Aktuelles von der Katastrophen Abwehr   

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                 Unsere Rasselbande: Holt sie hier raus ...

04.April 2020 

 Coronaviren – Warum gründliches Hände mit Seife waschen reicht
        vom 02.April 2020

 Hygieneexperten haben auf diese Fragen eine einfache Antwort: Im häuslichen Kampf gegen Coronaviren reichen herkömmliche Putzmittel wie Neutralreiniger und Handspülmittel sowie gründliches Händewaschen mit Seife aus. Selbst wenn eine an Covid-19 erkrankte Person im selben Haushalt lebe, brauche man keine Desinfektionsmittel, sagt Peter Walger, Arzt und Vorstandssprecher der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene. Um Coronaviren zu beseitigen, rät auch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) allen Bürgern zu Wasser, Seife und gängigen Reinigungsmitteln. Geschirr und Küchenutensilien könne man daheim wie üblich in der Maschine oder per Hand mit Spülmittel säubern. Wäschedesinfektionsmittel sind unnötig.
Die Tipps sind nicht leichtsinnig, sondern beruhen auf der biologischen Struktur von Sars-CoV-2: Wie alle Coronaviren gehört der neue Erreger zu den behüllten Viren. Diese besitzen zusätzlich zum inneren Proteinmantel, der das virale Erbgut umschließt, eine äußere Hülle. Sie stammt aus der Wirtszelle und besteht wie deren Membranen aus Lipiden und Proteinen, also aus fettähnlichen Stoffen und Eiweißen. Das Virus benutzt die Hülle, um uns zu infizieren: Es schleust sich in unsere Zellen ein, indem es seine Hülle mit der Membran unserer Zellen verschmilzt. Wie gut also, dass Seife nicht nur fettige Hände reinigt, sondern zugleich die fettähnlichen Lipide angreift und die Virenhülle zerstört. Damit ist das Virus außer Gefecht gesetzt.

03.April 2020 

Madrid: Corona-Sonderregelung rettet die Tiere vor dem Hungertod
In Madrid gibt es unzählige wild lebende Katzen. Wegen der verhängten Ausgangsperre werden die Vierbeiner nicht mehr ausreichend von Spaziergängern und Touristen gefüttert - nun gibt es jedoch eine Sonderregelung, um die Tiere auch in Corona-Zeiten zu versorgen.

03.April 2020 

Fütterung freilebender Katzen i.S.d. § 303 StGB - auch während der Corona-Pandemie

Freilebende Katzen sind ursprünglich entlaufene oder ausgesetzte Hauskatzen oder deren Nachkommen und damit keine Wildkatzen, sondern gefundene Tiere – also Fundtiere.
Ein Fütterungsverbot für solche freilebenden Tiere verstößt gegen § 1 Satz 1, 2; § 2 Nr. 1,2.3; und § 3 Nr. 3 Tierschutzgesetz. Es erfüllt den Tatbestand des Aussetzens, wenn keine kontrollierten Futterplätze eingerichtet oder gewährleistet werden. Ohne Fütterung wird das Tier Bestandteil der Natur und ist auf seine eigenen Kräfte und Fähigkeiten verwiesen. Das führt zu einer erheblichen Gefährdung des Tieres an Leben, Unversehrtheit oder Wohlbefinden.
Die Städte und Gemeinden müssen nach § 2 Tierschutzgesetz die Fütterung solcher Katzen durch die ehrenamtlichen Betreuer an den  Futterstellen gewährleisten.

