Aktuelles von der Katastrophen Abwehr   2016

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Dezember 2016

Dank an alle, die uns geholfen haben
-  Unsere besten Wünsche für  ein gemeinsam erfolgreiches neues Jahr 

Liebe Tierfreunde!

Im abgelaufenen Jahr konnten wir dank Ihrer Unterstützung wieder vielen Tieren helfen und ebenso viele Tiere in liebevolle Zuhause vermitteln. 
Deshalb:
Ein herzliches Dankeschön an unsere Spender und Sponsoren, die unsere oft schwierige und gefährliche Arbeit seit Jahren unterstützen.
Ein herzliches Dankeschön auch für die kooperative und konstruktive  Zusammenarbeit mit unseren Partnervereinen.
Ein herzliches Dankeschön für das Engagement unserer ehrenamtlichen Helfer z.B. an den vielen  Futterstellen für freilebende Katzen.
Ein herzliches Dankeschön an unsere Vereinsmitglieder, die sich selbstlos und aufopferungsvoll für notleidende Tiere eingesetzt haben.

Auch im neuen Jahr werden uns ganz sicher wieder große Aufgaben gestellt. Wir werden sie durch und mit Ihrer Unterstützung gemeinsam lösen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und uns gemeinsam ein erfolgreiches friedvolles neues Jahr 2017.
Ihr Naturtierheim-Ostsee e.V. Mecklenburg-Vorpommern
Der Vorstand

30.Dezember 2016

Ein Todesfall und acht unkastrierte erwachsene Katzen als Nachlass

Zwischen Weihnachten und Silvester wurden wir zu einem Notfall nach Grimmen gerufen. Ein Mann war tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Er hatte, wie man uns sagte, mit vielen unkastrierten erwachsenen Katzen und Katern in der kleinen Zweiraumwohnung in einem Wohnblock gelebt. Die Katzen konnten keinesfalls unversorgt in der Wohnung bleiben. Seine sehr alte Mutter, die anderswo wohnt, war total überfordert und bat uns, da die Wohnung noch versiegelt war, um Hilfe. In Absprache mit dem Amtstierarzt, der die Polizei einschaltete, fuhren wir nach Grimmen um die Katzen aus der Wohnung zu holen. Vorgewarnt von der Polizei glaubten wir vor dem betreten der Wohnung, schon viel Schlimmes gesehen zu haben

Schließlich entdeckten wir die ersten Katzen in alten Polstermöbeln und in anderen Verstecken.
Nach und nach konnten wir acht Tiere, fünf Katzen und drei Kater, finden und einfangen. Die Tiere waren in einem relativ guten Zustand. Wir haben sie am folgenden Tag tierärztlich untersuchen, gegen Parasiten behandeln, impfen und kastrieren lassen. Weil unsere eigene Notaufnahme belegt ist, haben wir diese Tiere in der Notaufnahmestation des befreundeten Tierschutzvereins Vorpommersche Boddenlandschaft zur Vermittlung unterbringen können. Von dort aus suchen die Katzen ein neues liebes Zuhause.

Hinweis: Auf unserer Seite "Fundtiere" finden Sie die Verfügung über die "Zuständigkeit für Tiere, deren Besitzer verstorben ist".

29.Dezember 2016

Futterspende für Katzenfreunde in Grimmen
Futterübergabe in GrimmenAuch in diesem Jahr haben wir in der Vorweihnachtszeit Katzenfutter zur Verteilung an Katzenfreunde nach Grimmen, einer kleinen Stadt im Landkreis Vorpommern-Rügen, gebracht. Die Mitarbeiterinnen des Ordnungsamtes, mit denen wir seit vielen Jahren vertrauensvoll zusammen arbeiten, verteilen die Spende an ihnen bekannte bedürftige Tierfreunde. In der 10.000 Einwohner zählenden Stadt gibt es besonders viele Katzenfreunde, die freilebende Katzengruppen, oft mit 15 bis 20 Tieren, betreuen.
Viele von uns organisierte Kastrationsaktionen wurden hier schon durchgeführt. Nicht nur von freilebenden Katzen, auch von Tieren von bedürftigen Tierhaltern.Trotzdem gibt es immer wieder neue Fälle. Wir berichteten unter „Aktuelles vom 12.Oktober 2016“über einen besonders eklatanten Fall. Alle diese 17 Katzen haben wir  kastrieren und medizinisch behandeln lassen. Da unsere kleine Notaufnahme überfüllt war, übernahm der befreundete Tierschutzverein Vorpommersche Boddenlandschaft e.V. diese Tiere. Alle konnten inzwischen in gute Hände vermittelt werden.


12.Dezember 2016

Ein besonderes Kleinod: Der Tropen Zoo Bansin auf der Insel Usedom

Im Rahmen unserer Fahrt zur Tafel Wolgast haben wir ein ganz besonderes Kleinod, den Tropen Zoo Bansin,den kleinsten Zoo Deutschlands, auf der Insel Usedom besucht. Das Tropenhaus Bansin ist ein Zoo mit 50 jähriger Tradition.

Seinen Ursprung hatte der Zoo in den 1970-ern als Privatinitiative interessierter Bürger, die in der Gemeindegärtnerei von Bansin eine Heimstätte für exotischen Pflanzen geschaffen hatten. Im laufe der Jahre kamen exotische Tiere hinzu. So entstand ein Kleinzoo im Herzen des Seebades Bansin auf der Insel Usedom. Nach der Wende wurde auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei der heutige moderne Gebäudekomplex errichtet. 
Seit der Neueröffnung im Jahre 2012 engagieren sich die Betreiber im Natur-und Artenschutz besonders für die Erhaltung bedrohter Kleinamphibien. 
Das Tropenhaus beherbergt heute 70 tropische Tierarten mit 150 Tieren und 120 Pflanzenarten, die in für Tiere und Pflanzen in
liebevoll gestalteten Terrarienlandschaften, die den natürlichen Lebensräumen nachgestaltet sind, artgerecht gehalten werden. 
Im parkartig angelegten kleinen Außenbereich sind Vogelvolieren mit farbenprächtigen exotischen Vögeln sowie Tiergehege u.a. mit Weißkopfäffchen und anderen Kleinsäugern zu bewundern. Aus einer Vogelfutterspende haben wir Kanarien- und Sittichfutter mitgebracht.


11.Dezember 2016

Können Mensch und Tier sich mit Erkältungskrankheiten Anstecken?
Schnupfen ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten nicht nur beim Menschen. Die häufigste Ursache für den akuten Schnupfen ist eine Virusinfektion. Für Tierhalter ist die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung zwischen Mensch und Tier  aber sehr gering, weil die Erreger an ihre spezifischen Wirte angepasst sind.
Untereinander können aber Tiere ihre Artgenossen anstecken. Deshalb sollten erkrankte Tiere möglichst keinen Kontakt zu anderen Artgenossen haben.
Besonders Hunde, die häufig Kontakt zu anderen  Hunden haben, können am sogenannten Zwingerhusten erkranken, einer sehr unangenehmen infektiösen Atemwegserkrankung, die ursächlich aber nichts mit Zwingerhaltung zu tun hat. Hier ist eine Impfung zur Linderung möglich.
Katzen können an Katzenschupfen, einer arttypischen Infektion erkranken. Diese Infektion kann von Tier zu Tier und auch vom Muttertier auf ihre Jungen übertragen werden. In diesem Fall ist eine Impfung zur Vermeidung bleibender Schäden sinnvoll.
Fazit:
Wenn unsere Haustiere Husten- oder Schnupfen Symptome zeigen ist ein Gang zum Tierarzt ratsam.
Kranke Tiere brauchen, wie auch der Mensch, Ruhe und einen warmen Liegeplatz.

