Aktuelles von der Katastrophen Abwehr   2010

Auszug Jahresbericht 2010                                     Aktuelles   2011  2012  2013 2014  2015  2016  2017  2018

07.Dezember 2010

Dramatischer Tod eines Hundes - Notfallregeln für Tierärzte

Die Besitzerin fand in Rostock keine Hilfe, als ihr Hund beim Gassigehen unter furchtbaren Schmerzen zusammenbrach.
Retter in der Not wurde schließlich die Tierarztpraxis Linke aus Güstrow. „Wir sind hier fünf Ärzte“, sagt Linke. „Und da ich die Schwächen des allgemeinen Notdienstes kenne, haben wir hier für uns einen ständigen Bereitschaftsdienst eingerichtet.“ Eine Güstrower Tierärztin erbarmt sich. Aber es war zu spät.
Der Präsident der Tierärztekammer von Mecklenburg-Vorpommern, Rolf Pietschke nennt folgende Notfallregeln für Tierärzte:

Akuthilfe:
In extremen Notfällen sind alle Tierärzte verpflichtet, Hilfe zu leisten, Notfallhilfe hat oberste Priorität.
Bereitschaft:
Es gibt regionale Bereitschaftsdienste. Aus diagnostischen Gründen ist es aber  besser, wenn der Besitzer mit seinem Tier in die Praxis kommt. Wenn es aber partout nicht geht, macht der Bereitschaftsarzt auch Hausbesuche. Allerdings fällt diese Entscheidung der jeweilige Mediziner je nach Situation immer selbst.
Rund um die Uhr:
Eine Tierklinik muss einen 24-Stunden-Dienst absichern. Dort sollte man rund um die Uhr Hilfe finden. Hausbesuche gehörten da nicht dazu. Allerdings gelte auch hier, dass sich kein Arzt verweigern werde, wenn ein akuter Notfall bestehe. „Das ist eine Frage der Berufsehre“, findet Pietschke.

01.Dezember 2010

Winterzeit - Futterzeit

Auch in Mecklenburg-Vorpommern ist der Winter mit Frost, Sturm und Schnee recht frühzeitig eingezogen. Sobald die Schneedecke geschlossen ist finden unsere Vögel kaum noch Futter.
Wenngleich die Frage:  "Soll man Vögel im Winter  füttern oder nicht"  in Deutschland umstritten ist, sollten wir unseren gefiederten Freunden im Winter doch Futterstellen anbieten. Sie danken es uns durch ihre Anwesenheit.
Es ist entspannend die Vögel zu beobachten und wir können unsere Kinder an Natur- und Tierschutz heranführen.
In den letzten Jahren haben wir zu diesem Zweck  viele Kindereinrichtungen
in Mecklenburg-Vorpommern mit Futterhäusern und Nistkästen ausgestattet.
Futterhaus
Beim Füttern sind aber einige Grundregeln zu beherzigen:

Mit der Fütterung soll erst bei Frost und Schnee begonnen werden und muss dann regelmässig erfolgen, weil die Tiere
sich an den Futterplatz gewöhnen.
Die Futterstelle ist sauber zu halten und regelmässig zu reinigen, 
denn durch Vogelkot verunreinigtes Futter kann zu Infektions- krankheiten führen.
Verdorbenes oder durchnässtes Futter ist zu entfernen.


25.November 2010

Dackel beim Gassigehen erschossen

Ein Ehepaar geht bei Neustrelitz mit seinem Hund auf einem öffentlichen Weg spazieren.
Da tötet ein Jäger das Tier, weil es angeblich wildert.
Die Kripo ermittelt wegen Sachbeschädigung, denn nach deutschem Recht ist ein Tier juristisch eine Sache.
Der Vorsitzende des Landesverbandes MV im Deutschen Tierschutzbund, meint von den bis zu 500 Hunden, die pro Jahr im Nordosten spurlos verschwinden, würden viele von Jägern getötet.
Damit müsse endlich Schluss sein. Er fordert vom Jagdverband den Jägern das Schießen auf Haustiere zu verbieten


Auch hier hat ein Jäger vor einiger Zeit bei Güstrow
einen kapitalen Schafbock durch den Zaun eines Privatgrundstücks aus nächster Nähe grundlos erschossen.
erschossener Schafbock

22.November 2010

Weniger Storchennachwuchs in Mecklenburg-Vorpommern

Ein Viertel der Storchenpaare im Land blieb in diesem Jahr ohne Nachwuchs. Schuld waren das Wetter und ein immer schlechteres Nahrungsangebot.
Insgesamt wurden 812 Brutpaare im Land gezählt. 613 von ihnen hatten Junge. 1527Jungstörche wurden flügge.