03.April 2020

Kastration freilebender Deponiekatzen

Auf einer Deponie in der Nähe von Barth in Vorpommern  lebt seit Jahren eine kleine Gruppe von verwilderter Katzen zwischen Bergen von Bauschutt und wieder aufbereitetem Material. Die scheuen  eigenwilligen Tiere fühlen sich hier wohl und sicher und sind  clever genug nicht unter die Räder der vielen anliefernden Fahrzeuge und Maschinen zu kommen. DeponiekatzenDeshalb  haben sie hier auch schon manchen Nachwuchs aufgezogen. Der Chef der Anlage mag seine Katzen. Er füttert sie und ist sicherlich auch dankbar, dass sie ihm zumindest um seinen Bürocontainer herum lästige Mäuse und Ratten fern halten. Aber mehr als die derzeitigen fünf Tiere sollen es nicht wieder werden. Ein Bekannter hat ihn deshalb auf unsere Kastrationsaktionen aufmerksam gemacht. Aufgrund des ungewöhnlich warmen Wetters der letzten Jahre sind anstatt Mai- und Herbstkatzen drei Würfe im Jahr keine Seltenheit mehr.
Das Einfangen der Katzen in die  Lebendfallen war tagsüber aufgrund des laufenden Deponiebetriebes nicht leicht. Aber nachts hat Hunger das Misstrauen besiegt. So konnten wir innerhalb einer Woche alle drei  Katzen und zwei Kater einfangen, nach und nach kastrieren lassen und mit einer immer notwendigen Zwischenunterbringung bei uns gemeinsam wieder zurücksetzen. Ohne diese Kastrationsmaßnahme hätte sich die Katzengruppe sehr bald mehr als verdoppelt. Alle zur Kastration eingefangenen Tiere lassen wir auch gleichzeitig tierärztlich untersuchen und gegen Parasiten, wie Würmer, Flöhe und Zecken,  behandeln.

02.April 2020

Hund und Katze als Coronaüberträger?

Viele Tierbesitzer machen sich derzeit um ihre Lieblinge Sorgen und stellen sich die Frage, ob das Coronavirus auf Hunde, Katzen und Co. übertragbar ist.
 Experten klären auf, Veterinär gibt Entwarnung
Coronavirus
Können sich Haustiere anstecken?
Bisher gibt es keinen wissenschaftlich belegbaren Hinweis, dass Tiere sich mit dem Coronavirus anstecken können. Das gelte sowohl für Hunde, Katzen und andere Haustiere sowie Nutztiere wie Pferde, Schweine oder Kühe. Es gibt daher auch keinen Nachweis, dass diese Tiere das Coronavirus auf Menschen übertragen können. Die Experten des Instituts für Tiergesundheit weisen allerdings darauf hin, dass die Entwicklungen des Coronavirus dynamisch sind.

Was passiert mit dem Haustier, wenn man unter Quarantäne steht?
Auch darauf haben die Experten eine Antwort: Grundsätzlich müssen Personen, die unter häuslicher Quarantäne stehen, keine Maßnahmen für Hunde und Katzen vornehmen. Das heißt, man muss sich nicht von einem geliebten Haustier trennen. „Allerdings kann im Einzelfall und bei Auftreten von Symptomen bei den Tieren eine Beprobung und Testung auf eine SARS-CoV-2 Infektion ratsam sein, um weitere Informationen zu Ansteckungsszenarien zu gewinnen“, heißt es weiter. In diesem Fall müsse das Gesundheitsamt sich mit dem Veterinäramt in Verbindung setzen. Das Haustier wird dann mit dem gleichen Test auf das Coronavirus untersucht, wie der Mensch..
Aber Personen, die sich in Quarantäne befinden, müssen dafür sorgen, dass ihre Haustiere ausreichend versorgt sind. 

31.03. 2020

 Der Bodden-Blitz erinnert an an 30 Jahre Naturtierheim-Ostsee e.V M/V 
             22.März 2020
Bericht im Bodden-Blitz am Sonntag