10.Dezember 2016

Futterspende für die Tafel Wolgast
Seit einigen Jahren besuchen wir am Jahresende Tafeln in Mecklenburg-Vorpommern und spenden Tierfutter. In diesem Jahr sind wir ganz in den Osten unseres Bundeslandes zur Tafel  Wolgast gefahren und haben Katzen- und Hundefutter mitgebracht, das hier in der Vorweihnachtszeit von den Mitarbeitern der Tafel an bedürftige Tierhalter abgegeben werden soll.
Hier in Wolgast gibt es seit vielen Jahren auch  Futterstellen für freilebende Katzen, die dankenswerter Weise von Tierfreundinnen täglich betreut werden. Dadurch sind die Katzen unter Kontrolle, sind gesund und natürlich kastriert.
Kastrationskosten wurden von uns als Tierschutzverein teilweise getragen. Auch hier geben wir Futterhilfe, wie den anderen von uns unterstützten 35 Futterstellen in Mecklenburg- Vorpommern.

03.Dezember 2016

Verstoß gegen die
§§ 5 und 6 der Hundeverordnung
Immer wieder erhalten wir Hinweise von besorgten Tierfreunden, über Tierleid in ihrer Umgebung. Auch in den letzten Monaten haben wir wieder einige Heimtierhalter aufgesucht und neben Unwissenheit auch oft Unverständnis für minimale Anforderungen zur Haltung eines Tieres erlebt und auch schlimmes Tierleid gesehen. Viele Tierhalter sind sich ihrer Pflichten gegenüber ihrem doch „so geliebten Tier, dem es doch ihrer Meinung nach so gut geht“, nach wie vor nicht bewusst. Gelegentlich Futter hinwerfen, vielleicht „sogar“ an Wasser denken, reicht nicht.
In einem Gartengrundstück abseits von Kavelsdorf ist dieser Hund in einem kalten feuchten und viel zu kleinem Schuppen eingesperrt. Psychisch gestört läuft der Hund verwahrlost ständig im Kreis. Im fehlt jeglicher soziale Kontakt.
Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Deshalb haben wir das zuständige Veterinäramt unverzüglich eingeschaltet.
                                                                                                                                                              Lesen Sie die Hundeverordnung ...

25.November 2016

Viele
schmusige handzahme Kätzchen und Kater suchen ein Zuhause

In unserer Notaufnahme warten immer wieder viele ganz liebe und 
bildschöne Katzen geduldig auf ein eigenes neues Zuhause. Unsere Katzen sind ausnahmslos Fundtiere oder Tiere die umständehalber bei uns abgegeben wurden. In unserer Notaufnahmestation finden sie nach tierärztlicher Untersuchung und Behandlung liebevolle Pflege in einem vorübergehenden Zuhause. Hunderte Samtpfoten konnten so über uns  liebevolle neue Zuhause finden. Aus vielen Briefen und eMails erfahren wir immer wieder, wie sich "unsere" Tiere in ihrer neuen Umgebung eingelebt haben und wieviel Freude sie ihrem neuen Frauchen, Herrchen oder der neuen Familien bringen.

                                                                           Schauen Sie doch einmal herein ...


23.November 2016

Vogelpest: Leinenzwang für Hunde - 
In 19 Sperrbezirken wird Bewegungsdrang eingeschränkt
Schwerin:   Katzen und Hunde sind in MV wegen der Geflügelpest in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. In den 19 Sperrbezirken des Landes dürfen sie nicht mehr unangeleint im Freien umherlaufen, teilte das Agrarministerium gestern mit. Das regele die Geflügelpest-Verordnung des Bundes. Bei Verstößen drohten Bußgeldverfahren, hieß es aus den Kreisen. Zusätzlich gebe es Beobachtungsgebiete, in denen die Veterinärbehörden entscheiden dürften, ob die Vierbeiner an die Leine müssen. Anders als manche Tierhalter befürchten, dürfen Katzen und Hunde, die in Verbotszonen frei laufend gesehen werden, nicht einfach von Jägern erschossen werden. Das Verbot sei schwer durchzusetzen, hieß es aus dem Ministerium. Es zielt laut Ministerium darauf ab, dass die Vierbeiner den Vogelgrippe-Erreger nicht verbreiten, etwa weil der Kot infizierter Tiere an den Pfoten oder im Fell haftet oder weil sie sich an toten Vögeln zu schaffen machten. Sperrbezirke gelten für 21 Tage, wenn es keine neuen Fälle gibt, Beobachtungsgebiete für 15 Tage.
                                                                                                                                            Lesen Sie mehr ...

17.November 2016

Zweite Kastrationsaktion in Velgast
Zu Jahresbeginn 2016 trat die Katzenschutzverordnung für Mecklenburg-Vorpommern, die KatzSchGELVO M-V,  in Kraft. (Siehe „Aktuelles vom 24.Januar 2016“). Danach sollen  alle  frei lebenden Katzen / Kater sowie  Hauskatzen und Kater mit Freigang kastriert werden, um eine Vermehrung und Verwilderung solcher Katzen zu verhindern.

Nach einer Kastrationsaktion im Oktober (siehe „Aktuelles“ vom 16.Oktober 2016) haben wir in Velgast eine weitere Kastrationsaktion für die am Bahnhof freilebenden Katzen durchgeführt. Auch hier konnten wir alle Katzen und Kater einfangen, tierärztlich behandeln lassen und nach der Kastration an die Futterstelle zurück bringen.
Freilebende Katzen sind nicht vermittelbar, weil sie nicht handzahm werden und deshalb für eine Haltung im Haus  nicht geeignet sind.

                         Lesen Sie mehr über die Kastration von Katzen ...

10.November 2016

Aggressive Geflügelpest erreicht Deutschland und nähert sich Mecklenburg-Vorpommern

Für Menschen harmlos, für Geflügel tödlich: Erstmals sind deutsche Wildvögel nachweislich an Vogelgrippevirus A vom Subtyp H5N8 verendet. Das Infektionsrisiko für Nutzgeflügel schätzen Experten hoch ein. An den Grenzen Mecklenburg-Vorpommerns zu Polen wurden tote Wasservögel gefunden und der Erreger des Subtyps H5N8 nachgewiesen. 2006 starben tausende Tiere in MV an der Vogelgrippe vom Typ H5N1, der auch für Menschen gefährlich ist. Der grenznahe Landkreis Vorpommern-Greifswald hat deshalb gestern eine Warnung an alle Geflügelhalter herausgegeben und darin aufgefordert nachfolgende Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten:
Wer Geflügel im Freien hält, muss sicherstellen, dass die Tiere nicht mit Oberflächenwasser getränkt werden. Sie dürfen nur an Stellen gefüttert werden, die wild lebende Zugvögel nicht erreichen können. Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, müssen geschützt werden, weil die Ausbreitung des Virus durch die Wanderung der Vögel nicht zu kontrollieren ist.  Graphik: Kostas Konfogiorgos

1.November 2016

Privathaftpflicht gilt auch für die Hauskatze

Ruiniert Ihre Katze bei anderen z.B. die Wohnungs­einrichtung oder verursacht sie einen Unfall, haften Sie als Tierbesitzer, denn Sie tragen die Gefährdungshaftung für Ihr Tier. Das bedeutet, dass Sie für alle durch Ihr Tier verursachten Schäden geradestehen müssen.

Aber als Katzenhalter benötigen Sie keine eigene Katzenhaftpflichtversicherung. Auch eine Tierhalterhaftpflicht ist für Ihre Katze nicht notwendig. Um sich aber vor eventuellen finanziellen Forderungen Geschädigter zu schützen sollten Sie eine gute private Haftpflichtversicherung abschließen. Über diese Versicherung sind neben Katzen auch andere kleinere Haustiere, wie Hamster, Kaninchen oder Wellensittiche mit abgesichert. Verursacht Ihre Katze nun einen Schaden, übernimmt die Privathaftpflicht die Kosten. Ist der Anspruch auf Schadenersatz nicht gerechtfertigt, wehrt die Versicherung diesen ab, wenn es zum Rechtsstreit kommt, auch vor Gericht.

22.Oktober 2016

Wildunfälle -  auch wenn kein Schaden entstanden ist Polizei rufen
Notruf 110 oder 112
anrufen, um verletzten Tieren unnötige Qualen zu ersparen.
Die Zahl der Wildunfälle im Kreis Vorpommern- Rügen ist im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen. 1477 Mal hat es bislang auf den Straßen zwischen  Ribnitz-Damgarten und Rügen gekracht. 50 Prozent aller Unfälle werden durch Rehe verursacht. Aber auch Hasen, Füchse, Dachse und Marderhunde seien oft in Unfälle verwickelt.