19.November 2010

13 Setter-Welpen aus dem Jahrhundertwurf inzwischen vermittelt

Die vierjährige Irish-Setter-Hündin „Anny“ aus Neverin bei Neubrandenburg soll nach ihrem Rekordwurf  nicht noch einmal tragend werden. Die ausgebildete Rettungshündin hat ihre 18 Welpen vorbildlich aufgezogen.

siehe Aktuelles vom 16.Oktober 2010

17.November 2010

Tierheimkonzept in Mecklenburg-Vorpommern abgelehnt

Die Linke im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern hat ein „Tierheimkonzept“ von der Landesregierung gefordert, damit dem Staatsziel Tierschutz Geltung verschafft wird.
Agrarminister Till Backhaus (SPD) stimmte in diesem Punkt zu: „Zeig mir dein Tier und ich sage dir, wer du bist!“, sagte er. Tierheime seien jedoch eine kommunale Aufgabe.
Udo Timm (CDU) erklärte, der Tierschutz sei in Deutschland ausreichend geregelt. Es sei falsch, den Kommunen vorzuschreiben, wofür sie ihre knappen Mittel ausgeben sollen.

14.November 2010

Neuer Fall von Vogelgrippe in MVP

17 000 Enten und Gänse aus einem von Vogelgrippe-Viren H5N2 befallenen Betrieb im Landkreis Parchim werden
getötet und beseitigt. Der Landkreis hat dies angeordnet, um eine weitere Verbreitung des Virus auf andere Tierbestände zu verhindern.
Dem Landwirt soll der aktuelle Wert des Geflügels aus der Tierseuchenkasse erstattet werden.

21.Oktober 2010

Warum wurden wir  ausgesetzt ?
Fundkatzen
Immer wieder werden Kätzchen ausgesetzt und jetzt, wo es kalt wird, hat es auch uns erwischt.
Nun suchen wir nach einem warmen liebevollen Zuhause.




Anfragen bitte an Frau Schinkowsky
in 18317 Saal (MVP)
Tel. 0171 6425905



Jetzt sind wir glücklich!
Wir haben alle ein liebes Zuhause gefunden.


20.Oktober 2010

Überwinterung der Igel

Im Herbst werden immer wieder Igel voreilig  ins Haus genommen. Die Tiere sollten aber nicht unüberlegt in ein für sie unnatürliches Winterquartier genommen werden. In  Erdmulden, unter Büschen und Hecken finden  Igel normalerweise genügend Nistmaterial,  um zu überwintern.  
Zusätzlich können den Tieren Unterschlüpfe  hergerichtet werden, indem etwa mit Laub  bedeckte Reisighaufen oder Igelhäuschen  an geschützten Stellen platziert werden.  Das Einrichten einer Futterstelle in der  nahrungsarmen Zeit ist ebenfalls eine gute  Hilfe für Jungigel vor dem Winterschlaf, ohne  dass die Tiere im Haus überwintern müssen.  
Denn mit etwa 500 Gramm Körpergewicht  Anfang November hat ein Jungtier  gute Chancen, den ersten Winterschlaf aus  
eigener Kraft zu überstehen.  
Igel sollten nur dann in menschliche Obhut  genommen werden, wenn sie tatsächlich  hilfsbedürftig, also krank oder verletzt  
sind.  Hilfsbedürftige Igel erkennt man daran, dass  sie tagaktiv sind, herumliegen oder torkeln.  Kein gesundes Stacheltier geht am Tage  auf Nahrungssuche, es sei denn, es wurde  gestört. Zur Pflege müssen die Igel im  Warmen untergebracht und artgerecht ernährt  werden. Auch durch das Zufüttern  von Katzen- oder Hundefutter in Trockenform  kann den Tieren zum nötigen Fettpolster verholfen werden.

