern sie die Mülleimer auf den Promenaden oder sie fressen sich an Speiseresten satt, die Menschen entsorgen. Auch in der Nähe großer Hotels treten sie vermehrt auf. RatteÜberall, wo Menschen ihren Abfall entsorgen, gibt es auch Ratten schreibt die Ostsee-Zeitung. 
Dieses Problem ist den Gemeinden  bekannt. Die Kommunen in den Feriengebieten arbeiten seit Jahren mit Schädlingsbekämpfungsfirmen zusammen.
Wer aber Nagetiere mit Giften der chemischen Keule bekämpft, muss das immer und immer wiederholen, weil Ratten und Mäuse aus benachbarten Gebieten in die „gesäuberten“ Bereiche  nachwandern. Jahrhundertelang war die Katze für Menschen das einzige wirksame Mittel zur Nagetierbekämpfung. Beliebt bei den Bauern und selbst auf Schiffen unentbehrlich. Erst seit die chemische Schädlingsbekämpfung ihr dieses Monopol streitig gemacht hat, sehen viele Menschen die Katze  nur noch als überflüssiges Raubtier. Unsere Hauskatze sorgt – besser als jede chemische Keule – für ein gesundes Gleichgewicht in der Natur. Katzen kontrollieren die Schädlinge zwar langsamer als Gift, dafür aber nachhaltig und wirkungsvoll. Das gilt auch besonders für Straßenkatzen in den Städten und Gemeinden.
Wichtig ist aber, dass deren Population durch Kastration und menschliche Aufsicht unter Kontrolle gehalten wird.

11.Oktober 2015

15.000 einsame Streuner im Land Mecklenburg-Vorpommern
Die Ostsee-Zeitung berichtet am 08.10.2015 auf Seiten 1, 2 und 6 über 15.000 streunende Katzen in Mecklenburg- Vorpommern.
Nur wenige werden von Ehrenamtlern in Tierheimen und an Futterstellen versorgt. Die meisten jedoch sind verwildert und vegetieren unter erbärmlichsten Bedingungen.
Die Tierheime sind überbelegt. Die Vermittlungsquote geht gegen Null.
Seit Jahren war Tierschützern und Katzenfreunden die Verordnung versprochen worden. Jetzt will die Landesregierung die Streuner im Land per Gesetz zur Kastration freigeben. Dazu soll in Mecklenburg- Vorpommern in diesem Monat eine Landesverordnung zur Kastration freilaufender oder wildlebender Katzen auf Basis Tierschutzgesetz §13b erlassen werden.
Denn nur durch die Kastration möglichst vieler dieser Tiere kann die Katzenüberpopulation eingedämmt und das Leid heimatloser Katzen verringert werden. Viele von ihnen verhungern - vor allem im Winter - oder sterben an Krankheiten. Oft werden von ihnen auch Freigänger-Hauskatzen angesteckt.
Wem das Wohl seiner Katze - und das der vielen wildlebenden Tiere - am Herzen liegt, der muss das Kastrieren befürworten. Ja, der Tierarzt kostet Geld. Aber es sind einmalige Ausgaben. Diese Kosten sollten Katzenfreunden ihre Tiere wert sein.


Foto: Notaufnahme Naturtierheim-Ostseee e.V.                           
Lesen Sie den OZ Bericht ...      

09.Oktober 2015

Der Rückflug der Kraniche in ihre sonnigen Winterquartiere

Kranichrast Jedes Jahr, ab  Mitte September, sammeln sich in unserer naturbelassenen Vorpommerschen Boddenlandschaft zehntausende Kraniche, die im Frühjahr in ihre Brutgebiete nach Skandinavien geflogen sind. Nun fliegen sie zusammen mit ihren Jungen zurück  in ihre sonnigen  Winterquartiere in Spanien.
Sie machen durch ihr lautes Trompeten und ihre keilförmige Flugformation auf sich aufmerksam. Unzählige Vögel des Glücks suchen auf den  hiesigen Äckern nach Futter. 

Mit Ferngläsern und Kameras beobachten von weit her angereiste Touristen jedes Jahr diese großen Vögel.
Leider ignorieren viele von ihnen bei der Beobachtung der Vögel des Glücks aber alle Straßenverkehrsregeln.

Foto: Naturtierheim-Ostsee e.V.

07.Oktober 2015

Wieder musste eine eingeklemmte Katze  von der Feuerwehr befreit werden

Wieder hat das Jaulen einer Katze in  Ribnitz-Damgarten Anwohner um den Schlaf gebracht. Gegen 4.15 Uhr erhielt die Polizei einen besorgten Anruf von einem Anwohner.  Die Polizei verständigte die Freiwillige Feuerwehr.  Mit Hilfe der Drehleiter konnte die in einem Kippfenster eingeklemmte Katze aus ihrer misslichen Lage befreit werden.