20.Oktober 2016

Entlaufen ? Dieser Kater sucht sein Zuhause
Wer kennt mich, wer vermisst mich ?

Dieser bildhübsche Kater wurde am 18. Oktober 2016 im dm-Drogeriemarkt in Barth gefunden. Wir wurden von der Marktleitung informiert und haben ihn erstmal in unserer Notaufnahme untergebracht.

Der Kater ist kastriert, ungechipt, gepflegt und schätzungsweise 1,5 Jahre alt. Er war sehr hungrig, deshalb gehen wir davon aus, das er schon einige Tage unterwegs war. Wir denken, dass er aus der Region Barth stammt. Deshalb  haben wir auch Aushänge im dm-Markt und in der Tierarztpraxis Kasten gemacht.

Wenn Sie ihn kennen oder  vermissen, rufen Sie bitte Frau Schinkowsky unter
Telefon 0171 6425905 an.

Übrigens warten bei uns viele bildhübsche große und kleine Katzen auf ein eigenes liebevolles Zuhause. Schauen Sie doch hier einmal bei uns in Saal vorbei.

16.Oktober 2016

Ordnungsämter –  "Wir haben keine Probleme mit freilebenden Katzen"

Immer wieder erhalten wir Hilferufe von Bürgern aus Städten und Gemeinden, die berichten, dass in ihrem Umfeld Kolonien herrenloser, verwilderter Katzen leben und die zuständigen Ordnungsämter nicht reagieren. Bei solchen Tieren handelt es sich immer um entlaufene, ausgesetzte oder zurückgelassene Hauskatzen und deren Nachkommen, die sich ohne menschliches Einschreiten immer weiter vermehren.
Anfang Oktober hatten wir wieder einen solchen Fall in Velgast, einer Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Rügen.
Rund um ein Karree von Wohnblöcken leben unkastrierte verwilderte Hauskatzen, die sich in Versorgungskanälen verstecken und ungehindert vermehren. Sie ernähren sich von menschlichen Essenresten, die ihnen hingeworfen werden.
Unter dankenswerter Mithilfe von Anwohnern konnten wir sieben Katzen und fünf Kater mittels Lebendfallen einfangen, tierärztlich untersuchen, gegen Parasiten, Würmer und Flöhe behandeln und kastrieren lassen. Solche freilebende Tiere sind nicht vermittelbar und werden deshalb an der Einfangstelle wieder freigesetzt. Nur die konsequente Durchführung „Einfangen - Kastrieren - Freisetzen“ führt zu stabilen Gruppen mit abnehmenden Tierzahlen und einer Verbesserung des Wohlbefindens der Tiere.  Der Erfolg dieser Maßnahme ist natürlich nur nachhaltig, wenn nicht unkastrierte  Hauskatzen z.B durch Aussetzen unkastrierter Tiere unbemerkt  zuwandern. Wir haben einen Anwohner gefunden, der  die Tiere im Auge behalten wird und ihm eine Falle zum Einfangen hinzu kommender Tiere vorübergehend zurück gelassen. Schließlich hat auch das zuständige Ordnungsamt zehn Kastrationsgutscheine bereit gestellt. Die Kosten für die tiermedizinischen Untersuchungen und Behandlungen haben wir aus Spendenmitteln finanziert.

12.Oktober 2016

Immer wieder - ein Fall von selbst verschuldetem „Animal Hoarding“

Eine junge Frau und 17 Katzen und Kater in einer 2 Zimmerwohnung!
Anfangs waren es nur zwei, sagt sie, eine Katze und ein Kater. Beide, wie so oft, unkastriert. Die Sozialhilfe reicht nicht um die Tiere kastrieren zu lassen.  Schon bald und nach zwei Würfen, allein in diesem Jahr, wurden es nun schnell siebzehn Katzen in der kleinen Wohnung in einem Wohnblock einer Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern. Das Futter für so viele kleine Katzenmäuler ist teuer und muss vom Mund abgespart werden. Dann noch die Probleme mit den Nachbarn!
Was tun?
Ihr Sozialhelfer überzeugt die junge Frau die Katzen abzugeben. Sie wendet sich an das zuständige Veterinäramt. Der Amtstierarzt kann den gesundheitlichen Zustand der Tiere nicht beanstanden. Eine Beschlagnahme der Tiere ist deshalb nicht gerechtfertigt, aber die Tiere können dort nicht bleiben. Wohin mit den Katzen und wer soll die Kosten für Kastration, tierärztliche Versorgung und Unterbringung tragen? 
Der Amtstierarzt bittet uns um Unterstützung. Wir wollen gern helfen, aber unsere Notaufnahmestation ist bereits überbelegt. Wir können die siebzehn Katzen nicht aufnehmen. Schließlich finden wir doch eine Lösung durch Kooperation mit einem anderen Tierschutzverein. Wir übernehmen das Einfangen, den Transport der Tiere sowie die Kastrations- und sonstigen Tierarztkosten.
Gleich am ersten Termin konnten wir die sechs Kleinsten, die für eine Kastration  noch zu jung waren, mitnehmen.
Die restlichen elf Katzen haben wir tags darauf abgeholt, tierärztlich behandeln und kastrieren lassen. Der andere Verein hat die Katzen zur Vermittlung aufgenommen.

10.Oktober 2016

Tiere sind keine Sache - Das Gesetz zur Verbesserung der Rechtsstellung des Tieres im bürgerlichen Recht

Mit dem Gesetz zur Verbesserung der Rechtsstellung des Tieres im bürgerlichen Recht (TierVerbG) wurde 1990 eine Verbesserung des Tierschutzes im Bereich des Privatrechts gesetzlich festgeschrieben. Dazu waren  Änderungen am Bürgerlichen Gesetzbuch, an der Zivilprozessordnung sowie am Tierschutzgesetz erforderlich. Der eigens dafür eingefügte § 90a BGB  besagt, dass Tiere keine Sachen sind und durch besondere Gesetze geschützt werden müssen.
FundtierAllerdings sind auf Tiere weiterhin dieselben Vorschriften anzuwenden, die auch für Sachen gelten, soweit im Gesetz nicht etwas anderes bestimmt ist.
Deshalb sind Fundtiere wie Fundsachen zu behandeln, bei der Fundbehörde zu melden und als Fundsache abzugeben.
Der Tierbegriff ist hier nicht auf höhere Tierarten begrenzt. 
Durch den in § 251 Abs. 2 BGB angefügten Satz 2 wurde der Schadensersatzanspruch von Eigentümern verletzter Tiere erweitert. Nun können von einem Schädiger grundsätzlich auch dann die Heilbehandlungskosten verlangt werden, wenn diese den Wert des Tieres übersteigen.
§ 903 BGB, der die Befugnisse des Eigentümers einer Sache regelt, weist in dem angefügten Satz 2 darauf hin, dass die besonderen Vorschriften zum Schutz der Tiere zu beachten sind.

 Foto:  Erstversorgung einer Fundkatze in unserer Notaufnahme                                 Den Wortlaut des Gesetzes   finden sie hier ...

07.Oktober 2016

Tierschutzbericht der Bundesregierung 2015

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
Der vorliegende „Tierschutzbericht 2015“ ist der zwölfte Tierschutz- bericht der Bundesregierung. Ihm liegt ein Berichtszeitraum von vier Jahren (2011–2014) zugrunde. 
In diesem Zeitraum jährte sich die Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel im Artikel 20a Grundgesetz zum zehnten Mal. Wichtige Bausteine der Tierschutzpolitik sind zunächst im Berichtszeitraum abgeschlossene Rechtsetzungsverfahren mit wesentlichen Fort- schritten für den Tierschutz. Am 13. Juli 2013 ist das Dritte Gesetz zur Änderung des Tierschutzgesetzes in Kraft getreten, das es den Landesregierungen ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen Gebiete festzulegen, in denen eine Kastrationspflicht für frei laufende Haus- und Hofkatzen gilt.
Auch der Tierschutz bei Heimtieren wurde vorangebracht. So müssen beim Verkauf von Heimtieren seit dem 01.05. 2014 dem künftigen Tierhalter schriftliche Informationen über die wesentlichen Bedürfnisse des Tieres mitgegeben werden. Als Maßnahme u. a. gegen den illegalen Welpenhandel wurde eine erweiterte Erlaubnispflicht für die Einfuhr von Heimtieren geschaffen. Zudem wurden die Sachkundeanforderungen an Tierbörsenbetreiber verschärft.