16.Oktober 2010

Irish-Setter-Hündin gebar 18 Welpen

Welch ein Wurf ! 18 Welpen, elf Hündinnen und sieben Rüden auf einen Streich, hat eine vierjährige Irish-Setter-
Hündin aus Neverin (Landkreis Mecklenburg-Strelitz) zur Welt gebracht. Die als Rettungshund ausgebildete „Anny“ hat erstmals Junge bekommen. Ein Tierarzt bescheinigte den Hundebabys Normalgewicht.
Nach Züchter-Angaben sind bei dieser Rasse acht bis zwölf Welpen pro Wurf normal.

Experten sprechen  vom „Jahrhundertwurf“.
Nun wird ein liebevolles Zuhause für sie gesucht.

20.September 2010

Landrat des Landkreises Uecker-Randow dankt für Futterspende

Der Landrat des Uecker-Randow Kreis dankt Naturtierheim-Ostee e.V. für Futterspende im Animal-Hoarding Fall
im Landkreis.

(siehe Aktuelles vom 31.August 2010)

10.September 2010

Reptilienkontakt als Ursache von Salmonelleninfektionen


Immer häufiger werden Reptilien in deutschen Wohnungen als Haustiere gehalten.
Diese exotischen Tiere können in Tierhandlungen oder über das Internet problemlos erworben werden. Für die Einfuhr und Haltung von bedrohten Arten sowie besonders gefährdeten Tieren gibt es gesetzliche Bestimmungen. Für Reptilien und andere Exoden gibt es aber keine behördlichen Tierseuchenkontrollen.
Ein sorgloser Umgang und enger Kontakt zwischen Mensch und diesen Tieren birgt ein gesundheitliches Risiko für den Menschen. Ca. 60-70 % dieser Tiere sind im Darmtrakt mit Salmonellen besiedelt. Das betrifft besonders Bartagamen und Schlangen, aber auch Schildkröten, Leguane, Chamäleons und Geckos.
Eine Übertragung auf den Menschen kann durch direkten Kontakt zum Tier oder indirekt über kontaminierte Hände oder Gegenstände erfolgen.
In den letzten Jahren ist einen Mehrzahl an Erkrankungen durch diese Tiere bundesweit registriert worden. Betroffen sind  Risikogruppen, wie Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere, abwehrgeschwächte und ältere Menschen.

Vom Robert-Koch-Institut wurden nachfolgende Massnahmen zur Prävention erarbeitet:

   1. Fachgerechte Aufklärung der Käufer und Besitzer von Reptilien und Amphibien.
   2. Beachten der Hygieneregeln beim Umgang mit den Tieren.
   3. Besondere Sorgfaltspflicht hinsichtlich der Händehygiene nach Tierkontakt sowie bei Reinigungsarbeiten. Beim Entfernen von                                Exkrementen sind Haushaltshandschuhe zu tragen.
   4. Anwendung von Desinfektionsmitteln bei fäkalen Verunreinigungen.
   5 .Kein Freilaufenlassen von Reptilien und Amphibien in den Wohnräumen, insbesondere im Küchenbereich.
   6. Reinigung der Terrarien und Aquarien einschliesslich dazugehörender Utensilien nicht in der Küche durchführen.

 

03.September 2010

Illegale Einfuhr von Kampfhundwelpen verhindert

Bundespolizisten haben in Vorpommern die illegale Einfuhr junger Kampfhunde verhindert.
Sechs Hunde wurden in einem Auto aus Deutschland bei der Einreise aus Polen entdeckt. Ein Pitbull Terrier sass auf der Rückbank, die anderen Tiere waren im Kofferraum versteckt.
Die beiden 22 und 33 Jahre alten Deutschen wurden samt der Tiere zurückgeschickt.

31.August 2010

Ernster Fall von Animal Hoarding im Uecker-Randow-Kreis

Im Uecker-Randow-Kreis hat eine alleinstehende Frau über 30 Katzen in ihrer kleinen Wohnung unter üblen Bedingungen gehalten. Nachdem die Frau stationär behandelt werden musste erhielt das Landratsamt Kenntnis von der krankhaften Tiersammelsucht dieser Katzenhalterin.
Das Landratsamt beschlagnahmte die Tiere und musste sie vorerst artgerecht unterbringen.
Vom Storchenhof Papendorf (Tel.03973-229077) wurde unbürokratisch geholfen und der grösste Teil der Katzen vorübergehend untergebracht.
Acht noch sehr junge Katzen konnten im Katzenhaus Pasewalk (Tel.03973-432921) eine vorübergehende Bleibe finden.
Naturtierheim "Ostsee" e.V. Mecklenburg-Vorpommern half durch Lieferung von Katzenfutter.
Die Tiere sollen in liebevolle Hände vermittelt werden. Sie sind handzahm und dankbar für Zuwendung. Auf Kosten des Landkreises werden sie geimpft und kastriert.