29.September 2015

Angler retten einen seltenen Schnabelwal in der Ostsee
Nach dem durch orkanartige Stürme Ende 2014 ausgelösten Salzwassereinbruch aus der Nordsee (siehe "Aktuelles"  vom 20.Januar 2015) sind viele atlantische Fischarten in die Ostsee gespült worden. In diesen Tagen ist ein seltener Schnabelwal an der Ostseeküste vor Mecklenburg-Vorpommern gestrandet. Schnabelwal in der OstseeDas fast fünf Meter lange Tier ist von zwei Anglern am Anleger in  Wohlenberg  (Landkreis Nordwestmecklenburg) entdeckt und geistesgegenwärtig wieder ins tiefere Wasser gehievt worden. So wurde dem Wal das Leben gerettet.
Schnabelwale sind eigentlich in der offenen Hochsee zu Hause und können dort bis zu 1500 Meter tief tauchen. Dieser Wal ist aller Wahrscheinlichkeit nach in den tiefen Gewässern vor der Küste Norwegens in die falsche Richtung geschwommen und in der Ostsee in immer flacheres Wasser gelangt. Im Flachwasser hat sein Echo- Ortungssystem  versagt. Inzwischen ist der Wal wieder in tieferes Wasser gelangt. Nach Aussage von Wissenschaftlern hat er überlebt.                                                  
Foto: Screenshot


20.September 2015

Förderung von Tierschutzarbeit durch die Ehrenamtsstiftung MV

Für Tierschutzvereine sind die kontrollierte Betreuung, Versorgung und Kastration von freilebenden Katzen und Freigängern zur Verhinderung von Krankheiten und Seuchen ein Schwerpunkt ihrer Arbeit.
Im Werkstattgespräch zur Gründung der Ehrenamtsstiftung für Mecklenburg-Vorpommern wurde deshalb von Naturtierheim.Ostsee e.V. Mecklenburg-Vorpommern der Vorschlag eingebracht einen Fond zur Realisierung der Katzenschutzverordnung nach § 13b  TierSchG einzurichten
Auf Antrag wurde Naturtierheim-Ostsee e.V. Mecklenburg-Vorpommern von der Ehrenamtsstiftung MV eine zweckgebundene Fördervereinbarung für die Maßnahme 
„Kastration freilebender Katzen zur Unterstützung der Landesregierung bei der Durchsetzung des Tierschutzgesetzes TierSchG § 13b in MV“ 
für den Förderungszeitraum vom 17.08.2015 bis 31.12.2016 bewilligt und Fördermittel in Höhe von 1000,00 Euro bereitgestellt.


19.September 2015

Kleine Kätzchen im Glockenturm der Saaler Kirche gefunden
Während der "Tage des Offenen Denkmals 2015" war auch die im 13.Jahrhundert gebaute Dorfkirche Saal mit ihrem abgesetzten hölzernen Glockenturm ein Besuchermagnet. GlockenturmEines abends wurden wir gerufen, weil der Glockenturm als "Babyklappe" für zwei winzige Kätzchen genutzt worden war. Unsere Vermutung, dass die Muttikatze die Kleinen dorthin verschleppt haben könnte bestätigte sich nicht.
Wir haben  die ausgesetzten kleinen Findelkinder nach der biblischen Geschichte Mose und Mirjam genannt. In unserer Notaufnahme haben sie als Flaschenkinder eine vorübergehende Heimat gefunden.

Flaschenkind

15.September 2015

"Artgerechte Pferdehaltung"?
Pferdekoppel Nach dem Tierschutzgesetz muss, wer ein Tier hält, es seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,
Bei der Kontrolle einer Tierhaltung in der Nähe von Ribnitz- Damgarten haben wir neben anderen Tieren auch diese beiden Pferde vorgefunden.
Pferde sind ursprünglich Fluchttiere. Deshalb benötigen sie Platz, Auslauf und die Möglichkeit sich in einer natürlichen Umgebung frei zu bewegen. Hier finden sie weder Futter, Wasser, noch die Möglichkeit sich  artgerecht zu bewegen. Schmerzen und Leiden der Tiere werden von ihrem Halter offensichtlich ignoriert.
Der Amtstierarzt wurde informiert.