Neue Sachkundeanforderungen und die wichtigsten Regelungen für Hunde- und Katzenhalter                  lesen Sie hier ...


04.Oktober 2016

Tierhalter verstorben -  Erben schlagen das Erbe aus

Wer etwas erbt, erhält nicht nur das Vermögen, sondern erbt auch die Schulden des Verstorbenen. Für diese Schulden haftet er mit seinem gesamten Privatvermögen. Ist der Nachlass überschuldet, kann man die Erbschaft ausschlagen.
Solch einen Fall hatten wir wieder einmal in der Nähe von Marlow.
Eine verstorbene Katzenhalterin lebte viele Jahre mit ihren Katzen und Katern zur Miete in einem kleinen Haus am Waldrand eines abseits gelegenen Dorfes. Die Katzen waren Freigänger und das Problem mit dem Nachwuchs erledigte sich wohl oft „von selbst“. Nach ihrem Tod hinterließ sie sechs erwachsene Katzen und Kater und vom letzten Wurf ein etwa fünf Wochen altes kleines Katzenkind.
Wie unter „Aktuelles“ vom 28.September 2016“ erläutert sind die Erben für die Versorgung solcher im Nachlass vorhandener Haustiere heranzuziehen.
Die im gleichen Ort lebenden Erben haben das Erbe aber  ausgeschlagen und die Versorgung der Tiere deshalb abgelehnt. Nun ist aber eine Übernahme und Vermittlung solcher freilebender Katzen kaum realisierbar. Deshalb sollten solche Tiere an ihrem angestammten Ort verbleiben. Um das Problem zu lösen  haben wir vorgeschlagen die erwachsenen Tiere auf unsere Kosten kastrieren und tierärztlich versorgen zu lassen.
Eine junge Nachbarin hat uns beim Einfangen und Transport der Katzen tatkräftig unterstützt. Sie hat sich auch bereit erklärt die Tiere zukünftig zu versorgen und mit uns in Kontakt zu bleiben.
Dafür möchten wir ihr, auch im Namen der Tiere, herzlich danken.
Das kleine fünf Wochen alte Kätzchen haben wir tierärztlich behandeln lassen und in unserer Notaufnahme untergebracht.

30.September 2016

Unsere Babys suchen ein liebevolles Zuhause 

Im Juli wurde diese Katzenmutti hochtragend an einer Futterstelle in Stralsund gefunden. Zwei Tage nachdem sie zu uns gebracht wurde hat sie sechs gesunde Katzenbabys, vier Kater und zwei Kätzchen, geboren und liebevoll aufgezogen. Schauen Sie auf den Link unter „Aktuelles vom 09.September 2016“. Die Mutti wurde nun kastriert und wird als freilebende Katze an ihre alte Futterstelle zurück gebracht.


Ihre Kleinen sind jetzt neun Wochen alt. Sie sind ganz lieb, handzahm, gesund, quicklebendig, sehr verspielt und natürlich stubenrein. Auch sie wurden  geimpft und kastriert.
Wir würden uns freuen, wenn sie ihnen ein liebes Zuhause bieten könnten. Rufen Sie an und schauen Sie doch einmal bei uns vorbei. Hier warten noch viele andere Katzen und Kater auf ein liebevolles eigenes Zuhause bei Ihnen.

28.September 2016

Tiere im Nachlass - Tiere deren Besitzer verstorben ist

Immer wieder werden wir mit Fällen konfrontiert, in denen nach dem Tod eines Tierhalters die Erben die Tiere des Verstorbenen nicht zum Nachlass zählen.
Im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) ist geregelt, dass Haustiere, deren Besitzer verstorben ist, nicht herrenlos werden. Nach § 1922 BGB geht mit dem Tod einer Person dessen Vermögen als Ganzes auf eine oder mehrere Personen, die Erben, über. Zu diesem Vermögen zählt auch das Eigentum an den Tieren des Verstorbenen.
Die Erben haben eine Entscheidung über den weiteren Verbleib der Tiere zu treffen, die eine weitere artgerechte Haltung und Versorgung der Tiere gewährleistet. Unversorgtes Hinterlassen von Tieren zählt als Aussetzung und wird nach Tierschutzgesetz § 3 mit einer Geldstrafe bis zu 25.000 € geahndet.
Müssen die Tiere vorübergehend oder auf Dauer in einem Tierheim untergebracht werden, sind die Erben für die Kosten der Unterbringung heranzuziehen.
Ein möglicherweise der Unterbringung entgegenstehender Wille der Erben ist nach § 679 BGB unbeachtlich, weil die Versorgung von Haustieren nach dem Tierschutzgesetz die gesetzliche Pflicht eines jeden Tierhalters, in diesem Falle der Erben, ist.
Rechtsgrundlage für diesen Kostenerstattungsanspruch ist die „Geschäftsführung ohne Auftrag“ nach § 683 BGB.

Siehe auch: Zuständigkeit für Tiere, deren Besitzer verstorben ist

14.September 2016

Igel sind Wildtiere und stehen unter Naturschutz

Wir haben einen Igel gefunden, was tun?

In Deutschland ist es verboten, Tiere der besonders geschützten Arten - und dazu zählt der Igel - aus der Natur zu entnehmen. Es ist jedoch erlaubt, hilfsbedürftige Igel sachgemäß aufzuziehen bzw. gesund zu pflegen. Ziel jeder Igelhilfe muss aber sein, die Tiere so bald wie möglich wieder gesund in die Freiheit zu entlassen.
Verletzte oder kranke Igel sollte man einer Igelstation oder einem Tierarzt vorstellen. Verletzungen zu versorgen ist Sache des Tierarztes.

Jungigel mit einem Gewicht von weniger als 500 g sind als hilfebedürftig einzustufen. Man kann sie im Herbst, vor dem Winterschlaf, mit Katzen- oder Hundedosenfutter oder kurz angebratenem, (niemals rohem) Hackfleisch oder ungewürztem Rührei füttern. Zum Trinken nur Wasser geben; niemals Milch hinstellen.

                                                                                            Lesen Sie mehr ...
Igel

09.September 2016

Immer wieder werden Tiere ausgesetzt.
Ausgesetzt !

Auch dieses noch verängstigte bildhübsche kleine Kätzchen wurde zusammen mit einem Geschwisterchen in einem tiefen Drainageschacht auf einem Akcker bei Barth ausgesetzt.

Der Tatbestand "Aussetzung eines Tieres" liegt vor, wenn ein Tier irgendwo freigelassen wird, wo anstelle der bisherigen menschlichen Obhut keine andere Obhut gegeben ist und das Tier auf sich alleine angewisen ist.
Besonders junge Tiere, die in menschlicher Obhut aufgezogen wurden, sind in freier Natur erheblich gefährdet, weil notwendige Überlebensstrategien bei ihnen nicht entwickelt wurden.
Nach § 3 Tierschutzgesetz ist das Aussetzen eine Straftat, die mit einer Geldstrafe bis 25.000,- € geahndet werden kann.

In unserer Notaufnahme für Katzen suchen viele Fundtiere ein liebevolles neues Zuhause.


                                                              Schauen Sie doch 'mal rein ...

08.September 2016

Gefundene Wildtiere – Gesetzliche Regelungen

In der Deutschen tierärztlichen Wochenschrift aus dem Jahre 2005 werden unter

rechtliche Regelungen zur Behandlung von aufgefundenen Wildtieren genannt, die im Nachfolgenden als Fakten auszugsweise wiedergegeben werden.
                                                                                                                                                                                                Lesen Sie weiter ...