18.August 2010

Katzen-Plage in Belgien

Belgien plant wie bereits in Österreich die Sterilisierung aller Katzen
Nach Plänen der Behörden sollen bis spätestens 2016 alle Katzen sterilisiert werden. Eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums bestätigte das in Brüssel. Eine Arbeitsgruppe für Volksgesundheit bereite ein entsprechendes Projekt vor.
Grund für den ungewöhnlichen Schritt ist eine Katzen-Überbevölkerung. Nach nicht-offiziellen Schätzungen gibt es in Belgien weit über eine Million Katzen. "Bisherige Kampagnen haben nichts gebracht, wir müssen etwas tun", sagte eine Expertin.
Der Plan soll ab kommendem Jahr umgesetzt werden. Zunächst seien wild laufende Katzen betroffen. Danach auch die Tiere der privaten Katzenhalter.

17.August 2010

Tierheime überfüllt

Die Population verwilderter und heimatloser Tiere wird in Deutschland täglich größer. Die Tierheime sind überfüllt, viele haben Aufnahmestopps. Sie können keine weiteren Tiere mehr aufnehmen.
Verwilderte Katzennachkommen stammen vorallem von Katzen ab, die ursprünglich behütet in Menschenfamilien lebten, jedoch nicht kastriert wurden.
Selbst Hunde und andere Haustiere werden einfach ausgesetzt.
Heimatlos geworden, führen sie ein Leben voller Leid und Entbehrungen, weil sie nicht für ein solches Leben gerüstet sind. Hunger, Krankheit und früher Tod sind sind die Folgen.

27.Juli 2010

Freilebende Wildkatze im Uecker-Randow Kreis gesichtet

Angler wollen am Daschkowsee im Uecker-Randow Kreis eine gelblich gefärbte freilebende Wildkatze mit einer Schulterhöhe von 50 Zentimetern und einem buschigen, durchhängenden Schwanz gesichtet haben. Ein Zoologe erklärte, dass es sich bei dem Tier um einen Goldschakal handeln könnte.  Diese Tierart wandere seit einiger Zeit vom Balkan gen Norden.
Sehr wahrscheinlich handelt es sich aber um einen Marderhund. Marderhunde sehen wie Waschbären aus, sind aber mit diesen nicht verwandt.

20.Juli 2010

Animal Hoarding

Wie die schwedische Zeitung "Aftonbladet" berichtete wurden bei einer alleinstehende Rentnerin in Stockholm
191 Katzen vorgefunden, ein schwerer Fall von Animal Hoarding.
173 Tiere mussten auf amtliche Weisung wegen Unterernährung und Krankheiten eingeschläfert werden.
Die restlichen Tiere wurden in einem Tierheim untergeracht.

10.Juli 2010

Den eigenen Kater angezeigt

Ein britisches Ehepaar hat seinen Kater bei der Polizei angezeigt, weil er Unterwäsche stiehlt. Wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete, hatte das Tier aus Southampton an der Südküste Englands allein in den vergangenen Wochen 70 Wäschestücke aus der Nachbarschaft geklaut. Nachdem das Ehepaar den Kater von einer Tierschutzorganisation adoptiert hatte, begann er zunächst damit, Gartenhandschuhe nach Hause zu bringen.
Doch schon bald stibitzte der zwölf Jahre alte “Oscar“ auch Damenunterhosen, Socken und Kinderunterwäsche von benachbarten Grundstücken.
Die Eheleute
fürchteten, ihre Nachbarn könnten einen Dieb in der Gegend vermuten und informierten die Polizei.