20.August 2015

Im Fenster eingeklemmte Katze aus dem 6.Stock gerettet
Eingeklemmte Katze
Besonders kleine Katzen sind neugierig und das wäre einem Kätzchen in Ribnitz-Damgarten beinahe zum Verhängnis geworden. Nachbarn hatten das klägliche Jammern einer Katze , die im 6.Stock eines Hauses im Kippfenster eingeklemmt war gehört. Weil die Katzenhalterin  nicht zu Hause war haben die tierlieben Nachbarn die Feuerwehr zur Hilfe gerufen. Über eine Drehleiter wurde das verängstigte Tier geborgen und schließlich in ein Tierheim gebracht.

Glücklicherweise hat das Kätzchen außer dem Schreck keine ernsthaften Verletzungen erlitten.
Selbst langjährige und sehr erfahrene Katzenhalter unterschätzen die ernste Gefährdung, die von Kippfenstern für Katzen ausgeht.
Jährlich sterben viele Katzen auf diese Weise einen qualvollen und unnötigen Tod.
Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung berichte am 14.August 2015 unter der Überschrift:
        Neun junge Wölfe in MV: Rudel haben Nachwuchs
WolfsrudelNach 150 Jahren hatten 2014 erstmals die zwei freilebenden Wolfspaare in Mecklenburg-Vorpommern wieder Nachwuchs.
Aktuelle Bilder einer Wildkamera zeigen fünf Welpen in der Ückermünder Heide sowie mindestens vier Junge in der Lübtheener Heide. Insgesamt gibt es in MV mindestens zwanzig frei lebende Wölfe. Die Rückkehr des Wolfes hatte Ängste ausgelöst. Politiker, Tierhalter und ein Teil der Jägerschaft fordern, dass das unter Naturschutz stehende Raubtier mittelfristig bejagt werden sollte. Seit 2007 gab es laut Statistik in MV 32 Wolfsangriffe, bei denen 150 Tiere, meist Schafe getötet wurden. 

14.August 2015

Ertränkte Katze war kastriert
Am 15.Juni d. J. berichteten wir unter "Aktuelles" über den Fund einer in einem Badegewässer in unserem Ort in einer Katzentransportbox ertränkt gefundenen Katze. Vom Amtstierarzt wurde Anzeige erstattet.Der Fund wurde gerichtsmedizinisch untersucht. Die Obduktion ergab, dass es sich um eine noch junge bereits kastrierte Katze handelt, die ein schönes neues  Halsband trug. Diese Straftat hat große Empörung ausgelöst, insbesondere, weil hier im Ort jeder unseren Tierschutzverein kennt und weiß, dass wir in Notfällen immer helfen.

10.August 2015

Tierschutzkonzept Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt

Nr. 243/15-29.07.2015-LU-Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz

Das Tierschutzkonzept Mecklenburg-Vorpommern wurde in Abstimmung mit dem Tierschutzbeirat durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, erarbeitet und am 03.08.2015 in einer Pressekonferenz durch Herrn Minister Dr. Backhaus vorgestellt. Dem Tierschutzbeirat gehören Tier- und Naturschutzverbände sowie Vertreter aus Wissenschaft, Verwaltung und Kirchen an.

Das Tierschutzkonzept untergliedert sich in die Bereiche ‚Landwirtschaftliche Nutztierhaltung‘ und ‚Tierschutzprojekte‘ außerhalb der Landwirtschaft. Es formuliert klare Zielstellungen sowie Maßnahmen und Zeitrahmen. Außerdem ist es offen für zukünftige Erweiterungen.

Den Wortlaut des Bereiches "Tierschutzprojekte" außerhalb der Landwirtschaft mit den Projekten  
Projekt 1: Sanierung Tierheime
Projekt 2: Katzenschutz
Projekt 3: Umgang mit hilflosen, verletzten oder kranken Wildtieren                                                   finden Sie hier ...  

Das komplette
Tierschutzkonzept Mecklenburg-Vorpommern als PDF finden Sie unter:
http://service.mvnet.de/_php/download.php?datei_id=1560738

18.Juli 2015

Australien will zwei Millionen wildlebende Katzen töten
In Australien leben etwa 30 Millionen wilde Katzen. Katzen kamen
im 17.Jahrhundert mit Siedlern ins Land. Inzwischen bedrohen sie die Artenvielfalt in Australien.
Sie sollen für das Aussterben von 27 Säugetierarten mit verantwortlich sein. Weitere 120 Arten seien von ihnen bedroht. Deshalb will die Regierung das Problem eindämmen und hat den wilden Katzen den Kampf angesagt. Katzenhalter wurden aufgerufen ihre Tiere kastrieren und nicht nach draußen zu lassen. Fünf Inseln, sowie zehn Gebiete auf dem Festland, sollen als Sicherheitszonen ganz von den Katzen befreit werden. Dazu werden von den Behörden Köder und Fallen ausgelegt.
Kritik kommt vom Umweltinstitut der Deakin-Universität. Es sei besser natürliche Feinde, wie Dingos oder das Beuteltier "Tasmanischer Teufel" gegen die wilden Katzen einzusetzen.
Freilebende Katze