26.März 2020

Ende gut alles gut
-  ein unglaubliches Wiedersehen
Im März wurde eines Abends dieser bildschöne Kater von einem Tierfreund aus Ribnitz-Damgarten  in unsere Katzennotaufnahme gebracht. Man sah, das das Tier  schon länger draußen gelebt haben musste. Eine Wunde an der rechten Seite konnte von einem Biss verursacht sein.  Der Finder hat ihn erst einmal mit zu sich genommen und die Wunde versorgt. Weil der Kater aber ein besonders schönes Halsband trug konnte er entweder ausgesetzt oder weggelaufen sein. FundkaterDeshalb hat er  Aushänge mit einem Foto in Damgarten angebracht. Weil sich seine eigenen Katzen nicht mit dem Fundtier vertragen haben hat er ihn schließlich zu uns gebracht. Die sofortige Chipkontrolle ergab,dass er nicht gechipt und damit auch nicht registriert war. So konnte der Eigentümer nicht ermittelt werden. Wir haben ihn unserem Tierarzt vorgestellt und behandeln, kastrieren, impfen und Chippen lassen und in unserer Notaufnahme versorgt.
Nach einigen Tagen erhielten wir Besuch von einem Katzenfreund aus Wustrow, einer kleinen Stadt auf dem Darß, unmittelbar an der Ostseeküste. Er glaubte auf unserer Internetseite seinen Kater gesehen zu haben, nachdem er ihn fünf lange Wochen gesucht und vermisst hat. Wir hatten ihn aber noch gar nicht ins Internet gestellt.  Die Beschreibung des Halsbandes durch den Katzenfreund war der Beweis, dass es sein Kater ist. Die Freude war auf allen Seiten riesengroß. Bei der Übergabe haben wir dem glücklichen Eigentümer den neuen Impfausweis mit Chipnummer usw. ausgehändigt. Jetzt will er seinen Kater bei Tasso registrieren lassen.


26.März 2020

Katzenfutter für die Tafel Bad Sülze
Futterspende
Die Tafel Bad Sülze musste ihre Ausgabestellen schließen, weil Supermärkte in Folge von Hamsterkäufen und derzeit zu geringer Personalbesetzung keine Lebensmittel mehr für die Tafeln aussortieren und abgeben können.
Um den bedürftigen Tafelkunden zu helfen wurde von der Kreistagespräsidentin und einem Stadtvertreter Ribnitz- Damgartens eine Initiative gestartet, um der Tafel Bad Sülze zu helfen. Sie riefen dazu auf, Lebensmittelspenden einzukaufen, die an die Nutzer der Tafel weitergegeben werden sollen.
Weil es auch in Bad Sülze, wo wir schon Katzen kastrieren lassen haben, gerade unter den Bedürftigen viele Katzenfreunde gibt, haben auch wir die Aktion durch eine Spende von mehr als 500 Dosen Katzenfutter unterstützt.


20.März 2020

Schon wieder viele Frühjahrsaktionen in diesem Jahr
2019 war in Deutschland das wohl dritt-wärmste Jahr seit 1881, dem Beginn der Wetteraufzeichnungen. Auch der soeben kalendermäßig zu Ende gegangene Winter war in Deutschland bisher zu warm und zu mild. Die Prognosen für den kommenden Frühling geben nach Aussage der Meteorologen weiter Anlass zur Sorge. Wie die Flora bleiben auch die Tiere von diesen Klimaveränderungen nicht unverschont. Winterschläfer, wie die Igel, sind in diesem Jahr schon viel zu früh auf den Beinen und bei den Katzen gibt es bereits ungewohnt frühzeitig Nachwuchs.
Deshalb mussten wir in diesem Jahr schon sehr frühzeitig mit Kastrationsaktionen beginnen. Auch erste Katzenbabys mussten wir bereits in unsere Notaufnahme aufnehmen und mit der Flasche aufziehen, weil die Katzenmutti womöglich einem Unfall erlegen ist. Mehreren angefahrenen Katzen und Katern konnten wir leider nicht mehr helfen.
Kastrationsaktionen von freilebenden Katzengruppen, die von Tierfreunden gefüttert werden, sind immer sehr zeitaufwendig und Katzenbisse sind nicht nur unangenehm. Weil man nie alle Katzen der Gruppe gleichzeitig einfangen kann ziehen sich solche Aktionen manchmal über Tage hin, bis das letzte Tier eingefangen und kastriert ist. Früher war es üblich kastrierte Katzen zum Beispiel durch Ohrkerben zu kennzeichnen, um sie von unkastrierten Katzen unterscheiden zu können. Das wurde, wie das Kupieren bei Hunden, verboten. Nur den Landwirten in Deutschland ist es leider noch immer erlaubt männliche Ferkeln unbetäubt zu kastrieren!! Die Kennzeichnung der Katzen erfolgt durch reiskorngroße elektronische Mirochips, die wir im Zusammenhang mit der Kastration gleich mit einsetzen lassen. Mittels eines Lesegerätes lässt sich die weltweit eineindeutige Kennung elektronisch auslesen.