09.Juli 2010

Gefährliche Hundefalle: Täter stellt sich selbst

Der Hundefallensteller von Gadebusch  ist ermittelt. Zwei Wochen nach der Attacke mit einer Falle aus spitzen Eisenstangen und Glasscherben neben einem Hundesportgelände hat sich der Täter selbst gestellt.
Gegen ihn wurde Anzeige erstattet. (siehe Aktuelles vom 02.Juli 2010 "Katze rettet Hunde")

08.Juli 2010

Ausgesetzte Kätzchen suchen ein liebevolles  Herrchen oder Frauchen


Anfragen bitte an Frau Schinkowsky in 18317 Saal (MVP) Tel. 0171 6425905

 Danke! Wir haben alle ein schönes Zuhause gefunden   (
14.Juli 2010)

02.Juli 2010

Katze rettet Hunde

Unbekannte Täter rammten im Landkreis Nordwestmecklenburg angespitzte Eisenstangen in einen  Wassergraben neben dem Gelände eines Hundesportplatzes, in dem sich die Tiere nach dem Training abkühlen.
Die spitzen Eisenstangen waren im hohen Böschungsgras versteckt. Rund um den Graben wurden ausserdem
abgebrochene Flaschenhälse und Glasscherben in der Erde gefunden. Daran hätten sich  die Hunde beim Sprung ins Wasser leicht
verletzen oder aufspießen können.
Die Polizei konnte DNA Spuren sichern.
Eine Katze hat die Falle im Gras entdeckt und machte durch ihr Benehmen sein Herrchen aufmerksam.

29.Juni 2010

Der Malteser Hilfsdienst sucht Besuchshunde für Kinder- und Altenheime

Derzeit engagieren sich in Mecklenburg-Vorpommern nach Angabe der Sprecherin Nicole Jahn etwa 80 Helfer mit ihren Hunden in Kitas, Schulen sowie Alten- und Pflegeeinrichtungen.
In Rostock sind 70, in Stralsund drei und in Schwerin ein Hund im Einsatz. Besuchstier kann jeder Hund nach einem Eignungstest und zehnstündigem Training werden.
Voraussetzung sind nicht aggressives Wesen und Grundgehorsam.

28.Juni 2010

19 Prozent Mehrwertsteuer für Tierfutter und Blumen 


Die deutschen Verbraucher sollen nach dem Willen des Bundesrechnungshofes künftig für Tierfutter und Blumen
19 Prozent  Mehrwertsteuer bezahlen. In einem
Sonderbericht für das Parlament und die Bundesregierung drang das Kontrollgremium gestern auf eine grundlegende Reform des deutschen Mehrwertsteuersystems.


17.Juni 2010

Schwanenpaar mit Jungtieren  am Dorfteich in Saal

Auch in Saal wurden die neuen Nistkästen gut angenommen. Viele Vögel haben darin gebrütet und ihre Jungen aufgezogen.

Am Saaler Dorfteich leben auch Wildenten und ein Schwanenpaar zieht  in diesem Jahr acht Junge auf.
Schwäne in Saal
15.Juni 2010

BUND schaltet Plattform gegen Massentierhaltung

Der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland ) bietet Gegnern von Massentierhaltungen eine neue Plattform. Neben fachlichen Informationen zu Nutztieren gibt es Handlungsanleitungen zu rechtlichem Vorgehen, Gutachten zu Umweltverträglichkeit, Musterstellungnahmen sowie Aktionsideen. 

Näheres unter: www.schweinemastanlagen.de

21.Mai 2010


Kita-Projekt: Vogelhäuser und Nistkästen fördern Tierliebe

Nach dem Uecker-Randow-Kreis und  Rostock wurden inzwischen auf dem Weg von Kückenshagen bei Ribnitz-Damgarten über Saal, Neuendorf, Hessenburg, Bartelshagen II, Lüdershagen bis Spoldershagen und Divitz bei Barth weitere Vogelhäuser und Nistkästen durch Naturtierheim Ostsee angebracht.
Die Kita von Lüdershagen ist als Naturkindergarten ganz besonders an dem Projekt "Tierliebe und Tierfreundschaft" des Naturtierheim Ostsee sehr interessiert. Deshalb besuchten die Kinder 
den Pferdehof von Anke Stepper, auf dem ebenfalls Vogelfutterhäuser aufgestellt wurden. Frau Stepper erklärte den Kindern, warum man sich für den Schutz der Tiere engagieren muss.

16.April 2010

Naturtierheim Ostsee e.V. :  Polizeieinsatz Martensdorf 

Im März erhielt das Veterinäramt Ribnitz-Damgarten eine Anzeige wegen nicht artgerechter Tierhaltung. Bei der Kontrolle der Tierhaltung durch den Amtstierarzt wurde ein toter Jagdhund im Schuppen vorgefunden. Die Obduktion ergab, dass das Tier verhungert und verdurstet war.   weiter ...