13.Juli 2015

Zoofest und Regionaltag in Stralsund
Am Sonntag, den 5.Juli 2015, feierte der Stralsunder Zoo unter Schirmherrschaft des Landrates und des Stralsunder Oberbürgermeisters das 46. Zoofest und gleichzeitig den 2. Regionaltag. Neben der  festlichen Einweihung einer neuen begehbaren Vogelvoliere für afrikanische Vögel gab es ein vielseitiges Tagesprogramm. Von 11.30 bis 17 Uhr konnten die Besucher die 'Vorpommern-Meile' besuchen in der Vereine, Verbände, Initiativen, Unternehmen und Privatpersonen der Region Vorpommern-Rügen unter dem Motto 'Schaufenster für die Region' Gelegenheit hatten, sich zu präsentieren.
Wir haben uns anlässlich des 25 jährigen Bestehens unseres Tierschutzvereins Naturtierheim-Ostsee e.V. Mecklenburg-Vorpommern mit einem Informationsstand beteiligt und konnten in vielen Gesprächen vor allem zum Problem artgerechte Tierhaltung und Kastration von Katzen wichtige Aufklärungsarbeit leisten.

9.Juli 2015

Poststreik: Jetzt fliegen Brieftauben,
so titelte die Ostsee-Zeitung vor ein paar Tagen. LuftpostVier Wochen Streik bei der Deutschen Post; keine Briefe, keine Warensendungen, keine Rechnungen, auch die dringend erwarteten Brieftauben sind irgendwo auf der Strecke geblieben. Dafür dürfte die nächste Portoerhöhung sicher schon beschlossen sein.
Aber ein Unglück kommt selten allein. Unser Internetprovider hat unseren DSL-Anschluss modernisiert. Leider war aber der neue Router defekt. Ersatz wurde zwar unverzüglich abgeschickt, aber dann fehlten die Brieftauben … Doch jetzt hat uns die Welt wieder; und das ständig klingelnde Telefon ist wieder so beruhigend.

27.Juni 2015

14 bildhübsche Maikätzchen suchen liebevolle Zuhause

Wir sind etwa 10 Wochen alt, geimpft und entwurmt. 
Wir wurden bei Naturtierheim-Ostsee liebevoll aufgezogen. Natürlich sind wir stubenrein, ganz lieb und spielen gern miteinander. Unsere Muttis wurden kastriert in ihr altes Zuha
use zurück gebracht. 

Wenn Sie einem Kätzchen oder einem kleinen Kater ein liebevolles Zuhause bieten möchten können Sie uns gern in 18317 Saal, Schulzenstraße 4, besuchen. 
Rufen Sie Frau Schinkowsky unter Telefon. 0171 6425905 an. Hier warten auch noch ganz liebe andere Katzen und Kater auf ein neues Zuhause. 

Siehe auch "Aktuelles" vom 30.Mai 2015

Katzenkinder
20.Juni 2015

Eine gute Nachricht von unserem blinden Leo
Zu  Ostern hat der Tierschutzverein Jena unseren blinden Leo
(siehe „Aktuelles“ vom 09.April 2015)
in einer liebevollen Pflegestelle untergebracht. Bei einer  Untersuchung seiner Augen wurde festgestellt dass er durch eine Erkrankung erblindet ist und sich seine Netzhaut durch zu hohen Blutdruck abgelöst hat. Der Schaden ist leider irreversibel. Eine  Blutdrucktablette wird nicht das einzige Medikament sein, das er für den Rest seines Lebens einnehmen muss.
Aber auf der Pflegestelle kommt er inzwischen sehr gut zurecht. Er findet das Katzenklo und auch den sonnigen Schlafplatz an der Terrassentür.
Leo kann endlich zur Ruhe kommen. Danke TSV Jena!