Kosten der tierärztlichen Behandlundlung von Wildtieren

Werden verletzte oder kranke Wildtiere der Natur entnommen und vom Finder oder Tierheim dem Tierarzt zur Behandlung zugeführt, so sind die Kosten der Behandlung entweder vom Finder oder vom Tierheim zu tragen. Nach den Grundsätzen der tierärztlichen Berufsordnung ist der Tierarzt auch bei Wildtieren im Notfall zur Hilfeleistung verpflichtet. Da Wildtiere keinen Eigentümer haben, kann ein Tierarzt im Einzelfall dasTier kostenlos einschläfern. Eine teure Behandlung muss der Tierarzt nicht kostenfrei durchführen.


31.August 2016

! Füttern verboten !

Bei einer Tierschutzkontrolle in Graal-Müritz haben wir an der Seebrücke nachfolgende Hinweistafel entdeckt.
Möwen füttern verboten!

ABER HALT!
... Sie gehören doch wohl nicht zu denjenigen, die auf der Seebrücke und am Strand so gerne die armen Möwen füttern?!  Die zutrauliche, zudringliche Silbermöwe treffen Sie nämlich überall an.

BITTE FÜTTERN SIE DIE MÖWEN NICHT!
Die Möwen sind sehr gut in der Lage, sich ohne menschliche Hilfe zu ernähren. Sie sind Aasfresser, die Geier der Ostsee und Allesfresser. Das heißt, entsprechend ätzend ist die Möwenschiete. Die Flecken kriegen Sie nie wieder raus, es sei denn, Sie schneiden den Fleck weg. Einmal auf der Seebrückeund am Strand Möwen gefüttert und die Möwen umkreisen Sie ständig in der Hoffnung  auf weitere Brocken. Sie sind eben intelligente Tiere.
Schauen Sie den Möwen gerne zu, die ja zum Bild der Ostsee gehören - ABER:  
                                                                                                                                  ! FÜTTERN VERBOTEN !
                                                                                                                                ... Ihre Kurverwaltung

21.August 2016

Gefundene Wildtiere - Wie verhalte ich mich richtig?
Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt- und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern hat im März 2016 ein Faltblatt mit dem Titel „Hände weg von Wildtieren!“ herausgegeben.  Als Tierschutz- organisation freuen wir uns über Menschen, die ein Herz für Tiere haben und helfen wollen, auch wir helfen gern, aber Wildtiere dürfen auch wir als Tierschutzverein nicht aufnehmen.
Nachfolgend einige wesentliche Verhaltensregeln :
Wie verhalte ich mich aber richtig, ohne das Tier zu gefährden oder rechtliche Regelungen zu verletzen?
Verhalten bei Verkehrsunfällen:
Wer in einen Verkehrsunfall verwickelt ist, egal ob es sich um Wild- oder Haustierunfälle handelt, muss sich an die Polizei unter Telefon 110 wenden.
„Scheinbar alleingelassene, verletzte, hilflose oder kranke Wildtiere“ nicht anfassen und nicht mitnehmen.
Finden Sie solche offensichtlich verletzte, hilflose oder kranke Wildtiere, wenden Sie sich an die Rettungsleitstellen unter Telefon 112 oder falls bekannt an den zuständigen Jäger.
Diese Stellen verfügen über die Kenntnisse, um qualifiziert Hilfe leisten oder effektiv organisieren zu können. Fassen Sie die Tiere nicht an, verletzte Tiere können aggressiv reagieren oder Sie könnten sich infizieren. Nehmen Sie die Tiere niemals mit!

20.August 2016

Eine gefundene verletzte Raubmöwe in Barth und der Bericht der Ostsee-Zeitung

Am 5.August vormittags wurden wir telefonisch von Urlauberinnen aus Sachsen über eine verletzt auf einer verkehrsreichen Straße in Barth aufgefundenen Raubmöwe informiert und um Hilfe gebeten.

Da es sich um ein Wildtier handelt, das wir als Tierschutz- verein entsprechend vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt- und Verbraucherschutz“ herausgegebenen „Hinweise für den Umgang mit scheinbar allein gelassenen, verletzten oder kranken Wildtieren“ nicht aufnehmen dürfen, sind wir unverzüglich zum Fundort gefahren, an dem die Finderinnen und Frau Siegert, als Anwohnerin, anwesend waren.
Bei in Augenscheinnahme der vermutlichen Schmarotzer- raubmöwe (Stercorarius parasiticus)  konnten wir äußerlich nur eine Flügelverletzung feststellen.
Im Zoo Stralsund gibt es eine „Aufnahmestation für verletzte Tiere“, auch Wildtiere. Wir haben die verletzte Möwe deshalb unmittelbar dorthin gebracht und dem Direktor Herrn Dr. Langner (li) und einem Mitarbeiter übergeben.
In einem Pressebericht der Ostsee-Zeitung Ausgabe Ribnitz-Damgarten vom 19.August 2016 liest sich das leider ganz anders. Wird hier gegen die aufopferungsvolle Arbeit der Tierschutzvereine Stimmung gemacht, indem behauptet wird keiner hätte geholfen?

                                                                                                                                                                               Lesen Sie den Pressebericht ...


18.August 2016

Unsere Futterspendenbox im dm-Markt in Barth
Auch im August konnten wir wieder Futterspenden für die in unserer Notaufnahme untergebrachten Tiere im dm-Markt in Barth abholen.
Futterbox im dm-Markt in Barth
Wir freuen uns, dass wir unsere Futterspendenbox in ihrem Markt aufstellen durften.
Ein herzliches Dankeschön an die Geschäftsleitung und das komplette Team des dm-Marktes in Barth.

Vielen Dank an all die tierlieben Spender, die an unsere Tiere gedacht haben und Futter, Einstreu, kleine Geldbeträge und vieles mehr gespendet haben!

5.August 2016

Ein Insektenhotel und Nistkästen für die Kita "Waldwichtel" in Torgelow
In unserer heute von Technik überdimensional beherrschten Zeit haben die modernen Medien bei Kindern Spiele im Freien weitgehend verdrängt. In vielen Städten gibt es nur wenige Natur-Freiräume wo sich Kinder natürlich entfalten können. Auch bei vielen Eltern besteht leider nur wenig Interesse ihren Kindern die sie umgebende Natur erleben zu lassen oder nahe zu bringen. Um so mehr freuen wir uns, dass in vielen Kitas in unserem Land Erzieherinnen und Erzieher versuchen besonders bei unseren Jüngsten einen Grundstein für Naturerfahrungen zu legen.
So auch das Familienzentrum Torgelow mit dem Verein: „Hilfe zur Erziehung e.V" und der angeschlossenen Kita „Waldwichtel“.
Im Rahmen unseres Projektes „Tierliebe und Tierfreundschaft“ konnten wir schon einige ähnliche Vorhaben unterstützen und dieser Einrichtung durch Übergabe eines "Insektenhotels" und Nistkästen sowie Informationsmaterial dazu behilflich sein.

30.Juli 2016

Bildhübsche handzahme Kätzchen und Kater in liebe Hände abzugeben
Liebe Tierfreunde!
So, wie ich, suchen auch meine Geschwister und Freunde, die im Naturtierheim-Ostsee e.V. liebevoll aufgezogen wurden, jetzt ein eigenes schönes Zuhause.
                                                                           Schauen Sie sich uns an ...