13.April 2010

Mäuse werden auf den Feldern zur Plage
Feldmaus
                                                           Foto: Wikipedia
Margit Nagel vom Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock bestätigt, dass es nach diesem Winter deutlich mehr Feldmäuse gibt.
Die Feldmaus (Microtus arvalis) ist ein Säugetier aus der Unterfamilie der Wühlmäuse.
Sie frisst Gras, Kräuter, Sämereien und Getreide und lebt in Kolonien in Erdbauen. 
Feldmäuse sind tag- und nachtaktiv.
Ihre natürlichen Feinde sind Greifvögel, Eulen und Raubsäuger, wie Hunde und Katzen.

Die Feldmaus ist eines der häufigsten Säugetiere in Mitteleuropa und somit auch in Deutschland. 
Der lokale Bestand schwankt infolge möglicher Massenvermehrungen sehr stark.
Sie zählt nicht zu den gefährdeten Arten.


08.April 2010

Scherz oder Laune der Natur?

Blauer Storch In Briesen an der Oder gibt es einen blauen Storch.
Warum
er blau ist, ist nicht bekannt.
Hat sich jemand einen Scherz erlaubt und den Storch eigefärbt oder ist es eine Laune der Natur?

Inzwischen hat er sich eine normal weisse Storchendame ins Nest geholt.
Blaue Störche

06.April 2010

Ente verwüstet Wohnzimmer

Die Rüganer Naturschützer sind erfreut, dass Gänsesäger auf der Insel wieder heimisch werden (s.u.).
Anders in Bayern:
Auf der Suche nach einem Brutplatz hat eine Ente das Wohnzimmer eines Hauses im bayerischen Immenstadt verwüstet. Vermutlich hatte
das Gänsesägerweibchen den Kamin mit einem hohlen Baumstamm – dem typischen Nistplatz von Gänsesägern – verwechselt und war so in das Zimmer gelangt. Der Hausbesitzer alarmierte die Polizei. Die Übeltäterin kauerte verrußt und verstört am Tatort. Ein Biologe untersuchte die Ente und entließ sie noch am selben Tag wieder in die Freiheit.

31.März 2010

Die Haselmaus ist zurück auf  der Insel Rügen
Die kleine Schwester des Siebenschläfers ist wieder auf der Insel gesichtet worden. Über Jahrzehnte hinweg war die Haselmaus auf Rügen und in Mecklenburg-Vorpommern verschwunden. Der natürliche Lebensraum erstreckt sich über reich strukturierte Laubwälder, die über einen entsprechend dichten Unterwuchs in Form von Dickichten und Büschen (zum Beispiel Brom- oder Himbeere) verfügen. Sie leben sowohl am Boden als auch in Geäst der Bäume und Sträucher.
Sie gelten als ausgezeichnete Kletterer. Die Nahrungssuche erfolgt dabei nur selten am Boden. Eher selten sind Haselmäuse in offenen Landschaften zu beobachten, hier sind sie an Feldgehölzen oder in Hecken anzutreffen. Tagsüber schlafen die Tiere in ihren kugelförmigen Nestern , aktiv werden sie erst mit Einbruch der Dämmerung.

Haselmaus
Foto:Wikipedia

31.März 2010

Der Wolf ist wieder da

Agrarminister Backhaus von Mecklenburg-Vorpommern stellt einen Wolfsmanagementplan vor:

Wolf
                                                                              Foto: ddp
Keine Angst vorm bösen Wolf! Mecklenburg-Vorpommern hat als zweites Bundesland nach Sachsen einen sogenannten Wolfs- managementplan vorgelegt. Ziel sei ein möglichst konfliktfreies Nebeneinander von Mensch, Wolf und anderen Tieren.
In der Ueckermünder Heide im äußersten Osten  Mecklenburg- Vorpommerns wird
in diesem Jahr erstmals Wolfsnachwuchs erwartet.Dort lebt schon seit geraumer Zeit ein Pärchen dieser äußerst scheuen und in Deutschland nach wie vor sehr seltenen Raubtierart. Ziel ist ein möglichst konfliktarmes Nebeneinander von Wolf und Mensch.
Schäfer etwa sollen staatliche Hilfen beim Schutz ihrer Nutztiere bekommen und Verlustausgleich, wenn Wölfe Schaden
angerichtet haben. Das Geld dafür soll aus einem 200 000 Euro umfassenden Fonds für Wildschäden kommen.
Die Anschaffung besonderer Schutzzäune oder speziell ausge- bildeter Herdenschutzhunden wird mit bis zu  80 Prozent finanziell gefördert.
An der Erarbeitung des Wolfsmanagementplanes haben Vertreter von 20 Vereinen und Verbänden sowie Wissenschaftler und Behörden mitgearbeitet, darunter der Landesjagdverband, der Schafzuchtverband, Umweltverbände, die Landesforst- anstalt und die Naturschutzverwaltung.
            