15.Juni 2015 
Ein grausiger Fund

Angler haben in einer der Lehmkuhlen in 18317 Saal am Donnerstag, den 11.Juni 2015, gegen Abend einen grausigen Fund gemacht. Sie haben auf dem Wasser einen an einem Seil befestigten schwimmenden Gegenstand entdeckt und

                                               Fotos: Naturtierheim-Ostsee e.V.
herausgezogen, der sich als  Katzentransportbox, die mit einem Hammer beschwert war, herausstellte. In der Box lag eine offensichtlich ertränkte schwarze Katze mit einem Halsband. Die Angler haben uns, als den ortsansässigen Tierschutzverein Naturtierheim-Ostsee e.V. Mecklenburg-Vorpommern, unverzüglich informiert. Wir haben den Fund in Verwahrung genommen und dem Amtstierarzt übergeben. Das Töten von Wirbeltieren ist nach dem deutschen Tierschutzgesetz eine Straftat. Deshalb hat der Amtstierarzt eine Obduktion der Katze angeordnet und Anzeige erstattet.
HalsbandAuf dem Foto die Struktur des  markanten Halsbandes.
Zur Aufklärung dieser Straftat bitten wir um Mithilfe. Sie können uns telefonisch unter 0171 6425905 jederzeit erreichen.

30.Mai 2015
Viele kleine und große Haustiger suchen liebevolle Zuhause.

In unserer Notaufnahmestation warten sechszehn etwa fünf Wochen alte Katzenkinder im Juni auf  ihre Vermittlung. Die Muttis der Kleinen haben wir hochtragend in unserer Notaufnahme aufgenommen. Die Kleinen wurden hier geboren. Sie sind schon stubenrein.Sie fressen kräftig und toben miteinander. Die Muttis gehen nach dem Absetzen kastriert an ihr altes Zuhause zurück.
Aber auch viele bildschöne erwachsene Fundkatzen suchen eine neue Heimat. Sie wurden ärztlich untersucht, behandelt, entwurmt und kastriert. Sie sind dankbar, handzahm und brauchen viele Streicheleinheiten.
Sie möchten uns kennenlernen?
                                                                                                Klicken Sie hier ...

30.Mai 2015

In Memoriam

Nachruf

17.Mai 2015

Herrenlose Katzen in der Stadt
mdr- logo Eine Repotage der  MDR- Redaktion Exakt zum aktuellen Problem streunender  Katzen

Programmhinweis Straßenkatzen sind keine Wildtiere, sondern verwilderte Haustiere, für die der Mensch verantwortlich ist. Sie vermehren sich unkontrolliert. Kranke und verletzte Tiere bleiben unbehandelt und werden nicht von ihren Qualen erlöst. Nach einer Empfehlung des sächsischen Staatsministeriums von 2012 gehören herrenlose Katzen nicht ins Tierheim. Sie sollen kastriert und vor Ort weiter versorgt werden. Deshalb versuchen engagierte Tierschützer Straßenkatzen an bestimmte Futterstellen zu gewöhnen, zu denen die Tiere regelmäßig kommen. So lässt sich erkennen, welche Tiere medizinische Hilfe benötigen.
In Deutschland haben bislang ca. 300 Kommunen eine Kastrationspflicht eingeführt, darunter 72 in NRW und 173 in Niedersachsen und 5 in Mitteldeutschland. Für Mecklenburg-Vorpommern ist eine Katzenverordnung in Vorbereitung.
Lesen Sie unseren Vorschlag unter "Aktuelles" vom 14.März 2015
Nach Recherchen des MDR werden jährlich mehr als 70.000 Katzen ertränkt, erschlagen oder zu Tode gequält. Schätzungsweise 250.000 Tiere werden pro Jahr  von Jägern abgeschossen. Mindestens ebenso viele fallen dem Straßenverkehr zum Opfer. Sie verursachen auch Verkehrsunfälle, bei denen auch Menschen zu Schaden kommen. Solange Katzen nicht gekennzeichnet sind und damit keinem Besitzer zuzuordnen sind, kommt keine Haftpflicht-Versicherung für Schäden auf.
                                                                                                                              Quelle:  "Hintergrund Kastrationspflicht für Katzen_MDR.DE.html"

16.Mai 2015

Amsel, Drossel Fink und Star …

In einem von uns eigentlich für Spechte angebrachten Nistkasten hat ein Star seine Nisthöhle eingerichtet. Stare sind Höhlenbrüter.

Auf dem Foto ein Star im sogenannten Schlichtkleid mit einem Insekt im Schnabel, das er zur Fütterung ins Nest bringt.
Die Gelege in den Nestern bestehen aus 4 bis 8 grünlichen Eiern. Die Brutzeit beträgt 11 bis 13 Tage. Die anschließende Nestlingszeit dauert etwa 17 bis 21 Tage.
Ende Mai bis Mitte Juni fliegen die Jungvögel aus.

Stare sind Allesfresser. Sie ernähren sich von Wirbellosen, Raupen und Fluginsekten, im Sommer auch von Obst, wie Beeren, Kirschen und Äpfeln.