In jedem Jahr müssen wir Tierschutzvereine und Tierheime viele unschuldig geborene kleine Kätzchen aufnehmen, weil „Tierfreunde“ trotz gesetzlicher Forderung einfach nicht bereit sind ihre eigenen oder die von ihnen betreuten oder von ihnen „nur“ gefütterten Katzen kastrieren zu lassen. Wohl wissend, dass das strafbar ist und manche Tierschutzvereine Unterstützung bei der Kastration anbieten, werden die Kleinen häufig einfach ausgesetzt, sich damit selbst überlassen, verwildern und vermehren sich unkontrolliert weiter.  
Das Aussetzen eines in Obhut des Menschen gehaltenen Tieres oder es zurückzulassen, um sich seiner zu entledigen oder sich der Halter- oder Betreuerpflicht zu entziehen ist gemäß § 3 Abs. 3 Tierschutzgesetz verboten. Unerheblich ist dabei, ob durch das Aussetzen eine konkrete oder abstrakte Gefahrenlage für das Tier entsteht. Auch das Anbinden an einem Tierheimtor erfüllt den Tatbestand des Aussetzens.
Das Aussetzen ist eine Ordnungswidrigkeit und wird gemäß § 18 Abs.1 Nr.4 TierSchG mit einer Geldbuße bis zu 25.000,00 EUR bestraft.

18.Juni 2016

Unsere Katzenmutti aus dem Pflegeheim

Unter „Aktuelles“ berichteten wir am 10.Mai d.J. von unserer Katzenmutti aus einem Pflegeheim, die hochtragend zu uns kam und bei uns fünf bildhübsche und inzwischen sehr aktive Kleine geboren hat. 
Die Kleinen sind inzwischen acht Wochen alt, sehr selbständig und fressen auch schon mit. 
Mitarbeiter des Pflegeheimes haben „ihre“ Katze und die Kleinen schon zweimal bei uns besucht und Fotos für die Heimbewohner gemacht. Drei von den Kleinen haben wir in den letzten Tagen in ganz liebe Hände vermitteln können.
Wenn alle vermittelt sind werden wir auch die Mutti kastrieren lassen und zurück bringen, wo sie inzwischen nicht nur von den zwei schon kastrierten Katern erwartet wird. 
Nebenan hat eine andere Katzenmutti ebenfalls fünf ganz liebe Kleine bei uns geboren. Sie sind drei Wochen alt.


04.Juni 2016

Fledermausquartier  in der Nähe der Autobahn A14 bei Schwerin 
Die Arbeiten an der Autobahn Nordverlängerung der BAB 14 sind noch im vollem Gange. Um die Lebensräume wildlebender Tiere möglichst wenig zu beeinträchtigen wurden eine Reihe Wildtunnel, Wildbrücken und auch Überflugbrücken für Fledermäuse mit Breiten von bis zu 20 m gebaut.
In der Nähe von Schwerin, am Abzweig L09/L091 zur Crivitzer Chaussee, haben wir dieses Fledermausquartier entdeckt.
Fledermäuse sind Säugetiere, die mit den Flughunden die Ordnung der Fledertiere bilden. Fledertiere sind die einzigen Säugetiere, die aktiv fliegen können. Weltweit gibt es rund 900, Fledermausarten. In Mecklenburg-Vorpommern sind nach der FFH-Richtlinie (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) 17 Arten bekannt.
Durch Überführungsbauwerke für Fledermäuse über die A14 sowie  Leitstrukturen für verschiedene Fledermausarten teils in Form von Obstbaumreihen und Heckenstrukturen wird zwischen  den angestammten Lebensräumen ein gefahrloses Überqueren der Autobahn für die Fledermäuse  möglich.

25.Mai 2016

Rehe auf der Autobahn A20

Grasende Rehe am Rand der A20 bei Rostock haben monatelang den Verkehr gefährdet. Kürzlich wurden die Rehe in einer groß angelegten Aktion von 12 Jägern und 25 Mitarbeitern der Autobahnmeisterei erfolgreich von der Autobahn vertrieben. Dazu wurde die Ostsee-Autobahn zwischen den Anschlussstellen Dummerstorf und Sanitz voll gesperrt und der Wildzaun vorübergehend auf beiden Seiten der Autobahn auf jeweils etwa 40 Metern Länge geöffnet. Ursprünglich sollten die Rehe getötet werden. Gegen einen Abschuss gab es erhebliche Proteste.

                                                                               Foto: Ostsee-Zeitung


19.Mai 2016

Eine Palette Sittichfutter für den Vogelpark Marlow
Ganz in unserer Nähe, unweit der Ostseeküste und unseres Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, liegt der Vogelpark Marlow, eine 22 Hektar große Parkanlage, in der 137 Vogel- und  andere Tierarten  aus aller Welt in einer naturnah gestalteten Parklandschaft leben. Als Besucher können Sie die Tiere hautnah erleben.

                                    Foto: Vogelpark Marlow
Hier gibt es nicht nur Vögel aus aller Welt zu bewundern, sondern noch vieles mehr!
Sehr interessant sind die täglichen Schau- fütterungen. Aber auch Besucher haben die Möglichkeit einige Tierarten, wie  die frechen und farbenfrohen Gebirgsloris, die neugierigen Ziegen und Schafe aus dem Streichelzoo, die gemütlichen Eiderenten aus der Boddenlandschaft oder die zahmen Wellen- und Nymphensittiche selbst zu füttern.

Weil wir selbst keine Vögel aufnehmen können haben wir eine gespendete Palette Vogelfutter dem Vogelpark  übergeben.  

Foto: Naturtierheim- Ostsee

14.Mai 2016

Zunahme von Kolonien herrenloser Katzen

In Deutschland gibt es etwa zwei Millionen verwilderte Katzen, die häufig von ausgesetzten Hauskatzen abstammen. Ihre Jungtiere sind oft unterernährt. Wenn sich keiner darum kümmert kommt es zu einer Verwahrlosung dieser Tiere.
Im aktuellen Tierschutzbericht der Bundesregierung wird vor einer Zunahme von Kolonien herrenloser, verwilderter Katzen gewarnt. Dem kann nur durch Kastration präventiv entgegengewirkt werden.
Die Katzenschutzgebiet-Ermächtigungslandesverordnung für Mecklenburg-Vorpommern ist zwar zu Jahresbeginn in Kraft gesetzt worden, doch das zuständige Ministerium verlässt sich wieder auf die Tierschutzvereine.

Wir haben in diesem Jahr bereits mehr als 70 Katzen und Kater kastrieren lassen.
Ein Katzenfreund hat diese Erdhöhlen für Katzen in der Nähe von Grimmen gebaut. Auch vier dort lebende Katzen und Kater haben wir eingefangen und kastrieren lassen.

10.Mai 2016

alle Jahre wieder - Maikätzchen

In keinem anderen Monat werden so viele Kätzchen geboren wie im Mai. Grund sind nicht kastrierte freilaufende Hauskatzen, Freigänger aus Privathaushalten sowie freilebende Katzen, die sich im Frühling unkontrolliert fortpflanzen können.
„Ich wollte meine Katze eigentlich schon lange kastrieren lassen - aber nun ist sie schon wieder tragend.“ Diese Ausrede hören wir immer wieder.
Eine von den Bewohnern eines Pflegeheims geliebte aber hochtra- gende Katze konnte nicht mehr kastriert werden. Deshalb haben wir sie bei uns aufgenommen. In unserer Notaufnahme hat sie inzwischen fünf fast ganz schwarze Kleine geboren. Die Kleinen werden in liebevolle Zuhause vermittelt. Auch zwei ebenfalls dort lebende Kater konnten wir kastrieren lassen und wieder zurück bringen. Die Muttikatze wird in ein paar Wochen kastriert ebenfalls zurück gebracht.


Von den Heimbewohnern wird sie sehnsüchtig erwartet.

8.Mai 2016

Die "Stunde der Gartenvögel"  findet 2016 zum zwölften Mal am zweiten Maiwochenende statt.
Alle Naturfreunde sind wieder aufgerufen, Vögel in Gärten, auf dem Balkon oder in Parks zu beobachten, zu notieren und bis zum 23.Mai an den NABU zu melden. In diesem Jahr sind Zugvögel, wie Rauchschwalbe, Gartenrotschwanz oder Kuckuck, früher als sonst bei uns eingetroffen. Manche Vogelarten überwintern bis zu 12.000 km von uns entfernt und benötigen acht  Wochen für ihre Flugreise zu uns .
Woher wussten die Vögel vozeitigen Frühlingsbeginn bei uns?
Wozu brauchen wir die Vogeldaten?
Viele Menschen haben das Gefühl, dass wir uns früher häufiger am Gesang von Zaunkönig, Singdrossel oder Star erfreuen konnten, als das heute der Fall zu sein scheint.
Nur mit genauen Kenntnissen über die heimischen Vögel können wir das beurteilen oder die Vögel notfalls vor eventuellen Gefahren wirksam schützen.