                 23.März 2010

                 Jahrestagung der Walforscher in Stralsund
                   
                 In Stralsund findet z.Zt. die 24.Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Walforschung statt. 450 Walforscher aus
            34 Ländern beraten über die Einflüsse des Menschen auf die Lebensräume der Wale.
            Fischerei, Unterwasserlärm, Umweltzerstörung und der Klimawandel bedrohen zunehmend Wale weltweit.
            Offiziell gelten 30 Arten als extrem gefährdet; darunter auch der Ostsee-Schweinswal.


                19.März 2010

                Nistkästen für Gänsesäger

Zudar -  Insel Rügen.
Der ehrenamtlich aktive Artenschutzbeauftragte Dost und der Naturschutzwart Hansen haben fünf Nistkästen für Gänsesäger

an Bäumen entlang der Maltziener und Schoritzer Wiek angebracht.
So soll der Bestand der auf der Roten Liste als gefährdet eingestuften Wasservögel auf Rügen vermehrt werden.
Der Gänsesäger (Mergus merganser) ist der größte Vertreter der Gattung der Säger aus der Familie der Entenvögel.
Gänsesäger sind mit einer Körperlänge von 58–68 cm und einer Flügelspannweite von 78–94 cm deutlich größer als Stockenten.

Männchen (hinten) und (Weibchen vorn)
Bildquelle: Wikipedia

           17.März 2010

               Suche nach Hundetöter weiter erfolglos

           
Vor einem Monat wurde in Pasewalk ein etwa 40kg schwerer Mischlingsrüde an einem Pfahl erhängt am Ufer der Uecker                      gefunden. Die Polizei konnte den Hundehalter bisher nicht ermitteln. Es wurde eine Belohnung von 1250 Euro ausgesetzt. 
         
 16.März 2010

 Kreis lässt Stall abbrechen

Nachdem in der vergangenen Woche seine 109 Tiere abtransportiert wurden, erfolgte gestern der Abbruch eines Stalles,  "im Interesse der öffentlichen Sicherheit". Der Bauer aus Nistelitz hatte die Nutzungsuntersagung des einsturz- gefährdeten Gebäudes durch das Bauamt nicht akzeptiert.

Deshalb wurde der Abriss
vom Landkreis als "Ersatzvornahme" angeordnet. Ersatzvornahme heisst: Der Landkreis hat eine Firma mit dem Abbruch beauftragt. Der Landwirt hat die Kosten zu tragen.

Der Landwirt will vor Gericht ziehen.




 13.März 2010


 Verwahrlost: Rügen nimmt Bauer 109 Tiere weg

 Wegen schwerer Verstöße gegen das Tierschutzrecht hat der Landkreis Rügen einem Landwirt  aus dem Dorf Nistelitz
 seine 109 Tiere weggenommen.
 Die Pferde, Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen sollen bis zur Hüfte im eigenen Kot  gestanden haben.
 Ausreichend Wasser oder Futter soll es für sie nicht gegeben haben. Gemeinsam mit der Polizei wurden  die  Tiere zu  "Pflegefamilien“ gebracht.
          
               12.März 2010

           Ermittlungen nach Farb-Attacke radikaler Tierschützer

           Das Privathaus des Vorstandschefs der Daberkower Landhof AG wurde von radikalen Tierschützern mit grüner Farbe besprüht,
           nachdem im Januar schon ein Brandanschlag auf eine Lagerhalle verübt wurde.
           Mit den Attacken wollen die Akteure erreichen, dass die Landhof AG keine Flächen an einen holländischen Investor verkauft,
           der  eine der grössten Schweinezuchtanlagen Deutschlands bauen will.

          12.März 2010

          Neugeborener Hundewelpe in Mülltonne entsorgt

          Ein 41-jähriger Hundehalter aus Barth hat einen gerade geborenen Dackel-Welpen, das schwächste Tier aus dem Wurf, 
          in einer Mülltonne entsorgt. Ein Zeuge verständigte die Polizei. Der Hundehalter erhielt die Auflage alle Tiere des Wurfes
          aufzuziehen und regelmässig einem Tierarzt vorzustellen. Die Stadtverwaltung wird ausserdem wegen nicht gezahlter
          Hundesteuer beim Halter vorstellig werden.