                                                                            Foto: Naturtierheim-Ostsee e.V.
Star am Nistkasten

15.Mai 2015

Katzen, Katzen, Katzen
In einem Nachbarort entdeckten wir bei der Kontrolle einer unzumutbaren Hundehaltung auch je vier unkastrierte Katzen und Kater in teils schlechtem Zustand. Die beiden Katzenhalter konnten wir überzeugen die Tiere auf unsere Kosten kastrieren zu lassen. Sechs der Tiere durften wir tierärztlich versorgt und kastriert zurückbringen.
Zwei haben ebenfalls kastriert bereits ein neues Zuhause gefunden.

Zur beanstandeten Hundehaltung musste schließlich der Amtstierarzt wegen Uneinsichtigkeit des Halters Auflagen erteilen.
Oft finden wir Katzen vor, die von ihren Besitzern zwar mit Futter versorgt werden, aber unkastriert und in einem schlechten Zustand sind. Mit Geduld gelingt es uns die scheuen Tiere zu fangen, um sie kastrieren zu lassen. Neben den Kastrationskosten kommen bei freilebenden Tieren meistens noch Tierarztkosten für Parasitenbehandlung, Entwurmung usw. hinzu.

Bis Mitte Mai dieses Jahres haben wir bereits 58 Katzen/Kater kastrieren lassen.

10.Mai 2015

Maßnahmen gegen unkontrollierten Vermehrung von Katzen

Bei unseren Besuchen von Kindergärten im Raum Güstrow wurden wir wieder über einen extremen Fall einer Katzenhaltung informiert, bei dem wir unverzüglich handeln mussten. Bei einer Katzenhalterin fanden wir fünf Katzen und drei Kater vor; alle irgendwann zugelaufen und unkastriert. Zwei der Katzen waren hochtragend. Eine hatte gerade acht Junge geboren. Zwei Katzen, die noch nicht tragend waren und die drei Kater haben wir sofort kastrieren lassen und zurück gebracht.
Die Katzenmutti mit ihren acht Kleinen und die beiden werdenden Muttis sind in unserer Notaufnahme untergebracht. Nach wenigen Tagen wurden hier vier und sieben Junge geboren.
Wenn die Kleinen in einigen Wochen abgesetzt werden können gehen auch die Muttis kastriert zurück. Die Kleinen werden wir handzahm erziehen und in liebe Hände vermitteln.
Immer wieder müssen wir feststellen, dass Halter von Hauskatzen nicht bereit sind ihre Tiere kastrieren zu lassen und dass ihnen in kurzer Zeit beträchtlicher Katzennachwuchs beschert wird.
Viele Katzenhalter fühlen sich dann plötzlich überfordert. Sie machen sich oftmals strafbar, indem sie die Kleinen umbringen, bewusst aussetzen oder sich selbst überlassen.
Sie wollen nicht glauben, dass ein Katzenpaar in 10 Jahren 80 Millionen Nachkommen haben kann, wie nachstehende Graphik verdeutlicht.


Klicken Sie links auf „Freilebende Katzen“ und erfahren Sie mehr.

28.April 2015

Unser Projekt "Tierliebe und Tierfreundschaft"
Nach dem nochmaligen Aufruf im „Blitz am Sonntag“ haben wir noch rechtzeitig vor Brutbeginn nochmals Kitas u.a. im Raum Güstrow besucht und Nistkästen z.B. für Meisen, Kleiber, Spechte, Nisthilfen für Amseln sowie Futterhäuser für die Wintersaison übergeben. Je nach Größe der Außenanlagen haben wir zwei bis sechs Nistkästen für unterschiedliche Vogelarten und ein bis drei Futterhäuser sowie Informationsmaterial für die Erzieherinnen und Bildmaterial für die Wandzeitungen mitgebracht. Am Beispiel unserer Singvögel wollen wir den Kita-Kindern die Schönheit und Schutzwürdigkeit der sie umgebenden Natur bewusst werden lassen. Kinder und Erzieherinnen haben sich sehr gefreut und sich mit  Frühlingsliedern herzlich bedankt. Nach unseren Erfahrungen mit dem Projekt werden die Kinder die Vögel begeistert beobachten
                                                                           
                                                                            Lesen Sie mehr zum Projekt ...
Kita Waldgeister
09.April 2015

Unser blinder Kater „Leo“ hat ein schönes Zuhause gefunden
Unser blinder Kater Leo

Leo wurde im Februar in Ribnitz-Damgarten ausgesetzt. Blind, krank und völlig dehydriert lag er hilflos im Gelände.
(siehe "Aktuelles" von 11.Februar 2015). 