30.April 2016

Besuch einer 1. Klasse der Montessori-Grundschule in Stralsund


Als Dank für unseren Besuch haben die Kinder für unsere Tierheimkatzen Katzenfutter gesammelt.
Herzlichen Dank !

Unser Projekt „Tierliebe und Tierfreundschaft“

Im Januar hatten wir  die Klasse 1c der Montessori-Schule in Stralsund besucht. (Siehe "Aktuelles" vom 2.Februar 2016).
Im Rahmen dieses Projektes wollen wir Kindern unsere Umwelt, unsere Natur und besonders Tiere, als unsere Mitgeschöpfe, nahe bringen. 
Tiefgründige Fragen, gutes Wissen und besonders das Engagement einiger Schüler zur Erhaltung unserer Umwelt hat uns tief beeindruckt. Wie wir uns inzwischen überzeugen konnten, wurden die von uns mitgebrachten Nistkästen und Vogelfutterhäuser im Schulgelände angebracht und von den Vögeln angenommen.


28.April 2016

Grundwasser in Mecklenburg-Vorpommern durch Landwirtschaft stark mit Nitrat belastet

Nach einem Bericht des  Landesamtes für Umwelt und Naturschutz ist das Grundwasser in Mecklenburg-Vorpommern in weiten Teilen des Landes mit gefährlichen Chemikalien stark belastet. In jedem zweiten Grundwasser- Vorkommen des Landes steckt zu viel Chemie. Grenzwerte sind bei Nitrat, Ammonium oder Sulfat überschritten. 
Die Grundwasserverschmutzung mit Nitrat ist so hoch, dass die EU-Grenz- werte zum Teil um ein Vielfaches überschritten werden. Verursacher sind vor allem Landwirte, die zu viel Gülle auf ihre Äcker und und Wiesen streuen.

Die Grünen fordern mehr Äcker- Kontrolle und Dokumentation beim Düngen der Äcker.
Die Landespolitik zum Thema: Ja, das mit dem Düngen muss weniger werden.  Nur nicht die Bauern belasten.
                                                                                                     Lesen Sie dazu einen Bericht aus der Ostsee-Zeitung vom 21./22.Mai 2016 ...

21.April 2016

Wieder Schwäne im Auftrag von Landwirten abgeschossen

Nachdem im Dezember in der Nähe von Stralsund 50 Höckerschwäne in einer fünfstündigen Jagd abgeschossen und mit einem Radlader vergraben wurden, wurden im April wieder 35 Höckerschwäne von einem Jäger im Auftrag eines Agrarbetriebes brutal abgeknallt. Augenzeugen berichteten, der Jäger habe eine weiße Jacke getragen und weiße Tücher ausgebreitet um Schwäne anzulocken. Dann habe er "einen Schwan nach dem anderen vom Himmel geholt". Erst nach Aufforderung habe er angeschossenen Tiere erlöst. 
Die Tierschutzorganisation Peta hat gegen den Jäger und die verantwortliche Jagd- behörde Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet.


04.April 2016

Sachkundenachweis nach §11 TierSchG

Mit Inkrafttreten der novellierten Fassung des TierSchG am 13.Juli 2013 ist das Halten von Tieren in einem Tierheim oder in einer tierheimähnlichen Einrichtung, sowie in größeren Pflegestellen, eine erlaubnispflichtige Tätigkeit, die die Ablegung eines Sachkundenachweises nach TierSchG § 11 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 3 erfordert und mit einer amtlichen Prüfung nachzuweisen ist. Im März 2016 haben haben wir an der Akademie für Tierhaltung in Köln-Lomar die erforderliche Ausbildung für den

Sachkundenachweis Katzenhaltung nach §11 TierSchG

absolviert und nach schriftlicher Prüfung erfolgreich abgeschlossen. Darüber hinaus sind ausreichende Fähigkeiten im Umgang mit der betreffenden Tierart nachzuweisen.
                                                                                                                                                                                                                                                                                        
Sachkundenachweis
26.März 2016

Große Osterhasenjagd in Neuseeland

In Neuseeland würden die Menschen den Osterhasen gern des Landes verweisen. Hasen und Kaninchen gehören dort nämlich eigentlich nicht hin. Im Gesetz über biologische Sicherheit sind Kaninchen als "ungewollte Organismen" in Neuseeland klassifiziert.
Wie Ratten, Katzen, Hunde und Possums wurden um 1830 auch Kaninchen von weißen Siedlern aus Europa nach Neuseeland gebracht. Damals sollten sie den Siedlern als Nahrung dienen. Auf der Südinsel fanden sie ideale Lebensbedingungen. Sie wurden Futterkonkurrenten von Schafen, deren Wolle und Fleisch zu den wichtigsten Exportgütern zählen; fressen doch zehn Hasen soviel wie ein Schaf und sie vermehren sich hemmungslos.
Deshalb wird in jedem Jahr zum Halali zur "Great Easter Bunny Hunt", der "Großen Osterhasenjagd", geblasen und Jagd auf die Langohren gemacht.

20.März 2016

Zwei Buckelwale haben in der kalten Ostsee überwintert

Im vergangenen Jahr haben wir unter "Aktuelles" im Januar und November  über sauerstoffreiche Salzwassereinbrüche in die Ostsee berichtet. Vor wenigen Tagen veröffentlichte die Ostsee-Zeitung  einen Bericht über Walsichtungen in der Ostsee.

Forscher sprechen von einer Sensation. Ein Buckelwal- weibchen und ein Jungtier haben höchstwahrscheinlich in der Ostsee überwintert. Im März wurde vor der schwe- dischen Ostseeküste ein Walweibchen gesichtet, das wohl bereits im Sommer vergangenen Jahres zusammen mit seinem Kalb in der deutschen und der dänischen Ostsee unterwegs war. Die Tiere sollen seit mindestens acht Monaten in der Ostsee sein. Das Weibchen und das Kalb sind im vergangenen Sommer in der Flensburger Förde, vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns und vor Dänemark gesehen worden. Im März soll das Muttertier nun in der Bottenwiek zwischen Schweden und Finnland beobachtet worden sein

Graphik: Ostsee-Zeitung


17.März 2016

Kontrollen von Hundehaltungen

In den letzten Wochen haben wir wieder einige Heimtierhaltungen auf Einhaltung der einschlägigen Gesetze und Verordnungen nach anonymen Hinweisen aus der Bevölkerung angesehen. Dabei stößt man immer wieder auf viel Unwissenheit. Viele Tierhalter sind sich ihrer Pflichten gegenüber ihrem doch „so geliebten Tier“ völlig unbewusst. Viele meinen, dass mit dem Füttern alles getan ist; selbst das Bereitstellen von sauberem Trinkwasser und das entfernen von Kot ist für manche Tierhalter nicht selbstverständlich; es ist doch (nur) ein Tier. Viele große Hunde werden in viel zu kleinen, völlig freistehenden Zwingern gehalten; kein Liegeplatz, keine vernünftige Schutzhütte. Maximaler Komfort ist oft nur ein Stück Wellblech - als Dach - über dem nach allen Seiten offenen Zwinger. Wenn solche Hundehalter überhaupt bereit sind uns anzuhören hat man schon „einen Fuß in der Tür“ manchmal hört man entschuldigend „ich wollte schon lange ...“ Ob es etwas gebracht hat zeigt eine Nachkontrolle. In harten Fällen endet der Besuch manchmal mit dem Zuschlagen der Tür und der Bemerkung: „Das geht Sie nichts an.“ Dann ist Amtshilfe erforderlich.