          25.Februar 2010

          Halter auf Rügen tötete seine wildernden Hunde
           
          Die Hunde waren ihrem Halter entlaufen und kehrten zu ihm zurück. Der Halter hat die Tiere einschläfern lassen.

24.Februar 2010

           Wildernde Hunde reissen auf Rügen seltene Mufflons

           Zwei wildernde Schäferhunde haben auf der Halbinsel Jasmund auf Rügen eine Blutspur hinterlassen. Sie rissen  zehn seltene 
           Mufflons und drei Rehe. Mufflons sind auf Rügen eine seltene Wildart. Auf der Insel gibt es nur etwa 30 solcher Wildschafe. 
           Zehn davon sind jetzt tot. Darunter zwei tragende Mutterschafe

          12.Februar 2010

Halterin lässt Pferde verhungern 

Winterliche Kälte, kein Futter, kein Wasser:Erfrorenes Pferd

Tierfreunde der „Tierhilfe Norddeutschland“ haben nach einem Hinweis auf einer Pferdekoppel in der Nähe von Rostock fünf abgemagerte Pferde entdeckt,die bei winterlichen Temperaturen ohne Futter und Wasser von ihrer Halterin ihrem Schicksal überlassen wurden. Über sechs Stunden kämpften die Tierschützer um die tragende Stute Fajana. Leider vergeblich; eine Tierärztin musste das Leiden beenden. Am folgenden Tag lag der Wallach Valentin in seiner Box. Auch er musste in Folge einer verschleppten Lungenentzündung und der Erschöpfung eingeschläfert werden. Am 8.Februar musste auch die Stute Ischanett eingeschläfert werden. Sie war einfach erschöpft, hatte keine Lebensenergie mehr.

9.Februar  2010

Anzeige: Hund in Kückenshagen nicht artgerecht gehalten.

Tierquälerei oder unterschiedliche Auffassung von Tierhaltung?  Die OZ geht schweren Vorwürfen gegen Hundehalter nach.
Dem Halter wird Verstoss gegen  §2 (1) und (3)  der Hundeverordnung vorgeworfen.
Der Amtstierarzt hat Tagebuchaufzeichnung über sozialen Kontakt und Spaziergänge angeordnet.


9.Februar 2010

Naturtierheim-Ostsee e.V.

Die Übergabe von weiteren 100 Nistkästen für alle Kindergärten des Ücker-Randow-Kreises entsprechend unseres Gemeinschaftsprojektes "Tierliebe und Tierfreundschaft" ist vor Beginn der diesjährigen Brutperiode erfolgt.
Weitere 38 Kindergärten in Ribnitz-Damgarten und Umgebung erhielten ebenfalls Nistkästen und mehr als eine dreiviertel Tonne Vogelstreufutter.

 30. Januar 2010

100 tote Schwäne vor Rügen entdeckt

Auf den vereisten Gewässern rund um die Insel Rügen halten sich derzeit rund 10 000 Wasservögel auf. In den vergangenen Tagen sind in diesem Gebiet leider auch etwa 100 verendete Schwäne entdeckt worden. Viele Tiere litten wegen der lang anhaltenden Frostperioden mit immer weniger offenen Wasserstellen, Kälte und Futtermangel an Entkräftung.
Verendete Tiere wurden vom Eis geholt. Der Vogelgrippevirus H5N1 konnte nicht nachgewiesen werden. 

Futter
Wie auch in früheren Jahren  mit extremen Wetterbedingungen wurden vom

Naturtierheim-Ostsee e.V.

auch in diesem Jahr bereits 2,5 Tonnen Futter für diese notleidenden Tiere bereitgestellt.

Durch den weiter anhaltenden starken Schneefall  erhöht sich die Not der Tiere  drastisch. Deshalb sind weitere Futterlieferungen erforderlich.
Wir danken dem Tierschutzverein Terra Mater aus Hamburg und allen unseren Sponsoren recht herzlich für ihre Hilfe.

Dank auch an unsere ehrenamtliche Helferin Frau Rosemarie Halliger aus Putbus (Rügen), die uns vor Ort unterstützt und die Fütterung organisiert.