Nach intensiver tierärztlicher Behandlung wurde er in unserer Notaufnahme gesund gepflegt. (Siehe Foto)
Zu Ostern konnte er, durch eine Tierfreundin vom Tierschutzvewrein Jena, die in unserer Nähe ein Ferienhaus hat, trotz seiner Blindheit in eine liebe und verständnisvolle Pflegestelle mit Haus und Garten nach Thüringen vermittelt werden.
Leo ist für seine Rettung aufrichtig dankbar. Er zeigt es jeden Tag aufs Neue. Er wird seiner Pflegefamilie viel Freude bereiten.



15.März 2015

Mecklenburger- und Müritz Blitz am Sonntag berichten unter dem Titel
Für die Kleinen  - Vogelhäuser werden gespendet
                                                                                                               
                                                                                                                                              Lesen Sie mehr ...

14.März 2015

Stiftung für bürgerschaftliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern

Der Ministerpräsident von Mecklenburg- Vorpommern, Erwin Sellering, hat eine Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaft- liches  Engagement in Mecklenburg-Vorpommern gegründet. Mit der Stiftung soll bürgerschaftliches Engagement, das nicht in feste Strukturen eingebunden ist und Unterstützung durch die Landesregierung braucht, gefördert werden.
Dabei geht es nicht allein um finanzielle Förderung, sondern auch um Information und Beratung von Ehrenamtlichen. Die Stiftung soll Dienstleister für die Ehrenamtlichen in unserem Land sein.

Dazu haben wir folgenden Vorschlag eingebracht:

                                                                           Lesen Sie mehr  ...

Werkstattgespräch in Ribnitz-Damgarten
                                                                           Foto:  Staatskanzlei M-V

23.Februar 2015

Vergiftet? Vier tote Miezen in Dransker Kleingartenanlage gefunden

Geht auf der Insel Rügen ein Katzenhasser um? 

Nachdem bereits im vergangenen Jahr in Sassnitz und in Bergen, sowie auf der Insel Hiddensee Katzen spurlos verschwunden sind oder misshandelt wurden, sind nun auch in einer Kleingartenanlage in Dranske, im äußersten Norden der Insel Rügen, vier tote Katzen entdeckt worden. Ein  wärmegedämmtes Schutzhäuschen im Eingangsbereich zur Kleingartenanlage auf gemeindeeigenem Gelände ist mit einer Axt zerschlagen und dann verbrannt worden.

Katzen in Kleingartenanlagen sind in den letzten Jahren in vielen Anlagen zum Stein des Anstoßes geworden.

                                                                                                                                                                                                         Lesen Sie mehr ,,,


18.Februar 2015

Neues vom Kitaprojekt "Tierliebe und Tierfreundschaft"

Noch haben wir kalendarisch Winter, aber bald wird es Frühling und unsere Zugvögel kommen zurück. Der erste Storch hat sich vor einigen Tagen auf seinem Nest eingefunden und bereitet die Ankunft seiner Partnerin vor.
Noch vor Frühlingsbeginn haben wir  die neu eröffnete KIta „Sünnenkieker“ in Born auf dem Darß und stellvertretend für die 10 Kindertagesstätten und 2 Kinderheime der Volkssolidarität des Kreisverbandes Güstrow die Kita „Spatzennest“ besucht und Nistkästen und Futterhäuser überreicht.


                                                                                                                                             Lesen Sie mehr ...
Kita Spatzennest

11.Februar 2015

Wurde ich ausgesetzt?

Von einem Spaziergänger der mit seinem Hund im Damgartener Gewerbegebiet „An der Mühle“ spazieren ging wurden wir auf eine alte Katze aufmerksam gemacht, die total orientierungs- und teilnahmslos im Gras am Straßenrand lag.
blinde Katze Eine tierärztliche Untersuchung ergab, dass dieser bildhübsche Kater kastriert, etwa 10 Jahre alt, aber offensichtlich blind ist.
Er war völlig dehydriert und wurde tierärztlich versorgt.
In seinem Zustand konnte er nicht allein dorthin gekommen sein.
Er wurde sehr wahrscheinlich ausgesetzt.
Fundort
Er ist sehr lieb und braucht viele Streicheleinheiten. Nach seiner Genesung in unserer Notaufnahme werden wir versuchen ihn in ein verständnisvolles liebes Zuhause zu vermitteln.