20.Februar 2016

Katzenschutzgebiet-Ermächtigungslandesverordnung für Mecklenburg-Vorpommern  (MVGVBL)

Diese Landesverordnung wurde notwendig, weil in einigen Gebieten Mecklenburg-Vorpommerns die freilebende Katzenpopulation zu große Ausmaße erreicht hat. Freilebende Hauskatzen sind zum Schutz vor Verwilderung auf die Hilfe des Menschen angewiesen, um sie besonders in Brunstzeiten vor oftmals erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden zu schützen. Zudem ist bekannt, dass Katzen Träger bestimmter Krankheitserreger sein können, die bei Menschen gefährliche Erkrankungen auslösen können. Deshalb sollten u.E. besonders die Feriengebiete in M-V, in denen viele freilebende Katzen in der Saison von Gästen gefüttert werden, vorrangig ausgewiesen werden. Zur Unterstützung der notwendigen Kastrationsaktionen stellt das Land den  Landkreisen und Kommunen 10.000 Euro in den nächsten Haushaltsjahren zur Verfügung, heißt es in dem Papier. Bei einem Minimalkostensatz von 100 Euro für die Kastration einer Katze kann damit die Kastration von 100  Katzen  finanziert werden!!   

02.Februar 2016

Unser Projekt "Tierliebe und Tierfreundschaft" ist auch nach seinem Abschluss im Jahre 2015 noch gefragt

Nach Einladungen in
eine neu eröffnete Kita in Barth und in die  "Integrative Kita Sonnenschein" in Süderholz OT Griebenow bei Grimmen haben wir auch kurz vor den Winterferien die Klasse 1c der Montessori-Grundschule in Stralsund besucht.
Mit den Erstklässlern haben wir über ihr Verhältnis zu Tieren gesprochen und waren von ihrem Wissen über Umwelt, Natur und Tiere sehr beeindruckt.
                                                                                                     Lesen Sie mehr ...

Weitere Interessenten können sich gern bei uns  melden.

Foto:  Doreen Breitenfeldt

24.Januar 2016

Landesregierung bekennt sich zu deutlich mehr Tierschutz -  
Katzenkastrationsverordnung tritt 2016 in Kraft
Mit der Verabschiedung des Haushalts im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern konnten  wesentliche Punkte des Tierschutzkonzeptes der Landesregierung untersetzt werden. So soll die Katzenkastrationsverordnung  2016 in Kraft treten. „Ich freue mich, dass der Landtag den Haushalt auch im Sinne des Tierschutzes verabschiedet hat. Auch haben wir nun mehr Klarheit beim Thema Katzenkastration“, sagte Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tierheime in Mecklenburg-Vorpommern erfüllen wichtige gesellschaftliche Funktionen. Sie kümmern sich um verletzte oder vernachlässigte Haustiere und entlasten damit vor allem die Kommunen.


                                                                                                                                                                                                         Lesen Sie mehr ...

                                                                                                                                                                                     Kritik zur Katzenverordnung ...

22.Januar 2016

  Große Vogelzählung in MV: Der Spatz fliegt auf den ersten Platz
Die diesjährige Wintervogelzählung, an der sich 2600 Vogelfreunde in Mecklenburg-Vorpommern beteiligt haben, ergab, dass sich die Spatzen (der Haussperling) besonders heimisch fühlen. Sie waren in M-V doppelt häufig vertreten, wie in anderen Bundesländern.
Auf Platz zwei kam der Feldsperling, auf Platz drei die Kohlmeise. Die am weitesten verbreitete Vogelart im Nordosten ist die Amsel. Zu den zehn häufigsten Vogelarten zählen Blaumeise, Grünfink, Elster, Buchfink, Rotkehlchen und Ringeltaube. Die Überraschung des Jahres ist der Erlenzeisig, der fast dreimal so häufig vorkommt wie im Vorjahr, berichtet die Ostsee-Zeitung..

19.Januar 2016

Bodden-Blitz am Sonntag
Naturtierheim-Ostsee: Verein hilft seit 25 Jahren

Unter diesem Titel berichtete die Sonntagszeitung "Bodden-Blitz am Sonntag" am 10 Januar 2016 über die Arbeit unseres Tierschutzvereins. 
Vor allem Fundkatzen und unkastrierte freilaufende Katzen stellen in Mecklenburg-Vorpommern, besonders in den Urlaubsregionen, ein ernstes und ständig zunehmendes Problem dar. Aufgrund des milden Klimas sind drei Würfe mit bis zu acht Jungtieren bei Katzen inzwischen keine Seltenheit. Feriengäste füttern die "niedlichen" freilebenden Tiere - im Sommer …!
Viele der zuständigen Ordnungsämter verschließen die Augen.

                                                                                                                   

                                                                                                        Lesen Sie den Bericht ...

12.Januar 2016

Tierquälerei auf dem Rostocker Weihnachtsmarkt
Im Dezember 2015 wurden wir von Besuchern des Rostocker Weihnachtsmarktes auf einen Straßenmusikanten mit einer Drehorgel aufmerksam gemacht, der einen kleinen frierenden haarlosen  Hund bei sich hatte. Besorgte Besucher hatten uns als Tierschutz erkannt und angesprochen. Der trotz eines übergezogenen Mäntelchens vor Kälte am ganzen Körper zitternde Hund, ein haarloser Mexikanischer Nackthund, lag auf einer dünnen Decke unmittelbar auf dem blanken kalten Pflaster. Unsere Bitte den Hund wärmer zu halten und abzudecken wurde von seinem Herrchen mit der Begründung „das Tier zittert rassebedingt und nicht vor Kälte“ abgelehnt. Das ginge uns nichts an!  Wegen der Uneinsichtigkeit des Tierhalters haben wir das zuständige Veterinäramt eingeschaltet. Das Tier wurde inzwischen im  Rostocker Tierheim untergebracht.  Mexikanische haarlose Nackthunde, Xoloitzcuintle, sind hier eine seltene Hunderasse, aber in Mexiko schon seit 3500 Jahren Begleiter des Menschen,                                                                                                
                                                                                                Lesen Sie einen Bericht aus der Ostsee-Zeitung ...

Foto: Naturtierheim-Ostsee

7.Januar 2016

Die "Stunde der Wintervogel" 2016
Auch in diesem Jahr findet vom 8. bis 10. Januar die Wintervogelzählung statt. Vogelfreunde sind aufgerufen innerhalb einer Stunde alle Vögel an Futterhäuschen, auf dem Balkon oder im Garten zu zählen.
In diesem Jahr gilt dem  farbenprächtigen Stieglitz als „Vogel des Jahres“ besondere Aufmerksamkeit.
Der Stieglitz ist auch unter den Namen Distelfink oder  Distelzeisig bekannt. Er ist etwa so groß wie ein Sperling. Sein Kopfgefieder ist rot, weiß und schwarz. Die Brust und Flanken sind in Braun- und Grautönen gehalten. Die schwarzen Flügel haben weiße Flecken und eine leuchtend goldgelbe Binde. Der schwarze Schwanz ist weiß unterbrochen und am Ende leicht gegabelt. Sein Verbreitungsgebiet reicht von Südskandinavien bis nach Nordafrika.

Das Ergebnis soll unter Telefon 08001157115 an den NABU gemeldet werden.
                                                                                                                                         
Stieglitz, Vogel des Jahres
 Bild:  Screenshoot

5.Januar 2016

Danke für die vielen guten Wünsche für das neue Jahr
Zoe unsere Queen
                                                     Foto: Naturtierheim-Ostsee
Vielen Dank an unsere Freunde und Spender für die vielen guten Wünsche zum Jahreswechsel und die Unterstützung unserer Arbeit durch Geld- und Sachspenden.
Auch nach 25 Jahren haben wir immer noch mit dem Problem der Vermehrung  freilebender Katzen und der Uneinsichtigkeit vieler Tierhalter, ihre frei laufenden Hauskatzen kastrieren zu lassen, zu kämpfen.
Die seit Jahren in Bearbeitung befindliche Katzenverordnung der Landesregierung für Meckleburg-Vorpommern wurde auch 2015 noch nicht verabschiedet. So werden wir auch in Zukunft noch viele Fundkatzen in unserer Notaufnahme vorübergehend unterbringen müssen.
Auch diese Katzen suchen noch ein neues Zuhause.

                                                                                       Lesen Sie mehr ...