Kurzzeitige Unterbringung und Versorgung vor dem Rücksetzen
Um sicher zu sein, dass sich einzelne Tiere nicht unbemerkt der Kastration „entziehen“ oder bereits kastrierte Tiere nochmals eingefangen werden. müssen alle „Tagesfänge“ einer solchen Katzengruppe bis zur letzten ausgeführten Kastration vorübergehend bei uns untergebracht werden. Erst nach der Kastration des letzten Tieres der Gruppe werden alle gemeinsam an ihre gewohnte Heimat zurück gesetzt. Für solche Kastrationsaktionen fallen in unserem großen Einzugsgebiet neben hohen Zeitaufwand auch sehr viele Autofahrten zum Tierarzt usw. mit vielen Kilometern an.

30.Januar 2020

Europa kann die Bienen retten

Auf unseren Feldern und Wiesen wütet ein ungleicher Kampf: Bienen gegen die Agrarindustrie. Und es sieht nicht gut aus: Die Insektenbestände brechen dramatisch ein. Bienen hungern, Insekten sterben, Bauern müssen ihre Höfe aufgeben Monokulturen und Ackergifte setzen den Tieren zu, sie finden immer weniger Nahrung – die Agrarwende ist dringend notwendig. Eine Europäische Bürgerinitiative, hinter der mehr als neunzig Organisationen, stehen fordert von der EU-Kommission endlich Artenschutz und umweltfreundliche Landwirtschaft auf die politische Agenda zu setzen. Gemeinsam fordern sie ein Verbot synthetischer Ackergifte und mehr Geld für Bauern und Bäuerinnen, die auf naturnahe Landwirtschaft umstellen wollen. In Brüssel verhandelt die EU derzeit, wer künftig die milliardenschweren Agrarsubventionen erhält. Gehen sie wie bisher vor allem an große Agrarfabriken oder vermehrt an Bauern, die naturnah wirtschaften und so Bienen und andere Insekten schützen?

10.Januar 2020

Biberverordnung für Mecklenburg-Vorpommern

BiberVO M-V - Biberverordnung
Verordnung zur Abwendung von Beeinträchtigungen durch Biber

- Mecklenburg-Vorpommern -

Vom 28. November 2019
(GVOBl. M-V Nr. 24 vom 13.12.2019 S. 741)
Gl.-Nr.: 791-9-11

Der Biber ist eine streng geschützte Art und hat sich im Nordosten in der Vergangenheit stark vermehrt. In der zweiten BiberHälfte des 20. Jahrhunderts waren die Nagetiere weitgehend verschwunden und wurden dann wieder angesiedelt. Ihre Zahl wird in Mecklenburg-Vorpommern aktuell auf 2.000 bis 3.000 geschätzt. Die Biberverordnung sieht vor, dass wenn durch die Aktivitäten des Bibers Havarien, wie Überschwemmungen  oder Deichbrüche von Verkehrsinfrastruktur, drohen dann können die Wasser- und Bodenverbände oder betroffenen Unternehmen, wie beispielsweise die Deutsche Bahn, künftig selbstständig Maßnahmen gegen den Biber und seine Bauten und Dämme ergreifen, ohne artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung von der Unteren Naturschutzbehörde einzuholen. In erster Linie sind aber Maßnahmen, wie der Einbau von Dammdrainagen, umzusetzen. Zudem dürfen solche Maßnahmen nur von hierzu berechtigten Personen durchgeführt werden, die entsprechend geschult worden sind. Die Tötung eines Bibers sei dabei der letzte Ausweg.              Foto: NDR Screenshot   