07.Februar 2015

Schilfernte in der Boddenregion
Reetwiese am Bodden Schilf- oder Teichrohr, im Volksmund Reet genannt, gehört seit über 4000 Jahren zu den ältesten Bedachungsmaterialien des Menschen. Häuser mit Reetdächern sind lebende Kulturdenkmäler und prägen unser norddeutsches Landschaftsbild. Lokale Verfügbarkeit und die leichte Verarbeitbarkeit dieser Wasserpflanze führten zu seiner weiten Verbreitung.
Die Nachfrage nach Reetdächern ist in den letzten Jahren wieder gewachsen, weil Reet nicht nur einen warmen individuellen Charme versprüht, sondern als unbehandelter Naturbaustoff frei von Schadstoffen und kein Auslöser von Allergien ist. Darüber hinaus ist Reet als Naturbaustoff auch noch leicht zu entsorgen.

                                                                                                Lesen Sie mehr ...


20.Januar 2015

Todeszonen schwinden:  Nordsee-Wasser rettet die Ostsee

Ein Dornhai vor der Insel Poel, ein Mondfisch in der Lübecker Bucht: In den vergangenen Wochen hat es in der Ostsee seltene Fischfunde gegeben. Grund ist ein rekordverdächtiger Salzwassereinbruch der durch orkanartige Stürme aus der Nordsee kommt. Er brachte nicht nur exotische Fische, sondern reanimiert auch die Ostsee.
Er bekämpft die sogenannten Todeszonen, deren Fläche sich im vergangenen Jahrhundert verzwölffacht hat – und die auf rund 60 000 Quadratkilometer angewachsen sind.
Einen so mächtigen Salzwassereinbruch hat es zuletzt vor 21 Jahren gegeben. Ersten Schätzungen zufolge sind seit Mitte Dezember bereits mehr als 150 Kubik-Kilometer Salzwasser in die Ostsee geströmt.
Neben dieser großen Salzwassermenge ist vor allem auch die Sauerstoffsättigung bemerkenswert angestiegen.

Innerhalb kürzester Zeit ist das komplette Arkona-Becken vor der Insel Rügen mit Sauerstoff versorgt worden und alle möglichen Fischarten, auch Exoten wie Schwertfische, Thunfische oder Streifenbarben in die Ostsee gespült worden.
Salzwasserzustrom
                                          Ostsee-Zeitung 08.01.2015  Graphik: Arno Zill

14.Januar 2015

Wintervogelzählung 2015 - Die Stunde der Wintervögel

Vom 9. bis 11.Januar fand zum fünften Mal die bundesweite Wintervogelzählung statt. Organisiert werden die Vogelzählungen vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV). Gezählt und beobachtet werden im Winter Standvögel und Wintergäste. 
Kleiber Standvögel sind Vögel, die das ganze Jahr, also auch im Winter bei uns bleiben. Wintergäste sind Vögel, die aus Nord- und Osteuropa zum Überwintern zu uns kommen, dazu  zählen u.a. Bergfinken, Rotdrosseln oder Seidenschwänze. Als Zugvögel werden die Vögel bezeichnet, die sich im Herbst auf ihren Weg ins Winterquartier in südliche Gefilde machen. Typische Vertreter unserer Zugvögel sind z.B. Storch, Kranich, Kuckuck, Mauersegler, Rauchschwalbe, Singdrossel, Feldlerche, Nachtigall und Hausrotschwanz.
Immer häufiger ist aber zu beobachten, dass Singdrossel, Hausrotschwanz und selbst Kraniche aufgrund unserer milden Winter oft das ganze Jahr über bei uns  bleiben. Manche Arten kehren verfrüht aus dem Süden zurück.
Anders als bei der jährlich im Mai stattfindenden „Stunde der Gartenvögel“, bei der es im wesentlichen um Brutvögel geht, lassen sich im Winter neben den vertrauten Vogelarten auch Erkenntnisse über Gäste gewinnen, die aus kälteren Regionen im Norden oder Osten zu uns nach Mitteleuropa kommen.

10.Januar 2015

Welpen - Krank trotz Impfung
Es kommt gelegentlich vor, dass Welpen trotz vorbeugender Impfungen an gefährlichen Krankheiten erkranken. Ursache ist das Immunsystem der Welpen. Über die  Muttermilch der ersten Tage, der sogenannte Kolostralmilch, erhalten die Welpen von der Mutter gebildete Antikörper, die die Kleinen vorerst vor Krankheiten schützen. Im Alter von etwa acht Wochen  erlischt diese Immunität und die Welpen sollten nun geimpft werden. Würden sie zu früh geimpft, würde das noch vorhandene  Immunsystem den Impfstoff neutralisieren und die Impfung wäre wirkungslos. Bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist dauert es einige Zeit.