Januar 2020

30 Jahre - Naturtierheim-Ostsee e.V. Mecklenburg-Vorpommern -  auf ins nächste Jahrzehnt

In unserem Jahrestätigkeitsbericht 2019 haben wir versucht in einer Reminiszenz einen kleinen Rückblick auf die Gründung unseres Tierschutzvereins zu halten und an Schwerpunkte aus unserer Arbeit in den vergangenen dreißig Jahren erinnert. Uns ging und geht es vorallem darum Tieren, unseren Mitgeschöpfen, zu einem möglichst einigermaßen artgerechten Leben zu verhelfen. Als kleiner Tierschutzverein mit einem großen Wirkungsbereich haben wir - ohne ein Umdenken in der Politik -  kaum eine Chance in der profitorientierten Massentierproduktion eine Verbesserung der Haltungsbedingungen zu erreichen. Selbst Wildtierarten, die seit Jahrtausenden die Erde bevölkern, sind inzwischen bestimmten Interessengruppen im Wege. Solche Tiere müssen heutzutage gleich ins Jagdrecht aufgenommen und Abschussquoten gefordert werden.

Seit Bestehen unserer Erde hat die Natur sich selbst bestimmt und sich damit selbst im Gleichgewicht gehalten.
Das hat der klügste Mann seiner Zeit, Johann Wolfgang von Goethe, seinem Freund Johann Peter Eckermann am 13.Februar 1829, vor 181 Jahren so erklärt:
Johann Wolfgang von Goethe

„Die Natur versteht gar keinen Spaß,
sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge,
sie hat immer Recht und
die Fehler und Irrtümer sind immer des Menschen.“

Wir werden unsere Kraft und unser Wissen auch in Zukunft vor allem dort einsetzen, wo Unwissenheit, Gleichgültigkeit und körperliche Unfähigkeit Ursache für schlechte Haltungsbedingungen von Haus- und Heimtiere sind. In Gesprächen, durch Aufklärung und auch manueller Hilfe z.B. beim Einfangen von Katzen zur Kastration konnten und können wir in vielen Fällen helfen.

01.Januar 2020

2020 -  ein Schaltjahr
Mit einem Schaltjahr und dem berühmten 29.Februar ist weltweit trotz Aufklärung immer noch viel Aberglaube verbunden.
Doch warum gibt es eigentlich Schaltjahre?
In der Schule haben wir gelernt, dass sich unsere Erde in 365 Tagen, also in einem Jahr, einmal um die Sonne dreht. In Wirklichkeit dauert aber eine Umdrehung der Erde um die Sonne 365 Tage und 5 Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden. Diese rund 6 Stunden über vier Jahre addiert ergeben 24 Stunden, die weltweit alle vier Jahre am 29.Februar als Schalttag eingeführt wurden.
Erfunden hat das Schaltjahr Julius Caesar, der den julianischen Kalender eingeführt hat. Caesar legte fest, das alle vier SchaltjahrJahre ein Schaltjahr eingelegt werden soll. Er rundete die fünf Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden zu sechs Stunden auf. Das führte wiederum zu dem Problem, das sich durch die nun überflüssigen elf Minuten und 14 Sekunden, die durch die Aufrundung auf sechs Stunden entstanden waren, der Kalender bis ins 16. Jahrhundert um zehn Tage verschoben hatte. Die Lösung für dieses Problem hatte 1582 schließlich Papst Gregor XIII., der den julianischen Kalender reformierte und den bei uns heute aktuellen gregorianischen Kalender einführte.
Warum ist gerade der 29. Februar der Schalttag?
Im julianischen Kalender war der Monat Februar der letzte Monat des Jahres. Und damit der  Schalttag der letzte Tag des Jahres. Mit der Einführung des gregorianischen Kalenders wurde der Dezember als letzter Monat des Jahres festgelegt. Aber der Februar wurde als kürzester Monat als Schaltmonat bis heute beibehalten.